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Warum eine Hebamme in der Schwangerschaft empfehlenswert ist und wie Sie eine finden

Für diesen Blogartikel habe ich Baby Planner Julia Wright zum Thema eine Hebamme finden befragt.

Inhaltsverzeichnis

Was macht ein Baby Plan­ner ei­gent­lich?

Als Baby Planner stehe ich werdenden Eltern während der Schwangerschaft zur Seite und unterstütze sie bei allen organisatorischen Belangen wie z. B. bei der Suche nach einer Hebamme, der Wahl der Geburtsklinik und allen anfallenden Formularen und Anträgen. Zusätzlich helfe ich bei den Vorbereitungen auf die Geburt und die ersten Wochen mit einem Neugeborenen. Dazu gehören Empfehlungen für Geburtsvorbereitungskurse, je nach Wunsch der werdenden Eltern natürlich auch weitere Kurse, ebenso wie Checklisten für die Kliniktasche, die Erstausstattung und das Wochenbett. Die Checklisten gehe ich mit den Eltern Schritt für Schritt durch und sie können gut vorbereitet in ihre Elternrolle hineinwachsen.

Die Hebammensuche liegt mir persönlich sehr am Herzen, da ich als zweifache Mama zwei sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht habe. In der ersten Schwangerschaft war ich natürlich in der 12. SSW viel zu spät dran eine Hebamme zu finden und habe dann durch einen glücklichen Zufall in der 32. SSW doch noch eine gefunden. In der zweiten Schwangerschaft habe ich mich direkt nach dem positiven Test um eine Hebamme gekümmert und habe direkt eine ganz wundervolle Hebamme gefunden. Und genau hier möchte ich ansetzen und dafür sorgen, dass meine Kundinnen in guten Händen sind und die Betreuung erhalten, die sie sich wünschen. Hierfür ist es natürlich sehr wichtig, dass ich schon in der Frühschwangerschaft beauftragt werde. Je weiter fortgeschritten die Schwangerschaft, desto schwieriger wird leider auch für mich die Suche.

 

Wie­so braucht man ei­ne Hebam­me? Geht es nicht auch ohne?

Eine Hebamme ist die wichtigste Person für eine Frau, wenn es um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett geht. Mit ihrem Wissen und ihrer Erfahrung weiß sie genau, welche Veränderungen Frauen in dieser Phase durchmachen. Vor allem beim ersten Kind sind viele Frauen unsicher. Mit einer Hebamme an ihrer Seite haben sie eine Unterstützung, die sie in der neuen Rolle als Mutter bestärkt und anleitet.

Selbstverständlich kann man das Wochenbett auch ohne Hebamme sehr gut meistern, viele Frauen müssen dies auch, da sie bis zum Schluss keine Hebamme finden. Falls man zu den Frauen gehört, die keine Hebamme finden, ist es wichtig die richtigen Vorbereitungen zu treffen. Wer kann mich wann wobei unterstützen? Was ist eigentlich das Wochenbett und welche „Alternativen“ gibt es zur Wochenbettbetreuung durch eine Hebamme zuhause? Selbstverständlich unterstütze ich auch hierbei. Dazu habe ich einen eigenen Wochenbettguide erstellt, der speziell für Münchner Mamas alle nötigen Infos bereithält um das Wochenbett auch ohne Hebamme meistern zu können.

Was macht ei­ne Hebam­me ge­nau?

Eine Hebamme unterstützt Frauen während der Schwangerschaft, der Geburt und auch danach. Je nach Wunsch der Frau begleitet sie die werdenden Eltern auch als Beleghebamme bei der Geburt und betreut sie während dem Wochenbett.

Hier einige Aufgaben, die sie während der Schwangerschaft übernimmt:

  • Vorsorgeuntersuchungen
  • Akkupunktur
  • Geburtsvorbereitungskurse

Im Wochenbett übernimmt eine Hebamme folgende Aufgaben:

  • Nabelpflege
  • Gewichtskontrolle
  • Narbenkontrolle bei der Mutter
  • Stillberatung
  • emotionale Unterstützung
  • Hilfe bei der Säuglingspflege
  • Kontrolle des Allgemeinzustandes des Neugeborenen

Eine Hebamme ist medizinisch ausgebildet und darf in Deutschland alleine Geburten begleiten. Sollte sie Komplikationen oder Probleme feststellen, muss sie jedoch unverzüglich einen Arzt hinzuziehen.

Wiederum darf ein Arzt in Deutschland eine Geburt nicht alleine begleiten, sondern muss immer eine Hebamme hinzuziehen.

Die Bedürfnisse der werdenden Eltern hinsichtlich Schwangerschaft und Geburt sind sehr individuell, somit ist es enorm wichtig herauszufinden wie die werdenden Eltern sich die Schwangerschaft und die Geburt vorstellen. Mein Part ist es, ihnen dabei zu helfen und beratend zur Seite zu stehen und dann, wenn sie sich entschieden haben, eine passende Hebamme zu finden. Eine Empfehlung für eine Hebamme oder einen Geburtsort spreche ich grundsätzlich nicht aus, weil ich es als sehr wichtig erachte, dass die Eltern diese Entscheidung aufgrund ihrer Wünsche treffen.

Was kostet ei­ne Hebam­me?

Die Versorgung durch eine Hebamme ist in Deutschland kostenfrei für die werdende Mutter, die Krankenkassen übernehmen die Kosten. Allerdings gibt es natürlich Fälle in denen Extrakosten anfallen können, dies gilt zum Beispiel für Extrabehandlungen wie Akkupunktur, Massagen, individuelle Geburtsvorbereitungskurse etc. Ebenfalls müssen die Eltern mit einer Gebühr für eine Beleghebamme oder Hausgeburtshebamme rechnen, da die Rufbereitschaft der Hebamme um den Entbindungstermin nur teilweise von der Krankenkasse getragen wird.

Ab wann und für wie lan­ge ist die Be­glei­tung durch ei­ne Hebam­me sinn­voll?

Das ist tatsächlich ganz individuell und hängt von vielen Faktoren ab. Ist es das erste Kind? Wie war die Geburtserfahrung bei einer vorangegangenen Geburt? Soll die Vorsorge von einer Hebamme oder einem Frauenarzt übernommen werden?

Grundsätzlich besteht der Anspruch auf eine Hebamme vom Beginn der Schwangerschaft bis zum Ende der Stillzeit, mindestens aber bis zum 10. Tag nach der Geburt einmal täglich.

Wichtig Zusatzinformation: auch Sterneneltern steht die Unterstützung durch eine Hebamme zu, sie sind speziell darauf geschult, werdende Eltern bei einer (drohenden) Fehlgeburt zu unterstützen.

Wann muss ich nach ei­ner Hebam­me su­chen, da­mit sie zu die­sem Zeit­punkt zur Ver­fü­gung steht?

Eine Hebamme sollte direkt mit den ersten Anzeichen der Schwangerschaft gesucht werden. Je später in der Schwangerschaft gesucht wird, desto schwieriger wird es. Allerdings sollte man nicht zu früh aufgeben. Manchmal bekommt man auch zu einem späteren Zeitpunkt noch eine Hebamme, da einige Frauen wegziehen oder die Hebamme nicht mehr benötigen.

Dann kann die Schwan­ge­re ganz ein­fach ei­ne Hebam­me in der Um­ge­bung be­auf­tra­gen?

Ja, es wäre schön, wenn dies so einfach wäre. Da es einen akuten Hebammenmangel gibt, muss man sich jedoch früh genug um eine Hebamme in der Nähe kümmern. Die Hebammen arbeiten grundsätzlich nur in „ihrem“ Postleitzahlgebiet, da sonst die logistischen Herausforderungen einfach zu hoch sind. Da geht es los, dass die Hebammen, die Anfahrt nicht vergütet bekommen und dies sozusagen in ihrer Freizeit machen, bis hin zur langwierigen Parkplatzsuche.

Meine Empfehlung für die Suche ist, sich auch im Freundes- und Bekanntenkreis nach einer Hebamme zu erkundigen, sowie die Suche bis zur Geburt nicht aufzugeben. Sollte es den werdenden Eltern wirklich nicht gelingen eine Hebamme zu finden, unterstütze ich sie gerne und bereite sie auf das Wochenbett vor, indem ich ihnen ein Netzwerk an Experten zusammenstelle und ihnen wertvolle Tipps für die ersten Wochen mit ihrem Baby gebe.

Braucht man ei­nen Ver­trag mit der Hebam­me?

Die Hebamme wird bei einem Vorgespräch einen Behandlungsvertrag mitbringen, der beinhaltet, welche Leistungen nicht abgedeckt sind und wie die Versorgung geregelt ist. Außerdem beinhaltet er auch, wenn die Hebamme um den Entbindungstermin im Urlaub sein sollte und weitere Besonderheiten bei der Behandlung.

Über Julia Wright

Julia ist zweifache Mama und wohnt in München.

Ihre Berufserfahrungen in der Luxushotellerie, sowie als Beraterin und Filialleiterin bei einer Autovermietung sind die Basis für den Service, den sie werdenden Eltern vom positiven Schwangerschaftstest bis zum ersten Geburtstag des Kindes anbietet.

Ihre zwei Jungs haben einen Altersabstand von 15 Monaten und sie stellte fest, dass die zweite Schwangerschaft mit dem Wissen aus der ersten sehr viel einfacher und entspannter war. Bei der ersten war sie für alles zu spät dran, die Suche nach der Hebamme, die Anmeldung in der Geburtsklinik und für den Geburtsvorbereitungskurs. Und genau das möchte sie werdenden Eltern ersparen.

Ihr Angebot ist sehr individuell, angefangen von einem Beratungstermin zu einem bestimmten Anliegen, bis hin zur Rundumversorgung und Übernahme aller anfallenden ToDo´s steht sie den werdenden Eltern mit Rat und Tat zur Seite und ist der perfekte Ansprechpartner während der Schwangerschaft. Natürlich gibt es auch Fragen, die sie selbst nicht beantworten kann. Hierfür hat sie sich ein großes Netzwerk an Experten aufgebaut, die sie alle persönlich kennt und an die sie im Bedarfsfall sehr gerne vermittelt. Hierzu zählt neben dem medizinischen Fachpersonal natürlich auch Fotografen, Doulas, Ernährungsberater, Massagetherapeuten uvm.

Das wichtigste für Julia ist die individuelle Betreuung ihrer Kunden. Die richtigen Fragen zu stellen und dadurch herauszufinden, was die Eltern sich wünschen ohne sie zu beeinflussen, gehört genauso dazu wie die unabhängige und kompetente Beratung.

Viele werdende Eltern sind durch das Überangebot und die vielen Informationen verunsichert, genau hier setzt Julia an und verschafft den Eltern den notwendigen Durchblick um entspannt die Schwangerschaft und das Wochenbett genießen zu können.

Hier geht’s zu Julia Wrights Angebot:
https://mamiflow.com/hebamme-und-wochenbett

Julia von Mamiflow unterstützt gerne bei allen organisatorischen Erledigungen in der Schwangerschaft. Sei es bei der Hebammensuche, den Anträgen und Formularen oder auch der Anmeldung zum Geburtsvorbereitungskurs. Vereinbaren Sie ein kostenloses Erstgespräch mit ihr und geben bei der Terminbuchung Barbara Eder als empfehlende Person an, erhalten Sie ein persönliches Gratis-Geschenk .
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