Über mich

In Kurzform...

Ich bin

  • hauptberuflich ausgebildete Immobilienfachwirtin und habe inzwischen ins Controlling gewechselt
  • gut strukturiert, ergebnis- und lösungsorientiert
  • laktoseintolerant (milchzuckerunverträglich) und war 10 Jahre lang zusätzlich fruktoseintolerant (fruchtzuckerunverträglich)
  • Ehrenamtliche zur Unterstützung von Familien mit Neugeborenen

… und habe eine Schwäche für Schokolade und einen langsamen Stoffwechsel…

... und im Detail

Ich bin Immobilienfachwirtin und hatte beruflich somit eigentlich keine Berührungspunkte mit dem Thema Ernährung. Dennoch sah ich mich gezwungen mich damit intensiv auseinander zu setzen, da mir (nach einjähriger Suche) eine Laktoseintoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit) diagnostiziert wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits eine Magenspiegelung und eine Psychoanalyse hinter mir, da mir zunächst ein Reizdarmsyndrom diagnostiziert worden war, das durch Stressabbau mit Hilfe der Psychoanalyse behoben werden sollte.

Durch die bis zur korrekten Diagnose gemachten Erfahrungen war ich eigentlich eher erleichtert, als die Intoleranz festgestellt wurde, da diese „einfach“ durch weglassen bestimmter Produkte „geheilt“ werden konnte. Meine Ärztin wies mich an, keine Milch zu trinken und auch andere Milchprodukte zu meiden und später zu testen wie viel ich davon vertrage. Da ich aber sowieso kaum Milchprodukte zu mir nahm, erschien mir diese Aussage zu allgemein. Nach vielen Stunden der Recherche im Internet fand ich heraus, in welcher Form und in welchen Produkten außerdem Laktose enthalten ist. Dies war sehr zeitintensiv, da damals noch nicht auf allen Produkten die Zutaten detailliert aufgeführt waren, so dass ich sehr oft beim Hersteller anfragen musste, um konkrete Angaben zu erhalten.

Nachdem ein Jahr vergangen war, indem es mir wieder gut ging, stellten sich erneut fast identische Symptome ein, so dass ich erneut die Ärztin aufsuchte. Dieses Mal wurde durch einen weiteren Test sehr schnell eine Fruktosemalabsorption (Fruchtzuckerunverträglichkeit) festgestellt. Erneut begann für mich die zeitintensive Internetrecherche.

Nach einigen Jahren kam eine weitere Herausforderung in Form eines Lebenspartners mit einem erhöhten Energiebedarf aufgrund einer chronischen Erkrankung auf mich zu. Der erhöhte Energiebedarf führte dazu, dass sehr kalorienreich gegessen und damit gekocht werden musste, um starke Gewichtsabnahme zu verhindern. Außerdem sollte auf schnell verfügbare Kohlenhydrate verzichtet werden, da auch der Blutzuckerspiegel ein Thema war.

Problem 1: Schnell verfügbare Kohlenhydrate enthalten viele Kalorien, die zahlreich aufgenommen werden sollten, schieden aber aufgrund der hohen Schwankungen des Blutzuckerspiegels, die sie auslösen, aus.
Problem 2: Mein Stoffwechsel ist eher langsam, ich nehme schon vom Ansehen eines Buffets zu und wäre bei gleicher Ernährungsweise zur rollenden Tonne geworden.

Also stand ich vor der Herausforderung kalorienreiche, kohlenhydratarme Kost mit kalorienarmer, laktose- und fruktosearmer zu kombinieren ohne jedes Mal getrennt kochen zu müssen.

In diesem Zusammenhang habe ich mich erneut intensiv mit Ernährung auseinander gesetzt. Parallel war ich auch immer auf der Suche nach einer Ernährungsweise, die es mir ermöglichte viel zu essen ohne zuzunehmen, da mir wenig mehr missfällt als eine Miniportion auf meinem Teller. Also habe ich mich mit verschiedenen Ernährungsformen und Diäten beschäftigt.

Als in meinem Umfeld viele Kinder geboren wurden und ich ein Ehrenamt zur „Unterstützung von Familien mit Neugeborenen“ übernahm, stellte ich fest, dass die Mütter mit den immer gleichen Fragen und Unsicherheiten im Bezug auf die eigene Ernährung und die des Kindes zu kämpfen hatten und es für sie sehr schwierig war, hierfür einen kompetenten Ansprechpartner zu finden, der bereit war, sich ausreichend Zeit für sie zu nehmen. Ich begann daher, mich auch für diesen Themenbereich zu interessieren.

So habe ich mit den Jahren ein großes Teilwissen in verschiedenen Bereichen aufgebaut, hatte aber immer das Gefühl, dass mir ein echter Überblick fehlte. Außerdem stellte ich fest, dass ich das Thema Ernährung inzwischen sehr spannend und interessant fand und dass ich gerne genauer informiert gewesen wäre. Daher suchte ich nach einer entsprechenden Fortbildung und sah mich hier mit zahlreichen Anbietern konfrontiert, die zum Teil äußerst alternative/esoterische Ansätze verfolgten. Obwohl ich auch für alternative Ansätze Interesse aufbringen kann (man weiß ja nie…), zählen für mich als Kauffrau unter dem Strich nur Zahlen und Fakten. Also entschied ich mich für die Fortbildung bei der BSA-Akademie, die auch als Basisfortbildung für einen späteren IHK-Abschluss gewertet wird.

Während der Suche nach einer Fortbildungsmöglichkeit kam mir die Idee das erworbene Wissen auch anderen Personen zur Verfügung zu stellen, somit das Hobby zum (Neben-)Beruf zu machen und anderen Leuten zeitintensive Recherchen zu ersparen. So kam es, dass ich mich mit dem Thema Selbständigkeit auseinandersetzte und Ihnen nun hier zur Verfügung stehe.

Ich würde mich freuen, wenn Sie sich bei mir melden und ich Ihnen bei Ihren persönlichen Fragen, Unsicherheiten oder Problemen weiterhelfen kann.

Barbara Eder