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Familienessen, Familie

Wie strukturiert man den Tagesablauf mit Baby? Mit Beispielen

Welche Vorteile hat ein strukturierter Tagesablauf und wie schafft man es überhaupt mit Baby einen zu bekommen? Tipps und Beispiele für Tagesabläufe mit Babys im Alter von 2 – 4 Monaten, 5 – 7 Monaten und ab 8 Monaten finden Sie im Artikel.

Inhaltsverzeichnis

Wa­rum ist ein wie­der­keh­ren­der Ta­ges­ab­lauf wich­tig?

Ein strukturierter Tagesablauf besteht aus einer Vielzahl von wiederkehrenden Routinen. Jeder Mensch nutzt Routinen im Alltag, weil sie ihm das Leben leichter machen. Das Gehirn muss über routinierte Tätigkeiten nicht aktiv nachdenken, sondern kann sie sozusagen „wie im Schlaf“ erledigen. So bleibt mehr Arbeitsspeicher für andere Dinge.

Stellen Sie sich vor, wie es wäre, wenn Sie jedes Mal, wenn Sie ins Auto steigen immer wieder neu lernen müssten, wie man sich anschnallt, wie das Auto gestartet wird, wie sie anfahren und bremsen können und was eigentlich dieser Wald von Schildern am Straßenrand bedeutet. Sie wären innerhalb von Minuten völlig fertig mit den Nerven und würden erst Jahre später am Ziel ankommen, wenn überhaupt oder?

Wiederkehrende Abläufe geben auch Babys Sicherheit und wirken beruhigend, insbesondere deshalb, weil es für Babys einfach jeden Tag so viel Neues gibt, dass sie noch nicht kennen. Wenn Ihnen jeden Tag ausschließlich Dinge passieren würden, die sie noch nie erlebt haben, wären Sie auch angestrengt und verunsichert.

Beispiel: Erst springt das Auto nicht an, dann fällt der Bus, den Sie stattdessen nehmen wollten aus. Dann stellen Sie fest, dass der Schlüssel fürs Büro nicht mehr passt und die Tür nicht aufgeht. Endlich am Schreibtisch, stellen Sie fest, dass jemand alles an einen anderen Platz gelegt hat.. Stifte, Taschenrechner, Telefon, Computer usw. Völlig entnervt gehen Sie zur Kaffeemaschine, die aber durch so eine Neumodische für die man einen Führerschein braucht, ersetzt wurde… und so geht das den ganzen Tag weiter…

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Sammlung von Infos, von denen andere Mütter gesagt haben, dass sie sie gerne schon in den ersten Monaten mit Baby gehabt hätten, zu den Themen Schreien, Schlafen, Stillen, Flasche geben, Verdauung, Babyalltag.

Wenn die Abläufe jeden Tag möglichst ähnlich wiederholt werden, lernt Ihr Baby sie so gut kennen, dass es irgendwann weiß, was als nächstes kommen wird. Das führt dazu, dass es nicht überrascht ist und vielleicht ganz andere Pläne hatte :-).

Babys machen mit zunehmendem Alter sogar richtig mit. Gerade bei Kleinkindern kommt es vor, dass sie sehr ungehalten reagieren, wenn man sich mal nicht an den gewohnten Ablauf hält und ihn lautstark einfordern. Deshalb ist es sehr wichtig, dass Sie sich Routinen überlegen, die Sie lange gut finden, nicht nur ein paar Tage oder Wochen.

Wenn Sie eine gute Routine mit Baby gefunden haben, wird der Ablauf nicht nur für Ihr Baby absehbar, sondern auch für Sie. Sie können besser planen und organisieren und auch Ihr Alltag wird entspannter.

Was aber nicht heißen soll, dass immer alles nach Plan laufen wird!

Ein weiterer Vorteil einer guten Routine ist, dass das Baby leichter auch mal von Verwandten oder Freunden betreut werden kann. Das ist für die Betreuungsperson einfacher, weil Sie ihr genau erklären können, wie die Abläufe sind und sie so besser erkennen kann, was zu tun ist.

Für Ihr Baby ist es aber auch einfacher, weil zwar die Person eine andere ist, aber es die Abläufe wiedererkennt und so das Gefühl hat, dass auch der Babysitter die ganze Sache im Griff hat und es sich nicht aufregen muss, weil der einfach nichts auf die Reihe zu kriegen scheint :-).

Und nicht zuletzt lernt Ihr Baby zu verstehen, was die Ursache seiner Gefühlszustände sind bzw. was die Lösung dafür ist. Es lernt: Ah das komische Gefühl im Bauch ist Hunger und es geht weg, wenn ich Milch trinke. Und wenn ich so auf gar nichts mehr Bock habe, dann bin ich müde, das geht weg, wenn ich schlafe und das Schlafen funktioniert gut in dem Zimmer, in dem ich auch gewickelt werde und vorher das helle Licht weggemacht wird.

Ziel einer guten Routine ist, dass das Baby weiß, was kommt und sich im besten Fall schon darauf freut. Das entspannt den Alltag extrem.

Tagesablauf mit Baby

Wie be­kom­me ich ei­nen struk­tu­rier­ten Ta­ges­ab­lauf mit Baby?

Anfangs ist es nicht möglich feste Zeiten für essen und schlafen einzuführen, aber im Tagesablauf lassen sich trotzdem schon ersten Strukturen und Rhythmen erkennen. Unterstützen Sie diese ganz natürlich entstehenden wiederkehrenden Abläufe, werden Sie mit der Zeit zu relativ regelmäßigen Zeiten kommen.

Der Tagesablauf bleibt dann aber nicht bis zum 18. Geburtstag des Kindes immer gleich :-)…. er verändert sich entsprechend der Entwicklung des Babys. Immer, wenn ein neuer Entwicklungsschritt gemacht wird, gerät der Tagesablauf erstmal gehörig durcheinander, bevor dann wieder eine neue Routine gefunden werden kann.

Ständige Veränderung ist mit Baby ganz normal, schließlich entwickeln sie sich im ersten Lebensjahr unglaublich schnell. Es ist daher besonders wichtig, das Baby ganz genau zu beobachten und bei Veränderungen die Routine entsprechend anzupassen.

Aber auch, wenn das Baby kränkelt oder zahnt, wird der Tagesablauf meist für eine Weile durcheinandergewürfelt, bevor wieder zur gewohnten Routine zurückgekehrt werden kann. Gab es vorher schon einen guten Tagesablauf, sind aber auch diese Phasen leichter auszuhalten und es kann schneller wieder zur Normalität zurückgekehrt werden, als wenn sowieso jeden Tag alle anderes ist.

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Der erste Schritt zu einem geregelten Tagesablauf mit Baby nach der Geburt ist die Etablierung des Tag-Nacht-Rhythmus. Sie können Ihrem Baby helfen die Nacht vom Tag zu unterscheiden, indem Sie dafür sorgen, dass es tagsüber heller und nicht zu leise ist. Tagsüber gibt es in den Wachzeiten Aktivitäten, nachts passiert nicht viel. Es sollte dunkler und leise sein und auch bleiben, wenn das Baby wach ist. Sie sollten nachts außerdem möglichst wenig wickeln und auch nur wenig und sehr leise mit Ihrem Baby sprechen.

Gleichzeitig entsteht eine erste Tagesstruktur durch die Schläfchen, die tagsüber gehalten werden.  Sie unterteilen den Tag in mehrere Wachphasen.

Diese Wachzeiten werden durch wiederkehrenden Aktivitäten wie essen, Pflege (wickeln, baden usw.) und spielen unterteilt. Jede dieser Aktivitäten hat einzelne Schritte, die Sie möglichst in der gleichen Reihenfolge und immer gleich ausführen sollten, um einen Wiedererkennungseffekt beim Baby zu erreichen.

Im Überblick bedeutet das, eine Routine mit Baby entsteht so:

  • 24 Stunden werden in Tag und Nacht unterteilt.
  • Der Tag wird durch die Schlafphasen in mehrere Wachphasen unterteilt..
  • Die Wachphasen werden in mehrere, wiederkehrende Aktivitäten unterteilt.
  • Die Aktivitäten werden in einzelne Schritte unterteilt, die möglichst in der gleichen Reihenfolge und immer gleich ausgeführt werden.

So sieht die Aktivität „Wickeln“ aus, wenn man sie in Schritte unterteilt

  • Baby auf die Wickelunterlage legen
  • Wärmelampe einschalten
  • Kleidung ausziehen
  • Windel öffnen
  • Grundreinigung durchführen
  • Windel entfernen ohne das Kacka überall zu verteilen
  • Detailreinigung durchführen
  • neue Windel anlegen
  • Po ggf. eincremen
  • Windel schließen
  • Kleidung wieder anziehen
  • Hände waschen

Natürlich kann das nicht immer ganz identisch sein. Meistens gibt es einen eigenen Ablauf für „Baby pinkelt beim Öffnen der Windel in hohem Bogen“ und „Wickeln, wenn das Kacka bis zum Genick reicht“… der ist dann mit baden, Kleidung einweichen und waschen verbunden und dauert deutlich länger :-). Aber auch für diese Spezial-Abläufe, werden sie jeweils Routinen entwickeln.

Ruhig bleiben, wenn das Baby herzzerreißend schreit
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Was Sie tun können, wenn Sie Herzrasen, zitternde Hände, Schnapp-Atmung, Schweißausbrüche bekommen, wenn Ihr Baby schreit 🙂

Jede Aktivität hat ihren ganz individuellen Ablauf. Wird dieser immer wieder gleich durchgeführt, beginnt das Babys den Ablauf zu erkennen und weiß mit der Zeit, was als nächstes kommt.

Hier ein paar Beispiele:

  • Das Wickeln startet mit dem Ablegen auf die Wickelunterlage.
  • Der Nachtschlaf beginnt mit dem Abdunkeln und dem Anziehen des Schlafanzuges.
  • Der Tagschlaf beginnt auch mit Abdunkeln, aber der Schlafanzug entfällt vielleicht, es sollte Details geben, die dem Baby helfen einen Tagschlaf vom Nachtschlaf zu unterscheiden.
  • Das Flasche trinken beginnt mit Geklapper in der Küche.
  • Das Stillen beginnt mit dem Auspacken der Brust.
  • Das Baden beginnt mit dem Einlaufen des Wassers.

Manche Aktivitäten sind ähnlich, aber sie unterscheiden sich in Details, die das Baby immer bessere einordnen kann. Der Spielplatzbesuch beginnt mit dem Anziehen der Schuhe, das Einkaufen aber auch. Der Unterschied: Für den Spielplatz werden die „Nicht-in-den-Mund-Dinger“ für den Sandkasten eingepackt, fürs Einkaufen die große Tasche für die Lebensmittel. Und, und, und .. ich denke Sie verstehen, was ich meine.

Das Wichtigste, damit ein guter Tagesablauf entsteht, ist meiner Erfahrung nach, das rechtzeitige Helfen beim Einschlafen. Ich stelle in meiner ehrenamtlichen Betreuung von Familien mit Neugeborenen immer wieder fest, dass das den entscheidenden Unterschied macht.

Wird Babys mit dem richtigen Timing beim Einschlafen geholfen, entsteht ein entspannter Alltag, auch wenn es noch keine festen Zeiten gibt. Mit dem richtigen Timing meine ich, dass dem Baby beim Einschlafen geholfen wird, bevor es übermüdet ist.

Das ist ziemlich schwierig, weil die meisten kleineren Babys noch keine Müdigkeitsanzeichen zeigen oder erst zu einem Zeitpunkt, zu dem sie schon völlig übermüdet sind.

Wird nicht rechtzeitig erkannt, wann das nächste Schläfchen fällig ist, ist der Alltag stressig und es gibt keinerlei Regelmäßigkeit. Für das Baby ist es dann nicht möglich zu erkennen, welche Aktivitäten aufeinanderfolgen, auch wenn die einzelnen Aktivitäten immer gleich ausgeführt werden. Es kann daher auch nicht mithelfen und das führt zu noch mehr Stress im Alltag.

Alltag mit Baby Tagesablauf

Wie sieht der Ta­ges­ab­lauf ei­nes Ba­bys aus?

Bei­spiel Ta­ges­ab­lauf Neu­ge­bo­re­ne – 0 bis En­de 4. Mo­nat

Dieses Beispiel beginnt um 07:00 Uhr, weil das Baby zu dieser Zeit aufwacht. Wacht Ihr Baby zu einer anderen Zeit auf, verschieben sich selbstverständlich die Uhrzeiten. Und nicht vergessen, es ist nur ein Beispiel, es muss bei Ihnen nicht ganz genauso aussehen!

Stillen und Flasche geben ist je Wachzeit nur einmal angegeben, das bedeutet aber nicht, dass in der Wachzeit nicht mehrfach gestillt oder die Flasche gegeben werden kann. Säuglinge sollten ganz individuell nach ihrem Bedarf Milchmahlzeiten bekommen.

Auch die Aktivitäten in den Wachphasen sind lediglich aufgezählt, das heißt sie sind in keiner bestimmten Reihenfolge angegeben.

Wenn Sie den Ablauf mit Ihrem eigenen vergleichen, orientieren Sie sich bitte nicht an den Uhrzeiten, da diese davon abhängig sind, wie lange die Schläfchen und Wachzeiten ausfallen. Am besten lassen sich die angegebenen Wachzeiten vergleichen.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

07:00 Uhr: Aufstehen, wickeln und Gesicht säubern, stillen oder Flasche geben ( Wachzeit ca. 1 – 1,25 Stunden). Bei manchen sehr kleinen Säuglingen ist diese Wachzeit so kurz, dass der erste Tagschlaf praktisch noch zum Nachtschlaf gehört.

Ca. 08:00 – 08:15 Uhr: erster Tagschlaf (ca. 1,5 – 2 Stunden)

Ca. 09:30 – 10:15 Uhr: Aufwachen, stillen oder Flasche geben, wickeln, Aktivitäten wie spazieren gehen, baden (Wachzeit ca. 1,25 – 1,5 Stunden)

Ca. 11:00/11:15 Uhr: zweiter Tagschlaf (ca. 1,5 – 2 Stunden)

Ca. 13:00 Uhr: Aufwachen, Stillen oder Flasche geben, wickeln, Aktivitäten wie spazieren gehen, baden (Wachzeit ca. 1,5 Stunden)

Ca. 14:30/14:45 Uhr: dritter Tagschlaf (ca. 0,75 – 1,75 Stunden)

Ca. 15:45/16:00 Uhr: Aufwachen, stillen oder Flasche geben, wenn nötig häufigeres stillen (Cluster-Feeding), wickeln, Aktivitäten wie spazieren gehen, baden (Wachzeit ca. 1,25 – 1,75 Stunden)

Ca. 17:15:00/17:30 Uhr: vierter Tagschlaf (ca. 0,75 – 1,5 Stunden)

Ca. 18:15/18:45 Uhr: Stillen oder Flasche geben, wickeln und fertig machen für den Nachtschlaf (Wachzeit ca. 1,25 – 2 Stunden)

Ca. 20:00 Uhr: Nachtschlaf

Die Grundstruktur des Tages ergibt sich durch die 4 Tagschläfchen. Die Wachzeiten werden im Verlauf des Tages länger. Je jünger das Baby, desto kürzer kann es am Stück wach bleiben und desto länger oder häufiger wird tagsüber geschlafen.

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Je älter das Baby wird, desto kürzer werden die beiden Schläfchen am Nachmittag. Oft im 5. Monat verschiebt sich der zweite Tagschlaf dann mehr in die Mittagszeit und am Nachmittag wird nur noch einmal geschlafen. In der Umstellungszeit kann es sein, das Babys an einem Tag 3 und am nächsten wieder 4 Schläfchen machen.

Nachts sind Babys in den ersten 3 Monaten meist noch einmal rund um Mitternacht und einmal in den frühen Morgenstunden zwischen 03:00 Uhr und 05:00 Uhr wach. Im 4. Monat wachen die meisten nur noch kurz zum Stillen oder Flasche trinken auf.

Vielleicht ist Ihnen aufgefallen, dass das Wort „spielen“ im Tagesablauf nicht vorkommt. Das liegt daran, dass Babys in den ersten 3 Monaten nicht im wörtlichen Sinne spielen.

Das erste „Spiel“ ist die Interaktion mit Bezugspersonen, also Blickkontakt aufnehmen und halten, Laute erzeugen und nachahmen, sowie alle Alltagsaktivitäten wie an- und ausziehen, wickeln, baden, spazieren gehen. Das erste Spielzeug sind die eigenen Hände.

Befassen Sie sich mit Ihrem Kind beim Wickeln, Stillen/Füttern und in anderen Alltagssituationen, das reicht als Beschäftigung völlig aus. Säuglinge können diese „Spiele“ anfangs nur kurz „ertragen“, sie sind von zu viel Input sehr schnell überfordert und schreien, wenn es ihnen zu viel wird.

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Sammlung von Infos, von denen andere Mütter gesagt haben, dass sie sie gerne schon in den ersten Monaten mit Baby gehabt hätten, zu den Themen Schreien, Schlafen, Stillen, Flasche geben, Verdauung, Babyalltag.

Aus Sicht des Babys sieht die Welt wohl ungefähr so aus:

Ich hab so Phasen… da bin ich irgendwie weggetreten. Das kenn ich aus Mamas Bauch, aber da war das Letzte, woran ich mich erinnern konnte, dass ich in Mamas Bauch war und wenn ich wieder aufgewacht bin, war alles gut… ich war immer noch in Mamas Bauch.

Jetzt ist das Letzte an das ich mich erinnere, dass ich auf Mamas Arm war, aber, wenn ich wieder aufwache, liege ich irgendwo anders und Mama ist nicht da. Mal ist es totaaaaal hell, mal dunkel, mal laut, mal herrscht absolute Stille, mal bewegt sich die Welt, mal so überhaupt nicht, mal ist es warm, mal untenrum saukalt. Da will ich dann einfach zurück in Mamas Bauch und finde alles einfach nur zum Schreien… mach ich dann auch.

Das mit dem Schreien ist auch so eine Sache… den AN-Schalter habe ich schon ganz gut im Griff, aber den  AUS-Schalter hab ich ums Verrecken noch nicht gefunden. Außerdem ist es echt anstrengend… ich fang dann an zu schwitzen… Mama auch, obwohl die gar nicht schreit? Aufregen tut sie sich dann aber, also muss es echt schlimm sein… das regt mich dann gleich noch mehr auf.

Was mir gut gefällt ist, wenn ich bei Mama bin und saugen kann. Schmeckt super die Milch. Aber es ist auch anstrengend und die Milch fühlt sich komisch im Bauch an. Das grummelt dann wie verrückt und zwickt und zwackt und irgendwann will die wieder raus. Hab schon rausgefunden, dass ich mich dann entspannen muss… was gar nicht so einfach ist, ich muss mich richtig dafür anstrengen… manchmal muss ich mich darüber dann auch aufregen.

Überhaupt ist alles so anstrengend und ich rege mich echt schnell auf und dann kommt immer alles durcheinander, nichts bleibt wo es hingehört. In Mamas Bauch war es eng, da konnte nichts verrutschen. Jetzt schlackert alles herum… Arme und Beine… die hab ich nicht im Griff, die machen was sie wollen.

Völlig verrückt das alles!

Bei­spiel Ta­ges­ab­lauf Babys Be­ginn 5. Mo­nat bis Ende 7. Mo­nat

Dieses Beispiel beginnt um 07:00 Uhr, weil das Baby zu dieser Zeit aufwacht. Wacht Ihr Baby zu einer anderen Zeit auf, verschieben sich selbstverständlich die Uhrzeiten. Und nicht vergessen, es ist nur ein Beispiel, es muss bei Ihnen nicht ganz genauso aussehen!

Stillen und Flasche geben ist je Wachzeit nur einmal angegeben, das bedeutet aber nicht, dass in der Wachzeit nicht mehrfach gestillt oder die Flasche gegeben werden kann. Säuglinge sollten ganz individuell nach ihrem Bedarf Milchmahlzeiten bekommen.

Auch die Aktivitäten in den Wachphasen sind lediglich aufgezählt, das heißt sie sind in keiner bestimmten Reihenfolge angegeben.

Wenn Sie den Ablauf mit Ihrem eigenen vergleichen, orientieren Sie sich bitte nicht an den Uhrzeiten, da diese davon abhängig sind, wie lange die Schläfchen und Wachzeiten ausfallen. Am besten lassen sich die angegebenen Wachzeiten vergleichen.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

07:00 Uhr: Aufstehen, wickeln und Gesicht säubern, stillen oder Flasche geben (Wachzeit ca. 2 Stunden).

Ca. 09:00 Uhr: erster Tagschlaf (ca. 1 Stunde)

Ca. 10:00 Uhr: Aufwachen, stillen oder Flasche geben ggf. Beikost als Mittagessen, wickeln, spielen und andere Aktivitäten (Wachzeit ca. 2 Stunden)

Ca. 12:00 Uhr: zweiter Tagschlaf (ca. 2 Stunden)

Ca. 14:00 Uhr: Aufwachen, Stillen oder Flasche geben ggf. Beikost (Nachmittagsbrei), spielen und andere Aktivitäten (Wachzeit ca. 2 – 2,5 Stunden)

Ca. 16:00/16:30 Uhr: dritter Tagschlaf (ca. 1 – 2 Stunden)

Ca. 17:15/18:00 Uhr: Aufwachen, stillen oder Flasche geben ggf. Beikost als Abendessen, spielen und andere Aktivitäten, fertig machen für den Nachtschlaf (Wachzeit ca. 2 – 3,5 Stunden)

Ca. 19:00/20:00 Uhr: Nachtschlaf

Die Grundstruktur des Tages ergibt sich durch die 3 Tagschläfchen. Die Wachzeiten werden im Verlauf des Tages länger. Je jünger das Baby, desto kürzer kann es am Stück wach bleiben und desto länger fallen die Tagschläfchen aus.

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Nachts brauchen Babys in diesem Alter meist noch 1 – 3 Milchmahlzeiten. Irgendwann im 2. Lebenshalbjahr können Babys nachts auch ohne Milch auskommen. Der genaue Zeitpunkt ist sehr unterschiedlich. Mehr dazu erfahren Sie in meinem Artikel Wie lange brauchen Babys (nachts) Milchmahlzeiten und wann keine mehr?

Obwohl Babys nachts immer weniger Milch brauchen, werden sie in diesem Alter oft wieder häufiger wach. Das liegt daran, dass sich der Schlaf verändert. Alle Menschen werden nachts mehrfach wach, drehen sich dann einfach um und können sich nicht mehr daran erinnern. Babys können anfangs aber noch nicht ohne Hilfe weiterschlafen. Das müssen sie erst mit Ihrer Hilfe lernen. Haben sie es gelernt, klappt es auch mit dem Durchschlafen.

Zwischen dem Beginn des 5. und des 7. Monats beginnt, wenn Ihr Baby die Beikostreifezeichen zeigt, auch die Einführung der Beikost.

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Überblick über den Ablauf der Beikosteinführung inklusive Breirezepte für 0 € als PDF herunterladen.

Oft im 8. Monat bleiben Babys vormittags länger wach und schlafen dann etwas länger, der zweite Tagschlaf entfällt, so dass nur noch 2mal pro Tag – vormittags und nachmittags – geschlafen wird. In der Umstellungszeit kann es sein, das Babys an einem Tag 2 und am nächsten wieder 3 Schläfchen machen.

Aus Sicht des Babys sieht die Welt wohl ungefähr so aus:

Jetzt wird’s schön langsam besser, ich hab das mit dem Kacka und dem AUS-Schalter beim Schreien viel besser im Griff und die Milch zwickt und zwackt auch nicht mehr so viel im Bauch.

Hab auch rausgefunden, dass es einfach eine Weile dunkel ist und dann eine Weile hell. Wenn‘s dunkel ist, ist es langweilig und Mama nicht sehr gesprächig, obwohl die sonst echt viel quatscht. Ich trink dann einfach nur schnell meine Milch und schlaf weiter… irgendwann ist es dann wieder hell und dann wird’s super interessant. Es gibt sooooo viiiiiiel zu sehen.

Das mit den Händen und Füßen hab ich jetzt auch gecheckt, die sind echt spannend, was man damit alles machen kann… was ICH damit alles machen kann… Mama hat auch Hände, die kann damit noch viiiiiiel mehr machen… das will ich später unbedingt auch mal können, ich übe schon fleißig.

Neulich war ich plötzlich einfach andersrum gelegen, mit dem Bauch nach unten… keine Ahnung wie ich das geschafft hab, erst war‘s super, aber dann bin ich nicht mehr weg gekommen… Mama hat dann geholfen.

Das mit Mama und Papa funktioniert auch immer besser…. Hab festgestellt, dass die echt gut hören. Keine Ahnung, wie das machen, aber die hören mich, sogar, wenn ich nur ganz leise Geräusche mache und kommen dann… ich hab’s eeeecht oft getestet… die kommen… jedes Mal! Muss also gar nicht ganz laut schreien… da spar ich mir doch die Luft.

Ich krieg jetzt manchmal auch so buntes Zeug zum Essen. Erst fand ich das nicht so toll, schmeckt wirklich krass das Zeug im Vergleich zur Milch, aber man gewöhnt sich irgendwann dran.

Wenn‘s untenrum plötzlich saukalt wird und an mir gezerrt und gezogen wird, mag ich immer noch nicht so gern, aber Mama schaut dann immer lustig und macht kleine Spiele mit mir, so dass man‘s echt aushalten kann. Ein bisschen kann ich das mit dem Gesicht auch schon und Mama freut sich immer totaaaal, wenn ich sie anlächle.

Ich find‘s jetzt meistens gut, dass ich nicht mehr in Mamas Bauch bin, es hat echt Vorteile!

Bei­spiel Ta­ges­ab­lauf Ba­bys ab Be­ginn 8. Mo­nat bis 18 Mo­nate

Dieses Beispiel beginnt um 07:00 Uhr, weil das Baby zu dieser Zeit aufwacht. Wacht Ihr Baby zu einer anderen Zeit auf, verschieben sich selbstverständlich die Uhrzeiten. Und nicht vergessen, es ist nur ein Beispiel, es muss bei Ihnen nicht ganz genauso aussehen!

Auch die Aktivitäten in den Wachphasen sind lediglich aufgezählt, das heißt sie sind in keiner bestimmten Reihenfolge angegeben.

Wenn Sie den Ablauf mit Ihrem eigenen vergleichen, orientieren Sie sich bitte nicht an den Uhrzeiten, da diese davon abhängig sind, wie lange die Schläfchen und Wachzeiten ausfallen. Am besten lassen sich die angegebenen Wachzeiten vergleichen.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

07:00 Uhr: Aufstehen, wickeln und Gesicht säubern, stillen oder Flasche oder Familienessen zum Frühstück, spielen und andere Aktivitäten, Zwischenmahlzeit (Stillen, Flasche oder Fingerfood) vor oder nach dem ersten Tagschlaf (Wachzeit ca. 2,75 – 3,75 Stunden).

Ca. 09:45/10:45 Uhr: erster Tagschlaf (ca. 1,25 – 1,75 Stunden)

Ca. 11:30/12:00 Uhr: Aufwachen, stillen oder Flasche oder Beikost oder Familienessen als Mittagessen, spielen und andere Aktivitäten, Zwischenmahlzeit (Stillen, Flasche, Beikost oder Fingerfood) vor oder nach dem zweiten Tagschlaf (Wachzeit ca. 3 Stunden)

Ca. 14:30/15:00 Uhr: zweiter Tagschlaf (ca. 1 – 1,5 Stunden)

Ca. 16:00 Uhr: Aufwachen, spielen und andere Aktivitäten, stillen oder Flasche oder Beikost oder Familienessen als Abendessen, fertig machen für den Nachtschlaf (Wachzeit ca. 4 Stunden)

Ca. 20:00 Uhr: Nachtschlaf

Die Grundstruktur des Tages ergibt sich durch die 2 Tagschläfchen. Die Wachzeiten werden im Verlauf des Tages länger. Je jünger das Baby, desto kürzer kann es am Stück wach bleiben und desto länger fallen die Tagschläfchen aus.

Nachts brauchen Babys in diesem Alter nur noch wenige oder gar keine Milchmahlzeiten mehr. Der genaue Zeitpunkt ist sehr unterschiedlich. Mehr dazu erfahren Sie in meinem Artikel wie lange Milch

Zwischen dem Beginn des 10. und 12. Monats können Sie auf das Familienessen umstellen. Ihr Baby darf – mit einigen Ausnahmen – jetzt schon vieles Essen.

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Die beiden Tagschläfchen werden kürzer je älter das Baby wird. Mit 12 – 18 Monaten fällt das Einschlafen beim ersten Tagschlaf immer schwerer bzw. dieser Tagschlaf verschiebt sich immer weiter nach hinten, so dass er zum Mittagsschlaf wird, während der zweite Tagschlaf anfangs manchmal als kurzes Nickerchen erhalten bleibt und dann wegfällt.

Wenn das Baby um 07:00 Uhr aufsteht, findet der Mittagsschlaf meistens um ca. 12:00 Uhr statt und dauert ca. 2 – 2,5 Stunden. In der Umstellungszeit kann es sein, das Babys an einem Tag nur einen Mittagsschlaf und am nächsten wieder zwei Schläfchen macht. Bei den meisten Kindern entfällt der Mittagsschlaf mit 3 – 4 Jahren.

So sieht die Welt aus Sicht des Babys wohl ungefähr aus:

Bisher dachte ich Mama ist immer da, aber jetzt musste ich feststellen, dass sie auch weiter weg sein kann und mich dann vielleicht gar nicht hören kann und nicht kommt, wenn ich rufe. Das gefällt mir überhaupt nicht, es ist beängstigend. Manchmal vergess‘ ich das beim Spielen auch und bin plötzlich viel weiter weg von ihr, als ich es gut finde. Dann schau ich ganz schnell, dass ich wieder zu ihr zurück komm… bis ich wieder was totaaaal Spannendes entdecke…

Ich kann jetzt schon echt viele, totaaaal cooole Sachen. Die will ich ständig immer und immer wieder machen und manchmal hab ich deswegen gar keine Zeit zum Essen oder Schlafen.

Ich weiß jetzt auch meistens schon ganz genau, was ich will… da sag ich Mama dann auch gleich Bescheid, manchmal klappt’s und ich bekomm es, manchmal nicht… muss man halt ausprobieren.

Mir ist auch aufgefallen, dass die anderen viel tollere Sachen zu essen bekommen als ich, ich will das dann auch haben… manchmal krieg ich auch was ab… ist aber gar nicht so einfach zu essen und oft finde ich es auch vieeeel schöner bei Mama zu trinken. Da hab ich dann auch mal 5 Minuten Pause, bei dem Stress, den ich den ganzen Tag hab.

Gefällt mir jetzt alles richtig gut hier!

Fazit

Hier nochmal die Zusammenfassung der wichtigsten Informationen

  • Routinen machen das Leben leichter, weil das Gehirn sie „wie im Schlaf“ ausführen kann.
  • Wiederkehrende Abläufe geben dem Baby in einer Welt, in der so vieles neu ist, Sicherheit und wirken beruhigend.
  • Die natürliche Tagesstruktur erkennen und unterstützen ist der erste Schritt.
  • Der wichtigste Einflussfaktor für einen entspannten Alltag mit Baby ist das richtige Timing beim Einschlafen (tagsüber und abends).
  • Aktivitäten in immer gleichen Schritten durchzuführen, hilft Ihrem Baby sie leicht wiederzuerkennen.
  • Ziel einer guten Routine ist, dass das Baby weiß, was kommt und sich im besten Fall schon darauf freut.
  • Eine gute Routine hilft anderen Personen, die Ihr Baby betreuen.

Häu­fig gestellte Fra­gen

Sie machen mit einem Baby eigentlich den ganzen Tag nichts anderes als mehrfach pro Tag die gleichen Abläufe ggf. in unterschiedlicher Reihenfolge zu wiederholen: Schlafen, Füttern, Wickeln, Aktivitäten wie spielen, spazieren gehen usw.

Sie bekommen eine Routine mit Ihrem Neugeborenen, wenn Sie Ihr Baby rechtzeitig beim Einschlafen helfen, wenn es müde ist. Bei kleinen Babys wird der Tag durch die Schlafphasen strukturiert und dominiert. In den Wachzeiten wiederholen sich die Abläufe dann ebenfalls immer wieder. Geregelt bedeutet übrigens nicht, dass der Tagesablauf immer gleich bleibt. Ihr Baby entwickelt sich und damit auch sein Tagschlafbedarf und die Routine.

Der Tag mit Neugeborenem sieht eigentlich immer sehr ähnlich aus. Sie wiederholen eigentlich immer nur mehrfach pro Tag die gleichen Abläufe ggf. in unterschiedlicher Reihenfolge: Schlafen, Füttern, Wickeln, Aktivitäten wie spielen, spazieren gehen usw.

Der Tagesablauf eines Babys sollte so gestaltet sein, dass es ruhig und zufrieden ist, wenn es wach ist. Das ist dann der Fall, wenn es rechtzeitig Hilfe beim Einschlafen bekommt, wenn es müde ist und nicht von zu vielen Eindrücken überreizt ist. Übermüdete oder überreizte Babys schreien insbesondere am späteren Nachmittag und abends viel.

Sie strukturieren den Tagesablauf mit Baby in dem Sie die Abläufe in den Wachphasen immer wieder möglichst in der gleichen Reihenfolge wiederholen, damit eine Routine entsteht, die beruhigend auf Babys wirkt. Ansonsten wird der Tagesablauf durch die Schlafphasen strukturiert und dominiert.

Sie machen mit Baby den ganzen Tag eigentlich nichts anders als die gleichen Abläufe mehrfach zu wiederholen ggf. in unterschiedlicher Reihenfolge: Schlafen, Füttern, Wickeln, Aktivitäten wie spielen, spazieren gehen usw.

Sie verbringen den Tag mit Ihrem Baby indem Sie mehrfach pro Tag die gleichen Abläufe ggf. in unterschiedlicher Reihenfolge wiederholen: Schlafen, Füttern, Wickeln, Aktivitäten wie spielen, spazieren gehen usw.

Einen geregelten Tagesablauf bekommen Sie, wenn Sie Ihr Baby rechtzeitig beim Einschlafen helfen, wenn es müde ist. Bei kleinen Babys wird der Tag durch die Schlafphasen strukturiert und dominiert. In den Wachzeiten wiederholen sich die Abläufe dann ebenfalls immer wieder. Geregelt bedeutet übrigens nicht, dass der Tagesablauf immer gleich bleibt. Ihr Baby entwickelt sich und damit auch sein Tagschlafbedarf und damit der Tagesablauf.

Ein 2 Monate altes Baby sollte abends rechtzeitig, bevor es übermüdet ist, ins Bett. Zwischen dem letzten Tagschlaf und dem Nachtschlaf sollten bei Babys in diesem Alter nicht mehr als 1,5 – 2 Stunden liegen. Der Nachtschlaf beginnt bei vielen Familien zwischen 19 und 21 Uhr. Die Uhrzeit ist aber davon abhängig, wann Ihr Baby morgens aufwacht.

Ein 2 Monate altes Baby sollte tagsüber so lange schlafen, dass es in den Wachphasen ruhig und entspannt ist und am späteren Nachmittag und abends keine Schreiphasen durch Übermüdung hat. Die meisten Babys können in diesem Alter max. 1 – 1,5 Stunden am Stück wach bleiben. Sie halten meistens 4 Tagschläfchen, die jeweils 1 – 2 Stunden dauern oder mehr, aber kürzere Schläfchen.

Die Wachphasen können bei 3 Monate alten Babys meisten max. 1 – 2 Stunden lang sein. Morgens sind sie kürzer, nachmittags länger.

Ein 3 Monate altes Baby sollte tagsüber so lange schlafen, dass es in den Wachphasen ruhig und entspannt ist und am späteren Nachmittag und abends keine Schreiphasen durch Übermüdung hat. Die meisten Babys können in diesem Alter max. 1 – 2 Stunden am Stück wach bleiben. Sie halten meistens 4 Tagschläfchen, die jeweils 1 – 2 Stunden dauern.

Die meisten 3 Monate alten Babys schlafen tagsüber noch 3 – 4mal.

Ein 4 Monate altes Baby sollte abends rechtzeitig, bevor es übermüdet ist ins Bett. Zwischen dem letzten Tagschlaf und dem Nachtschlaf sollten bei Babys in diesem Alter nicht mehr als 2 – 2,5 Stunden liegen. Der Nachtschlaf beginnt bei vielen Familien zwischen 19 und 21 Uhr. Die Uhrzeit ist aber davon abhängig, wann Ihr Baby morgens aufwacht.

Ein 5 Monate altes Baby sollte abends rechtzeitig, bevor es übermüdet ist ins Bett. Zwischen dem letzten Tagschlaf und dem Nachtschlaf sollten bei Babys in diesem Alter nicht mehr als 3 Stunden liegen. Der Nachtschlaf beginnt bei vielen Familien zwischen 19 und 21 Uhr. Die Uhrzeit ist aber davon abhängig, wann Ihr Baby morgens aufwacht.

Ein 5 Monate altes Baby schläft tagsüber meistens noch 3mal.

Ein 5 Monate altes Babys ca. 2 Stunden lang Mittagsschlaf machen und auch vormittags und nachmittags weitere Tagschläfchen halten.

Mit 6 Monaten machen die meisten Babys tagsüber noch 3 Nickerchen, die ca. 1 – 2 Stunden dauern.

Mit 7 Monaten machen Babys meistens noch 2 – 3 Tagschläfchen.

Ein Baby mit 7 Monaten sollte abends rechtzeitig, bevor es übermüdet ist ins Bett. Zwischen dem letzten Tagschlaf und dem Nachtschlaf sollten bei Babys in diesem Alter nicht mehr als 3,5 – 4 Stunden liegen. Der Nachtschlaf beginnt bei vielen Familien zwischen 19 und 21 Uhr. Die Uhrzeit ist aber davon abhängig, wann Ihr Baby morgens aufwacht.

Mit 8 Monaten brauchen Babys meistens noch 2mal Tagschlaf, der insgesamt ca. 2,5 – 3 Stunden dauert.

9 Monate alte Babys brauchen meistens noch 2mal Tagschlaf, der insgesamt ca. 2,5 Stunden dauert.

Ein 9 Monate altes Baby sollte tagsüber insgesamt ca. 2,5 Stunden lang schlafen, verteilt auf 2 Tagschläfchen.

9 Monate alte Babys sollten abends rechtzeitig, bevor sie übermüdet sind ins Bett gehen. Zwischen dem letzten Tagschlaf und dem Nachtschlaf sollten bei Babys in diesem Alter nicht mehr als 4 Stunden liegen. Der Nachtschlaf beginnt bei vielen Familien zwischen 19 und 21 Uhr. Die Uhrzeit ist aber davon abhängig, wann Ihr Baby morgens aufwacht.

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