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Dürfen Schwangere Sport treiben?

Grundsätzlich: Ja. Bewegung in der Schwangerschaft hat viele Vorteile für Sie und Ihr Baby. Allerdings sollten Sie hierbei ein paar Punkte beachten. Alles, was Sie wissen müssen, erfahren Sie in diesem Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Be­we­gung hat Vor­tei­le für Mutter und Baby

Aktive Schwangere haben ein geringeres Risiko für negative Begleiterscheinungen, die während einer Schwangerschaft auftreten können. Das Risiko für Komplikationen während der Geburt sinkt ebenso, wie das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes und die Häufigkeit und Intensität von Schwangerschaftsbeschwerden.

Viel Bewegung macht mental ausgeglichener und Sie haben ein besseres Körpergefühl. Außerdem können Sie die körperlichen Veränderungen durch eine trainierte Muskulatur besser ausgleichen und haben Ihr Gewicht besser im Griff.

Was ge­nau ist mit Be­we­gung ge­meint?

Bewegung bedeutet möglichst viel Aktivität in Alltag und Freizeit und außerdem Sport. Optimal sind 30 Minuten an möglichst vielen Tagen pro Woche oder 150 Minuten insgesamt pro Woche. Wann immer möglich, sollte die Bewegung draußen statt finden.

Einen aktiven Alltag haben Sie, wenn Sie möglichst viel zu Fuß erledigen, die Treppe statt dem Lift nehmen und öfter mal spazieren gehen. Auch Ihre Freizeit sollten Sie aktiv gestalten durch Wandern, längere Spaziergänge, Rad fahren und leichten Garten- und Hausarbeiten.

Auch für Schwangere empfehlenswerte Sportarten sind z. B. Schwimmen, Aquafitness, Wandern, Nordicwalking, moderates Fitnesstraining, Gymnastik, Yoga, Pilates, Radfahren in der Ebene. Wählen Sie Kurse und Trainings mit professioneller Anleitung.

Wo­rauf Schwan­ge­re ach­ten sollten

Schwangere sollten darauf achten, dass sie sich entsprechend ihrer individuellen Fitness immer im optimaler Gesundheitsbereich bewegen. Das heißt, die Bewegung sollte als ziemlich leicht oder etwas schwer empfunden werden und die Atmung sollte dabei nur etwas beschleunigt bzw. mehr beschleunigt sein. Ein Gespräch sollte nebenbei problemlos möglich sein.

Im Zweifel sollten Sie  immer Ihren Arzt befragen, insbesondere aber bei z. B. Herz- und Lungenerkrankungen, hohem Blutdruck, massiven Wassereinlagerungen, Unwohlsein, Kopfschmerzen, Schwangerschaftskomplikationen oder starkem Unter- oder Übergewicht

Außerdem sind folgende Punkte zu beachten

  • Kraftübungen nur mit leichten Gewichten
  • Pressatmung vermeiden
  • Rückenlage ab Ende des 2. Trimesters meiden
  • kein gezieltes Training der geraden Bauchmuskulatur
  • keine Sportarten mit hohem Sturz- oder Verletzungsrisiko z. B. Tennis, Rudern, Golf, Inline Skating, Segeln, Leichtathletik, Reiten, Klettern, Ski Alpin, Mannschafts- und Kontaktsportarten
  • rechtzeitig Pause machen
  • ausreichend trinken

Be­we­gung in der Still­zeit

Bewegung ist nicht nur in der Schwangerschaft wichtig, sondern auch in der Stillzeit. Besprechen Sie daher mit Arzt und Hebamme nach der Geburt, wann Sie mit Wochenbett- und Rückbildungsgymnastik beginnen können. So kommen Sie wieder in Bewegung.

In der Stillzeit gilt wie in der Schwangerschaft: Stillende sollten darauf achten, dass sie sich entsprechend ihrer individuellen Fitness immer im optimaler Gesundheitsbereich bewegen. Das heißt, die Bewegung sollte als ziemlich leicht oder etwas schwer empfunden werden und die Atmung sollte dabei nur etwas beschleunigt bzw. mehr beschleunigt sein. Ein Gespräch sollte nebenbei problemlos möglich sein.

Be­we­gung im­mer mit der rich­ti­gen E­rnäh­rung kom­bi­nie­ren

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft und in der Stillzeit ist ebenso wichtig, wie Bewegung. Wie Sie sich in der Schwangerschaft optimal ernähren können erfahren Sie im Artikel So essen Sie gesund, ausgewogen und sicher in der Schwangerschaft.

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Mir ist eine gesunde, einfache Ernährung wichtig, bei der der Genuss nicht zu kurz kommt.