Welche Babynahrung? Die Unterschiede zwischen Pre-, 1er- und Folge-Babymilch?
Vor den Regalen mit Babynahrung völlig überfordert? Jede Menge kryptische Bezeichnungen? Erfahren Sie die Unterschiede einfach erklärt.
Im ersten Lebensjahr verändert sich die Ernährung von Babys mehrmals radikal. Während sie anfangs nur Milch verdauen können, kommen im Rahmen der Beikosteinführung Gemüse, Obst, Getreide, Fleisch, Fisch und Milch dazu. Bereits gegen Ende des ersten Lebensjahres können viele Babys am Familienessen teilnehmen.
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Im ersten Jahr bekommen Babys bis mindestens zum Ende des 4. Monats ausschließlich Muttermilch oder Säuglingsmilch (Pre- oder 1er-Babymilch). Ihr Baby bekommt tagsüber und auch nachts Milchmahlzeiten. Wie viel und wie oft ein Baby trinkt, richtet sich nach seinem individuellen Bedarf (siehe auch Artikel des Regierungsnetzwerks gesund ins Leben). Der Milchbedarf jedes Babys ist unterschiedlich. Aus diesem Grund sind „Trink-Tabellen“ auch nicht sinnvoll.
Viele Babys bekommen aber auch noch mit 5 Monaten ausschließlich Milch, da sie körperlich noch nicht bereit für feste Nahrung sind und daher die Beikostreifezeichen noch nicht zeigen.
Entsprechend der in 2026 aktualisierten AWMF S3-Leitlinie zum Thema Stillen, sollten Babys bis zum Ende des 6. Monats ausschließlich gestillt werden. Nur, wenn ein erhöhtes Allergierisiko vorliegt, sollten Sie laut AWMF S3-Leitlinie zur Allergieprävention ggf. früher mit Brei beginnen.
Mehr Informationen und warum Babys vor Beginn des 5. Monats noch keine Beikost bekommen sollten, erfahren Sie diesen Artikeln:
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Manche Experten raten Eltern dazu möglichst früh auf Beikost umzustellen, ob das möglich ist erfahren Sie im Artikel.
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Wann kann es mit der Beikost losgehen? Welche echten Beikostreifezeichen sollte Ihr Baby zeigen und welches ist das Wichtigste?
Frühestens mit Beginn des 5. kann mit der Beikosteinführung begonnen werden, wenn das Baby die Beikostreifezeichen zeigt.
Die Betonung liegt hier auf „wenn das Baby die Beikostreifezeichen zeigt“. Mit der Beikost sollte also unabhängig vom Alter des Babys erst gestartet werden, wenn es die Reifezeichen erfüllt – nicht früher! Ansonsten ist Ihr Baby körperlich noch nicht bereit für Brei.
Die S3-Leitlinie zum Stillen empfiehlt außerdem bis zum Ende des 6. Monats ausschließlich zu stillen und nur dann ggf. früher mit Beikost zu beginnen, wenn ein erhöhtes Allergierisiko vorliegt.
Neben den ersten kleinen Breiportionen und auch, wenn das Baby 3 Breimahlzeiten pro Tag isst, bekommt Ihr Baby bis zum Ende des ersten Lebensjahres Muttermilch oder Säuglingsmilch nach Bedarf. Sollten Sie nicht so lange stillen wollen oder können, müssen Sie bis zum 1. Geburtstag auf Säuglingsmilch umstellen.
Sind Sie gerade am Beginn der Beikosteinführung? Dann laden Sie sich gerne meinen Beikost-Guide für 0 € als PDF herunter.
Detaillierte Informationen finden Sie in diesen Artikeln:
Wann kann das Stillen oder die Pre-Nahrung reduziert oder sogar komplett weggelassen werden? Wie Abstillen oder die Flasche abgewöhnen? In diesem Artikel finden Sie die Antworten.
Welches Obst eignet sich ab welchem Alter für Babys und in welcher Form? Die Antworten finden Sie im Artikel.
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Die Beikostzeit beginnt mit der Einführung, wenn die Beikostreifezeichen gezeigt werden und endet mit der Umstellung auf das Familienessen.
In der Beikostzeit werden Schritt für Schritt nur 3 Milchmahlzeiten durch Beikost ersetzt. Ihr Baby bekommt also immer noch überwiegend Muttermilch oder Säuglingsmilch.
Sie können Gläschen mit Babynahrung kaufen oder den Brei selbst kochen – das ist gesünder, schmeckt besser und deutlich weniger Aufwand, als die meisten denken. Die Rezepte für die 3 Breimahlzeiten sind in meinen Beikost-Guide für 0 € als PDF enthalten, den Sie sich herunterladen können.
Beikost kann in Form von Brei und bei manchen Babys auch als Fingerfood eingeführt werden. Ich persönlich empfehle, Brei und Fingerfood zu kombinieren.
Bis zum 1. Geburtstag sind Babys Säuglinge und sollten Milchmahlzeiten neben der Beikost und/oder dem Familienessen bekommen.
Wenn Sie nicht mehr stillen möchten oder können, können Sie bis zum Ende des ersten Lebensjahres auch Säuglingsmilch aus der Flasche füttern. Kuhmilch ist kein Ersatz für Babymilch (siehe auch Artikel der Verbraucherzentrale).
Detaillierte Informationen finden Sie in diesen Artikeln:
In der Beikostzeit reichen 3 Breimahlzeiten pro Tag, ein Morgenbrei ist nicht nötig. Warum erfahren Sie im Artikel.
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Wenn Ihr Baby beginnt sich für das zu interessieren, was der Rest der Familie isst, und deshalb die Beikost vielleicht sogar verweigert, können Sie laut Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) zwischen dem Beginn des 10. und dem Beginn des 12. Monats auf das Familienessen umstellen.
Babys können ab diesem Alter schon viel von dem essen, was auch der Rest der Familie isst, aber noch nicht alles.
Beispiele und Details dazu, was Babys und Kleinkinder noch nicht essen dürfen, finden Sie in meinem Lebensmittel-Check für kleine Kinder, den Sie sich für 0 € als PDF herunterladen können.
Die Umstellung bzw. der Übergang von Beikost zum Familienessen ist fließend. Das heißt Sie können an manchen Tagen oder zu bestimmten Mahlzeiten Beikost füttern und an anderen Tagen oder bei anderen Mahlzeiten das Familienessen anbieten. Einfach so, wie es in Ihrem Alltag am besten passt und Ihr Kind es möchte.
Bis zum 1. Geburtstag sind Kinder Säuglinge und sollten Milchmahlzeiten neben dem Familienessen bekommen. Wenn Sie nicht mehr stillen wollen oder können, können Sie auch Säuglingsmilch aus der Flasche füttern. Die Milch wird aber natürlich mit der Zeit immer weniger.
Bis zum 1. Geburtstag sind Kinder Säuglinge und sollten Milchmahlzeiten neben dem Familienessen bekommen. Wenn Sie nicht mehr stillen wollen oder können, können Sie auch Säuglingsmilch aus der Flasche füttern. Die Milch wird aber natürlich mit der Zeit immer weniger.
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Warum Babys gar nicht frühstücken müssen und was sie essen können, wenn sie es gerne möchten, erfahren Sie im Artikel.
Spätestens ab dem 1. Geburtstag nehmen die meisten Kinder am Familienessen teil. Bis auf einige Ausnahmen, dürfen Kleinkinder essen, was auch der Rest der Familie isst.
Beispiele und Details was Kleinkinder noch nicht essen dürfen, finden Sie in meinem Lebensmittel-Check für kleine Kinder, den Sie sich für 0 € als PDF herunterladen können.
Ab dem 1. Geburtstag sollte laut Bundesverband der Kinderzahnärzte (BUKIZ) die Flasche zur Vermeidung von Karies und Zahnfehlstellungen abgewöhnt werden. Stillen können Sie aber solange Sie und Ihr Kind es möchten.
Die meisten Kleinkinder benötigen laut Grafik des Regierungsnetzwerkes gesund ins Leben die folgenden 5 Mahlzeiten pro Tag, da sie noch nicht so große Mengen auf einmal essen:
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Ich begleite und berate seit über 10 Jahren Familien und weiß genau, welche Fragen sich Eltern beim Thema Ernährung stellen. Für meine Artikel übersetze ich viele Seiten Fachchinesisch aus AWMF-Leitlinien, Empfehlungen der Bundesministerien, der DGE und des BfR für Sie.
Mein Ziel ist es, möglichst vielen Kindern von Anfang an einen guten Start mit einer gesunden Ernährung zu verschaffen, die einfach ist und schmeckt. Besonders wichtig ist mir, dass der Ernährungsalltag in den Familien unbeschwert und stressfrei bleibt und die besten Grundlagen für das Erwachsenenalter gelegt werden.
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Erhalten Sie einen Überblick wann (Reifezeichen) und wie Sie mit der Beikost beginnen können, sowie die Brei-Grundrezepte. Außerdem erfahren Sie, welche Sicherheitsmaßnahmen beim Essen lernen wichtig sind und was Sie beim Kauf von Gläschen beachten sollten.
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