Cover Workbook Was koch ich heute
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Praxis-Workbook: Was koch ich heute?

Für alle, die sich wirklich (!) einfache und schnelle Alltags-Rezepte wünschen.
Ab 1 Jahr.

Je­den Tag: Was es­sen wir heu­te? Und das für 5 Mahl­zei­ten am Tag?

Eltern wünschen sich gesunde und abwechslungsreiche Familienmahlzeiten ohne ständig ewig nach Rezepten suchen zu müssen

  • mit einfachen (!) und schnell zubereiteten warmen Gerichten und Frühstücksideen
  • mit Alternativen zu Käse, Wurst und Nut… äh… Schokoaufstrich
  • mit zuckerfreien und herzhaften Snackideen statt Keksen, Quetschies und Knabberzeug, aber nicht nur ein Stück Obst oder Gemüse, ein Brot oder Bananenwaffeln
  • mit wenig Zutaten und ohne Schnick-Schnack
  • geeignet für Kinder ab 1 Jahr

Und das alles ohne stun­den­lang in der Kü­che zu ste­hen...

… und gleichzeitig das Kind zu bespaßen, vor allem auch morgens, wenn es schnell gehen muss.

ABER: Ihr Kind mag nur Nudeln mit Soße, kein Brot, sondern nur den Brotbelag und kein Gemüse?

Diese Probleme haben laut einer Umfrage in meinem Newsletter viele Eltern, deshalb habe ich mir Lösungen dafür überlegt und beantworte die häufigsten Fragen gleich hier.

Bitte klicken Sie auf die Fragen, um die Antworten zu lesen.

Meiner Erfahrung nach ist das (aus Ernährungssicht) viiiel einfacher als Sie glauben.

Wenn es nach Kindern geht, kann es eigentlich jeden Tag Pommes oder Nudeln – am liebsten ohne Soße oder mit Tomatensoße – geben oder? Wenn Kinder entscheiden, was es gibt, stellt sich die Frage „Was gibt es heute?“ also nicht, weil Sie einfach jeden Tag das Gleiche kochen können…. na gut, vielleicht brauchen Sie drei Rezepte, aber das reicht dann wirklich :-).

Aus Ernährungssicht ist es auch ganz einfach. Im Prinzip können Sie jeden Tag das gleiche Rezept verwenden und einfach nur die Zutaten austauschen. Also z. B. einen Eintopf, den Sie jeden Tag mit einer anderen Gemüse- und Getreide-Sorte und ein paar Mal pro Woche mit Fleisch, Fisch oder Hülsenfrüchten (wie Erbsen, Bohnen, Linsen, Kichererbsen) zubereiten. Eier, Obst und Milchprodukte essen Sie dann als Müsli oder Brotmahlzeit oder zu den Zwischenmahlzeiten. Fertig.

Das eine Rezept für die warme Mahlzeit reicht aus, weil es aus Ernährungssicht ausschließlich darum geht, dass Sie viele unterschiedliche und gesunde Lebensmittel essen, die viele unterschiedliche Nährstoffe enthalten. Welches Rezept Sie dafür verwenden, ist Ihrem Körper sch… *räusper*… völlig egal!

So würde das dann für eine Woche aussehen und in den folgenden Wochen könnten Sie genauso weiter machen:

  • Montag: Eintopf mit grünen Bohnen, Schweinefleisch und Kartoffeln.
  • Dienstag: Eintopf mit Karotten und Reis.
  • Mittwoch: Eintopf mit Paprika, Rinder-Hackfleisch und Nudeln.
  • Donnerstag: Eintopf mit Zucchini und Brot.
  • Freitag: Eintopf mit Tomaten, Lachs und Kartoffeln.
  • Samstag: Eintopf mit Brokkoli, weißen Bohnen und Nudeln.
  • Sonntag: Eintopf mit Aubergine und dazu Brot.

Weder aus Sicht von Kindern, noch aus Ernährungssicht sind also viele unterschiedliche Rezepte nötig, sondern nur viele unterschiedliche Zutaten.

Das gilt nicht nur für die warme, sondern auch für alle anderen Mahlzeiten. Ein Rezept für jede dieser Mahlzeiten, bei dem Sie einfach die Zutaten austauschen, würde reichen.

Es stellt sich also eigentlich nur die Frage: Wie viel geschmackliche Abwechslung wollen Sie selbst (und Ihr/e Partner/in) haben, damit es Ihnen nicht zu langweilig ist? Es liegt also allein an Ihnen, welche und wie viele Rezepte Sie brauchen.

Viele Menschen sind vollkommen damit zufrieden, jeden Tag ein anderes warmes Gericht und zu den anderen Mahlzeiten immer „das Gleiche“ zu essen.

Manchen macht es auch nichts aus, einmal zu kochen und am Folgetag nochmal das gleiche warme Gericht zu essen.

Solange Sie darauf achten viele unterschiedliche Zutaten zu verwenden, ist das völlig in Ordnung.

Es ist nur dann ein Problem, wenn es Ihnen zu langweilig wird. In diesem Fall sollten Sie mehr Abwechslung in die Mahlzeiten bringen.

Letztendlich essen meiner Erfahrung nach auch Erwachsene in regelmäßigen Abständen – die natürlich länger sind als bei Kindern – immer wieder dasselbe.

Problematisch wird es nur dann, wenn es sich dabei vor allem um Sahne-Soßen, Rezepte mit viel Fleisch, wenig oder ohne Gemüse und Hülsenfrüchte, vielen tierischen Fetten wie Butter und viel Zucker handelt.

So würde ein Essensplan aussehen, der zwar von den Rezepten her abwechslungsreich, aber von den Lebensmitteln und Nährstoffen her nicht sehr gesund ist:

  • Montag: Hotdogs
  • Dienstag: Schnitzel mit Pommes und Ketchup
  • Mittwoch: Kaiserschmarrn oder Pfannkuchen
  • Donnerstag: Pizza mit Salami
  • Freitag: Nudeln mit Sahnesoße
  • Samstag: Milchreis/Grießbrei mit Zimt und Zucker
  • Sonntag: Schweinebraten mit Knödel

Ich möchte damit sagen: Sie brauchen nicht Unmengen an Rezepten, sondern eine überschaubare Anzahl der RICHTIGEN Rezepte.

Also Rezepte, die gesund und flexibel sind, das heißt bei denen man einzelne Zutaten und auch die Beilagen austauschen kann. Flexible Rezepte sind einerseits wichtig, damit viele verschiedene Lebensmittel auf dem Speiseplan kommen und es auch den Erwachsenen nicht langweilig wird. Andererseits sind flexible Rezept hilfreich, damit Sie die Möglichkeit haben, die Rezepte an das, was Ihr Kind gerade gerne isst (und was nicht) ein bisschen anzupassen. Doppelt kochen ist viel zu viel Aufwand und führt außerdem zu ungünstigen Ernährungsgewohnheiten bei Kindern.

Aus meiner Sicht reichen für die warme Mahlzeit gesunde Rezepte für 4 – 8 Wochen. Das sind also 28 Rezepte oder – wenn Sie sich richtig viel geschmackliche Abwechslung wünschen – 56 Rezepte.

Diese Rezepte können Sie immer wieder wiederholen können. Dabei ist es auch kein Problem, wenn Sie nur jeden zweiten Tag die doppelte Menge kochen wollen, also immer zwei Tage lang das Gleiche essen möchten, damit es noch weniger Aufwand ist. Sie brauchen dafür aber natürlich Rezepte, die einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt werden können.

Bei den anderen Mahlzeiten ist es noch einfacher, weil es aus Ernährungssicht optimal wäre, wenn Sie einmal pro Tag warm, bei einer Mahlzeit Getreideflocken (z. B. als Müsli) und bei einer anderen Brot essen. Wenn Sie unterschiedliche Müsli-Rezepte mit unterschiedlichen Milchprodukten, Obst- und Gemüsesorten und Brot mit unterschiedlichem/n Brotbelag/Brotaufstrichen verwenden und dazu Obst oder Gemüse als Fingerfood anbieten, reicht das völlig. Gleiches gilt auch für die Zwischenmahlzeiten.

Sie brauchen also

  • 28 – 56 Rezepte für gesunde warme Mahlzeiten, bei denen Sie flexibel einzelne Zutaten und auch die Beilagen austauschen können und die ggf. am Folgetag verzehrt werden können
  • Ein paar Müsli-Rezepte
  • Ein paar Rezepte für Brotbelag/Brotaufstriche
  • Eine Handvoll Rezept für Zwischenmahlzeiten, wenn Sie nicht einfach Reste der anderen Mahlzeiten anbieten wollen.

Klingt doch schon viel einfacher oder? Falls es Ihnen schwer fällt, diese überschaubare Anzahl an Rezepten zu finden, sind meine Praxis-Workbooks rund ums Essen und Kochen im Familien-Alltag das Richtige für Sie. Ich habe genau das, was ich gerade beschrieben habe, in diesen Workbooks für Sie umgesetzt.

Das Workbook für die warme Mahlzeit (kann Mittag- oder Abendessen sein) enthält 56 gesunde und wirklich (!) einfache Rezepte, bei denen Sie viele Zutaten und meistens auch die Beilagen ganz flexibel austauschen können.

Ein eBook enthält 50 gesunde Müsli-Rezepte (Overnight-Rezepte, die ganz oder teilweise am Vortag zubereitet werden können) und ein weiteres 50 gesunde Schwuppdiwupp-Brotaufstriche. Bei so viel Auswahl finden Sie bestimmt ein paar Rezepte, die Sie dann immer wieder wiederholen können. Müsli muss dabei nicht süß sein, man kann es auch mit Couscous, Brotstücken, Frischkäse, Mozzarella, Scheibenkäse in Kombination mit Obst und Gemüse als deftige Variante zubereiten.

Außerdem gibt es ein Workbook mit mega-flexiblen Rezepten für Zwischenmahlzeiten, die mit vielen unterschiedlichen Obst- oder Gemüsesorten zubereitet werden können, so dass Sie nie wieder überlegen müssen, was in die Brotbox kommt… falls Ihr Kind in eine Betreuungseinrichtung geht oder Sie Ideen für Zwischenmahlzeiten für zu Hause brauchen.

Wenn Sie möchten, können Sie auch meinen Easy-Peasy-Essensplan für 8 Wochen dazu bekommen, in dem ich für jeden Tag einen Vorschlag für die warme Mahlzeit für Sie zusammengestellt habe, den Sie 1:1 übernehmen und immer wieder wiederholen können, so dass Sie ohne nachdenken zu müssen alle Ernährungsempfehlungen umsetzen. Die Wochenpläne sind so zusammengestellt, dass Sie über eine Woche gesehen ausgewogen essen, wie es empfohlen wird. Der Plan enthält auch meine Strategie für alle anderen Mahlzeiten, so dass Sie das Thema Mahlzeitenplanung und Rezeptsuche endgültig abhaken können.

Die Workbooks enthalten außerdem viele Tipps, die dabei helfen, dass Ihr Kind, die von Ihnen ausgewählten Gerichte auch isst. Ich habe mir wirklich sehr viel Mühe gegeben, für alle Herausforderungen im Familienalltag eine Lösung zu finden. Werfen Sie gerne einen Blick auf die Praxis-Workbooks rund ums Essen und Kochen im Familien-Alltag.

Die gute Nachricht ist: Sie müssen keine Nährstofftabellen auswendig lernen. Es ist nicht wichtig, dass Sie wissen, wie viel von bestimmten Vitaminen oder Mineralstoffen Ihr Kind braucht und wie viel davon in welchen Lebensmitteln enthalten ist, um sicher zu stellen, dass der Nährstoffbedarf Ihres Kindes gedeckt wird.

Es reicht völlig aus, wenn Sie darauf achten, dass Sie Ihrem Kind eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung anbieten.

Eine ausgewogene Ernährung bedeutet, dass die einzelnen Lebensmittelgruppen im richtigen Verhältnis in der Ernährung enthalten sind. Mehr Informationen und Beispiele dazu finden Sie weiter unten auf dieser Seite.

Abwechslungsreich bedeutet, dass Sie unterschiedliche Sorten anbieten, insbesondere bei Obst, Nüssen, Gemüse und Hülsenfrüchten, aber auch bei Getreide, Fleisch, Fisch und Milchprodukten.

Einmal am Tag sollte es eine warme Mahlzeit geben.

Die Gründe dafür sind

  • einige Nährstoffe aus Gemüse können nur aufgenommen werden, wenn es erhitzt wurde.
  • manche Lebensmittel sind nur erhitzt genießbar z. B. Getreide wie Reis, Weizen, Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen, Bohnen, Kartoffeln, manche Gemüsesorten wie Auberginen

Natürlich können Sie auch öfter warm essen, wenn Sie das lieber mögen und es ist auch egal, ob Sie mittags oder abends warm essen.

Wichtig ist dabei darauf zu achten, dass die richtigen Lebensmittelgruppen im Essen enthalten sind:

  • Frühstück: Vollkorngetreide, Milchprodukt, Obst oder Gemüse (egal, ob warm oder kalt)
  • Warme Hauptmahlzeit z. B. Mittagessen: Vollkorngetreide/Kartoffeln, Öl, Gemüse, ab und zu Fleisch/Fisch/Hülsenfrüchte
  • Zweite Hauptmahlzeit z. B. Abendessen: Vollkorngetreide, Milchprodukt, Obst oder Gemüse (kann es warm oder kalt z. B. als Brotmahlzeit oder Müsli geben)

Aus Ernährungssicht ist es besonders vorteilhaft, wenn eine Mahlzeit Getreideflocken enthält (z. B. Müsli), eine Mahlzeit Brot und eine Mahlzeit ein warmes Gericht ist.

Wenn Sie viele unterschiedliche Zutaten aus den o. g. Lebensmittelgruppen verwenden, geht aber auch zweimal Müsli, zweimal Brot oder zweimal ein warmes Gericht. Beispiel: Müsli einmal mit Haferflocken, Milch und Beeren, einmal mit Dinkelflocken, Joghurt und Karotten. Hier kommt es eher darauf an, ob Ihnen das genug Abwechslung und nicht zu langweilig ist. Und wenn ich sage „Ihnen“ meine ich Sie persönlich… kleine Kinder wollen meistens sowieso immer das Gleiche essen 😊, es dauert seeeehr lange bis es ihnen langweilig wird, da müssen Sie sich keine Sorgen machen. Das ist ganz normal und gehört einfach dazu.

In allen meinen eBooks finden Sie viele unterschiedliche Rezeptideen, so dass Sie auch, wenn es zweimal „das Gleiche“ gibt, viel Auswahl mit unterschiedlichen Zutaten haben.

Die meisten Kinder brauchen bis ca. zum Grundschulalter Zwischenmahlzeiten, weil sie noch nicht so große Portionen auf einmal essen und deshalb noch nicht ohne Zwischenmahlzeit von einer bis zur nächsten Hauptmahlzeit aushalten können. Insgesamt sollte es pro Tag zwei Zwischenmahlzeiten geben – eine vormittags, die andere nachmittags.

Eine Zwischenmahlzeit sollte aus einer Portion Getreide, Obst oder Gemüse und ggf. einem Milchprodukt bestehen.

Generell ist es für Kleinkinder ganz normal, dass sie zumindest phasenweise sehr einseitig essen. Kinder essen so einseitig, weil alles, was sie schon kennen erwiesenermaßen nicht schädlich ist. Bei neuen Lebensmitteln oder Speisen kann man das nicht so genau wissen. Das ist eine Schutzfunktion der Natur, die natürlich noch aus einer Zeit kommt, in der Menschen mit ihren Kindern ständig draußen unterwegs waren und ihre Lebensmittel nicht im Supermarkt gekauft haben.

Viele Eltern kommen zu dem Trugschluss, dass sie neue Rezepte brauchen, wenn ihr Kind vieles nicht mag. Das funktioniert aber nicht, weil neue Rezepte neue Lebensmittel und Geschmäcker bedeuten und genau das ist Kleinkindern suspekt.

Trotzdem ist wichtig, dass Sie nicht aufhören auch Lebensmittel, die Ihr Kind im Moment nicht mag, anzubieten, sonst kann es nicht probieren, wenn sich seine Vorlieben ändern, weil es keine Auswahlmöglichkeit hat. Wenn Sie nur noch anbieten, was Ihr Kind mag, werden die Lebensmittel, die es isst, immer weniger werden.

Kinder lernen eine ausgewogene Ernährung am Vorbild. Das heißt, sie ahmen die Eltern nach. Ihr Kind muss also sehen, wie Sie ausgewogen und abwechslungsreich essen, damit es das langfristig nachmachen kann.

Wer nie etwas probiert, weil es gar nicht angeboten wird, kann außerdem nicht auf den Geschmack kommen. Kinder müssen einzelne Lebensmittel bis zu 10mal probieren, bevor sie ihnen schmecken. Sie müssen sich also an viele Geschmäcker erst gewöhnen. Wenn Sie nur anbieten, was Ihr Kind grade gerne isst, kann es sich nicht an Neues gewöhnen. Sie brauchen dafür aber keine neuen oder ausgefallenen Rezepte, Sie können einfach ein paar Rezepte auswählen und diese immer und immer und immer wieder anbieten.

Sie müssen also anbieten und essen, wie Sie möchten, dass auch Ihr Kind isst. Sonst kann es nicht probieren, sich nicht gewöhnen und nicht nachahmen.

Natüüürlich dürfen Sie Rezepte ein bisschen anpassen, aber wenn Sie Ihr Ziel zu sehr aus den Augen verlieren, kann es nicht funktionieren. Beispielsweise akzeptieren viele Kinder neue Lebensmittel, wenn sie als neue Zutat in der Lieblingsspeise angeboten werden, klappt aber nicht bei allen.

Ihr Kind wird nicht alles essen, was Sie sich wünschen würden. Das mag manchmal unpraktisch und anstrengend sein, doch es ist ganz normal und gehört einfach dazu. Sie können ein- oder zweimal ohne Druck zum Probieren anregen, dann aber müssen Sie es akzeptieren. Zu viel Druck führt dazu, dass Ihr Kind noch mehr verweigern wird.

In der Zeit, aus der das einseitige Essverhalten von Kinder stammt, hat sich die Frage „Was tun, wenn es dem Kind nicht schmeckt?“ nicht gestellt. Lebensmittel waren Mangelware und es gab, was verfügbar und essbar war.

Je entspannter Sie selbst beim Thema Essen bleiben, desto entspannter wird auch Ihr Kind sein und eine entspannte Stimmung ist die beste Voraussetzung dafür, dass Ihr Kind ab und zu bereit sein wird etwas Neues zu probieren.

Grundsätzlich brauchen Kinder kein Brot, sondern Vollkorn-Getreide. Die Kleinen können Vollkorn-Getreide in Form von Brot essen, aber auch in Form von Getreideflocken (z. B. Haferflocken), Grieß, Nudeln, Reis, Couscous, Kartoffeln und ähnlichem.

Wenn Ihr Kind also bei anderen Mahlzeiten ausreichend Vollkorn-Getreide isst, ist es völlig in Ordnung, wenn es kein Brot isst.

Es ist auch kein Problem, wenn Ihr Kind nicht nur zum Frühstück, sondern auch zum Abendessen bzw. der kalten Hauptmahlzeit Müsli isst, wenn es kein Brot mag. In meinem eBook Einfach entspannter frühstücken, finden Sie viele deftige Müsli-Rezepte, die sich auch gut als Alternative zu Brot eignen.

Bei vielen Kindern ist es außerdem so, dass sie nicht „kein Brot mögen“, sondern einfach den Belag bevorzugen und deshalb das Brot liegen lassen.

Hier gilt die Grundregel: Die Eltern entscheiden, was zu essen angeboten wird, das Kind entscheidet was und wie viel es davon isst.

In der Praxis bedeutet das: Sie geben Ihrem Kind Brot mit Belag. Wenn es den Belag gegessen hat und das Brot liegen lässt ist das in Ordnung. Wenn es kein Brot essen möchte und mehr Belag verlangt, bekommt es keinen weiteren Belag mehr. Wenn Ihr Kind noch Hunger hat, kann es Brot oder Obst und Gemüse als Fingerfood essen, aber keinen weiteren Belag. Wenn es keine der Alternativen essen möchte, wird die Mahlzeit beendet. So lernt Ihr Kind, dass es keine unbegrenzten Mengen an Belag bekommt.

Wenn Ihr Kind daran gewöhnt ist, dass es immer mehr Belag bekommt, wird es am Anfang keine der Alternativen essen. Wenn Sie konsequent bleiben, wird sich das aber ändern. Natürlich darf es die nächste Mahlzeit etwas früher geben (Kinder haben noch kein gutes Zeitgefühl). Der Abstand muss aber lang genug sein, dass Ihr Kind versteht, dass es nicht die Fortsetzung der Mahlzeit ist, sondern eine neue Mahlzeit und natürlich gibt es nicht den gewünschten Belag. So lernt Ihr Kind, dass es aus dem, was angeboten wird auswählen kann oder bis zur nächsten Mahlzeit warten muss.

Wenn das Brot ein Abendessen ist und es eigentlich keine weitere Mahlzeit mehr gibt, können Sie mit etwas Abstand eine kleine Ersatzmahlzeit anbieten, damit Ihr Kind nicht hungrig ins Bett geht. Die Ersatzmahlzeit sollte aber immer die gleiche und wenig attraktiv sein z. B. etwas Obst oder Naturjoghurt oder auch nochmal Brot ohne Belag. Es geht nicht darum Ihr Kind hungern zu lassen, sondern darum dafür zu sorgen, dass das Abendessen attraktiver ist, als die Ersatzmahlzeit. Ist die Ersatzmahlzeit zu attraktiv, wird Ihr Kind das eigentliche Abendessen gerne „auslassen“, weil es sich darauf verlässt, dass es später noch eine bessere Alternative bekommen wird.

Wenn Ihr Kind gern Aufstrich löffelt, können Sie auch versuchen diesen mit Couscous, Nudeln, Reis, Kartoffeln (gerne auch Reste) zu verrühren. Manchmal klappt das besser als mit Brot.

Sehr oft liegt es auch nicht am Geschmack, wenn Kinder kein Brot mögen, sondern an der Optik oder der Konsistenz. Wenn man ein bisschen damit herumprobiert, also Brot das anders bzw. interessanter aussieht anbietet oder unterschiedliche Konsistenzen ausprobiert, kann das einen Unterschied machen. Deshalb finden Sie in meinem 1-2-3-Fertig Brot-Backbuch Rezepte mit unterschiedlichen Formen, Farben und Konsistenzen und auch mit milderem und intensiverem Geschmack.

Hier gibt es eine langfristige und eine kurzfristige Lösung 😊

Die langfristige Lösung ist, das Gemüse immer und immer und immer und immer wieder in sichtbarer Form (also nicht versteckt) unterschiedlich zubereitet anzubieten und es als Vorbild mit Genuss zu essen, damit Ihr Kind sieht, wie gut es Ihnen schmeckt.

Die kurzfristige Lösung ist, das Gemüse in versteckter Form anzubieten bis es auch in sichtbarer Form gegessen wird.

Gut geeignet sind hier zum Beispiel Brotaufstriche mit püriertem Gemüse. Diese Aufstriche werden mit sehr viel höherer Wahrscheinlichkeit gegessen, als in Stücke geschnittenes, gekochtes Gemüse. Eine Garantie gibt es aber natürlich nicht. In meinem eBook Schwuppdiwupp Brotaufstriche finden Sie eine große Auswahl an ganz einfachen und schnellen Gemüse-Aufstrichen mit wenig Zutaten, die Sie ausprobieren können (siehe auch Inhaltsverzeichnis im Blick ins Buch).

Sogar einige meiner Brot-Rezepte im 1-2-3-Fertig Brot-Backbuch enthalten Gemüse. Die Brote enthalten zwar keine relevante Menge an Gemüse, aber sie helfen trotzdem Ihr Kind an den Geschmack zu gewöhnen.

Auch Müsli, Porridge oder Overnight-Oats können mit pürierten oder geraspelten Gemüse zubereitet werden. Rezepte finden Sie in meinem eBook Einfach entspannter frühstücken.

Wichtig ist, dass das Gemüse nicht IMMER versteckt wird, weil Ihr Kind sich sonst nicht an sichtbares Gemüse gewöhnen und es nicht probieren kann. Daher kombiniere ich bei den warmen Gerichten in meinem Workbook Was koch ich heute? sehr oft püriertes/verstecktes mit stückigem/sichtbarem Gemüse. So können die Eltern entspannt bleiben, wenn das sichtbare Gemüse aussortiert wird, weil das versteckte gegessen wird. Gleichzeitig wird das sichtbare Gemüse so ganz automatisch immer und immer und immer wieder angeboten und Ihr Kind sieht, wie Sie es essen. Aus dem gleichen Grund sind die Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen, Bohnen in den Hülsenfrüchten-Rezepten püriert (versteckt) und die Hülsenfrüchte in anderen Rezepten (z. B. mit Fleisch-/Fisch-Rezepte) zusätzlich unpüriert/sichtbar enthalten.

Manche Kinder essen auch nicht „kein Gemüse“, sondern „nur kein gekochtes Gemüse“. In diesem Fall stellen Sie zusätzlich zum Gericht, dass Sie gekocht haben, einen Teil des enthaltenen Gemüses roh als Fingerfood zur Verfügung (natürlich nur, wenn es zum rohen Verzehr geeignet ist und die Essfertigkeiten Ihres Kindes dafür ausreichen). Auch hier essen Sie selbst als Vorbild das gekochte Gemüse und akzeptieren, dass Ihr Kind es aussortiert und stattdessen das rohe Gemüse isst. So kann Ihr Kind jederzeit probieren und sieht, wie es Ihnen schmeckt.

Außerdem hilft es Kinder mit einzubeziehen und ihnen Wissen über Gemüse zu vermitteln:

  • Wenn möglich, können Sie gemeinsam etwas Gemüse oder auch Kräuter auf dem Balkon oder im Garten anbauen oder eine Gärtnerei mit Gemüseanbau besuchen oder ein Buch darüber lesen.
  • Kaufen Sie das Gemüse gemeinsam ein, lassen Sie Ihr Kind die gewünschte Sorte im Supermarkt suchen.
  • Bereiten Sie das Gemüse gemeinsam zu – auch püriert. Verheimlichen Sie nicht, dass es sich um püriertes Gemüse handelt. Den meisten Kindern ist es egal, wenn sie wissen, dass sie gerade Gemüse essen, obwohl sie es nicht mehr so genau sehen können. Aber zu wissen, dass es im Püree enthalten ist, ist ein erster Schritt in die Richtung es viiiieeeeelleicht auch mal unpüriert zu probieren.

Was DEFINITIV NICHT hilft ist reden! Überreden („Probier doch mal“, „Nur ein bisschen“), Drohungen („Wenn Du nicht…, dann…“) oder Belohnung („Wenn Du jetzt…, dann…“) führen zu einer unangenehmen Atmosphäre, Druck und Stress beim Essen. Wenn Ihr Kind feststellt, dass das Thema „Gemüse“ immer zu unangenehmen Situationen und Diskussionen mit Ihnen führt, wird es versuchen diese Situationen zu vermeiden und damit auch das Gemüse. Kinder wollen keine unangenehmen Situationen und Gespräche, verstehen aber noch nicht, dass sie durch das Meiden von Gemüse nur noch öfter auftreten werden.

Geduld, Geduld, Geduld und keinen Druck ausüben ist der springende Punkt. Damit Ihnen das leichter fällt, finden Sie im FAQ-Bereich aller meiner eBooks viele weitere Tipps, wie Sie Ihrem Kind Gemüse bzw. die in den eBooks enthaltenen Rezepte schmackhaft machen können.

Manche Kinder brauchen morgens eine Weile bis sie Hunger bekommen, insbesondere, wenn sie noch nicht ausgeschlafen sind. Müde Kinder sind schlechte Esser.

Um festzustellen, ob Ihr Kind zu wenig Schlaf bekommt und deswegen zu müde ist, gibt es folgende Möglichkeiten:

  • Überprüfen Sie wie viel Ihr Kind pro Tag (tagsüber und nachts) schläft und vergleichen Sie die Stunden mit dem durchschnittlichen Gesamtschlafbedarf von Kindern im gleichen Alter. Wenn Sie den Eindruck haben, Ihr Kind schläft deutlich weniger als der Durchschnitt, können Sie versuchen es früher ins Bett zu bringen.
  • Wenn Ihr Kind am Wochenende ausschläft – also deutlich länger schläft als an Werktagen – schläft es an den Werktagen zu wenig. Kinder, die an Werktagen genug schlafen, haben am Wochenende keinen „Nachholbedarf“.

Aber auch, wenn Ihr Kind insgesamt genug schläft, kann es sein, dass es beim Frühstück noch müde ist. Manche Kinder brauchen einfach länger um richtig wach zu werden und Hunger zu bekommen. Einige Kinder (und auch Erwachsene) haben erst 30 – 90 Minuten nach dem Aufstehen Lust etwas zu essen. Oft sind sie auch ein bisschen „morgenmuffelig“. Ja, ich weiß, dass Sie in diesem Fall deutlich früher aufstehen müssen, wenn Ihr Kind in die Schule oder Kinderbetreuung geht und Sie möchten, dass es vorher noch was isst, aber es ist leider einfach so.

Andere Kinder trinken direkt nach dem Aufstehen auch nur etwas Wasser, Tee oder Milch und essen erst bei der Vormittags-Zwischenmahlzeit wirklich was. Das ist völlig in Ordnung, sorgen Sie einfach dafür, dass es zur Zwischenmahlzeit etwas mehr gibt, aber nicht so viel, dass Ihr Kind beim Mittagessen noch keinen Hunger hat. Ansonsten werden die Zwischenmahlzeiten schnell größer als die Hauptmahlzeiten und das ist nicht der Sinn der Sache.

Fragen Sie Ihr Kind auch gerne mal nach dem Grund, wenn es schon gut genug sprechen kann, da kommen oft die erstaunlichsten Antworten.

Im Kindergarten essen ist für Kinder eine gaaaanz andere Situation als zu Hause. Die Kleinen benehmen sich im Kindergarten in vielen Bereichen „besser“ als zu Hause und das gilt auch fürs Essen. Deshalb sind sie nach dem Kindergarten (oder der Kita) auch oft schlecht drauf… weil sie sich so viel anpassen mussten und keinen Nerv mehr haben.

Außerdem essen im Kindergarten viele Kinder in einer Gruppe, so dass eine Gruppendynamik entsteht. Es ist für Kinder viel schwerer etwas abzulehnen, was alle anderen essen oder sie machen es einfach den anderen, vor allem etwas älteren Kinder nach, weil sie in ihnen Vorbilder sehen, die einiges schon können, was sie selbst auch können wollen.

In einer großen Kindergruppe achtet niemand besonders darauf, was ein einzelnes Kind isst oder nicht isst und es wird auch meistens nicht angesprochen. Das führt bei vielen Kindern dazu, dass sie sich weniger unter Druck gesetzt fühlen und es ihnen leichter fällt neues zu probieren.

Ein weiterer Punkt ist, dass die Mahlzeiten in Kitas immer zur gleichen Zeit stattfinden und mit jeder Menge Rituale durchgeführt werden. Rituale helfen Kindern Übergänge (z. B. den vom Spielen zum Essen) besser zu meistern und dabei den Überblick zu bekommen, was als nächstes kommen wird. Sie führen zu einer Art Automatismus, so dass Kinder akzeptieren, dass das einfach immer so ist und sie den Ablauf nicht mehr in Frage stellen.

Nein, das Ziel ist, dass alle Familienmitglieder das Gleiche essen. 

Der Grund: Bis zum Alter von ca. 10 Jahren kann man die Ernährungsgewohnheiten von Kindern beeinflussen, danach, also in der Pubertät, hat man wenig bis keinen Einfluss mehr. In den ersten 10 Lebensjahren sollten Kinder daher an die Ernährung, die sie für den Rest ihres Lebens beibehalten können, gewöhnt werden.

Spezielle Baby- oder Kinderrezepte sind nicht notwendig und auch nicht sinnvoll. Das Ziel ist nicht, die Ernährung aller Familienmitglieder an die des Kindes anzupassen, sondern das Kind an die Ernährung der übrigen Familienmitglieder zu gewöhnen.

Ich bin ehrlich zu Ihnen: Ihrem Kind werden nicht alle Rezepte schmecken, egal welche Sie aussuchen. Ich werde erklären warum.

Wenn Kinder mobiler werden, entfernen sie sich immer weiter von ihren Bezugspersonen. Das heißt sie stehen nicht mehr so sehr unter Beobachtung wie zu der Zeit, als sie noch die meiste Zeit auf dem Arm getragen wurden oder auf einem sicheren Platz am Boden gelegen haben.

Die Natur hat für dieses Alter eine Schutzfunktion eingebaut: Kleinkinder probieren nicht gern Neues und bevorzugen Süßes.

Diese Schutzfunktion kommt noch aus einer Zeit, als Mutter und Kind im Freien unterwegs waren. Sie beschützt das Kind davor, versehentlich in einem unbeobachteten Moment giftige Sachen zu essen, denn: Bekannte Lebensmittel sind erwiesenermaßen nicht schädlich und die Wahrscheinlichkeit, dass süße Lebensmittel giftig sind, ist sehr gering.

Außerdem bevorzugen Kleinkinder salzige Lebensmittel. Diese Verhalten kommt ebenfalls aus dieser Zeit, in der Nahrung und Salz eher Mangelware waren. Man musste also zuschlagen, wenn Salz verfügbar war, weil man ja nicht wusste, wann es wieder etwas geben würde.

In der Zeit, aus der dieses natürliche Verhalten kommt, war das sinnvoll und auch kein Problem, weil es nur süßes Obst und Lebensmittel mit wenig Salz gab. Nahrung war nicht im Überfluss vorhanden. Heute sieht das ganz anders aus, was auch gut so ist, aber das natürliche Verhalten von Kleinkindern ist heutzutage eher kontraproduktiv.

Wenn ich Ihnen also Rezepte vorschlagen und behaupten würde, dass Sie Ihrem Kind auf jeden Fall schmecken werden, würde ich lügen oder ich müsste besonders süße oder salzige Rezepte, die immer möglichst ähnlich sind, empfehlen… die sind aber nicht gesund.

Viele Autoren von Kochbüchern und auch die Hersteller von Kinderlebensmitteln machen übrigens genau das. Sie kommen den Vorlieben für süß oder salzig der Kinder nach, damit sie die Gerichte und Produkte gerne essen, worüber sich die Eltern freuen und die Produkte weiter kaufen und empfehlen.

Gleichzeitig wird über die Werbung kommuniziert, wie gesund dieses Essen doch ist (was die Wahrheit ziemlich schön redet), weil Eltern natürlich eine Ernährung, die gesund ist UND schmeckt für ihre Kinder wollen. Extreme Beispiele sind „Kinderschokolade mit der Extra-Portion Milch“ oder „Nimm zwei – Vitamine und naschen“.

Auf diese Beispiele wären Sie vermutlich nicht hereingefallen, aber bei vielen Lebensmitteln wird das viel subtiler gemacht. Da werden bestimmte Farben, Bilder und Formulierungen mit psychologischer Wirkung genutzt, so dass Sie gar nicht merken, was passiert, wenn Sie sich nicht intensiv mit der Zutatenliste und dem Basiswissen zu gesunder Ernährung beschäftigen.

Mir ist durchaus bewusst, dass ich deutlich mehr Kunden hätte, wenn ich es genauso machen würde. Ich möchte Ihnen aber keine pseudo-gesunden Gerichte empfehlen, die besonders süß oder salzig und einseitig sind, damit sie Ihr Kind gerne isst und Sie sich gut fühlen.

Mein Ziel ist es nicht die größtmögliche Zahl an Kunden zu gewinnen, egal wie, sondern mir ist wichtig Ihnen zu zeigen, wie Sie Ihr Kind gesund und abwechslungsreich ernähren können, auch wenn es ihm nicht immer schmecken wird.

Ich hoffe, Sie wissen diese Einstellung zu schätzen.

Da muss ich leider eine ungeliebte Antwort geben: Es kommt darauf an.

Was Sie NICHT tun müssen oder sollten ist Ihre Ernährung auf spezielle Kindergerichte umzustellen. Das Ziel ist es, Ihr Kind an das, was auch die Erwachsenen essen, zu gewöhnen und nicht die Ernährung der Erwachsenen auf Kindergerichte umzustellen.

Die ungeschminkte Wahrheit ist: Eine Umstellung Ihrer eigenen Ernährung ist dann nötig, wenn Sie sich bisher von Kantinen- oder Restaurantessen, Fastfood, belegten Brötchen vom Bäcker, Salaten oder anderen Mahlzeiten aus dem Kühlregal, Fertiggerichten wie TK-Pizza und Tütenessen ernährt haben, also so gut wie nicht selbst gekocht haben.

In diesem Fall würde ich Ihnen aber auch dann zur Ernährungsumstellung raten, wenn Sie kinderlos wären :-). Nutzen Sie die Gelegenheit Ihre Gewohnheiten zu ändern und selbst zu kochen, das ist nicht nur für Ihr Kind gesünder. Sie sind damit nicht allein. Viele Menschen achten erst mit Kindern auf eine gesündere Ernährung.

Zu einer gesunden Ernährung gehören übrigens auch Ausnahmen und Genuss. Es ist nicht wichtig, was Sie an einzelnen Tagen im Jahr machen, sondern was Sie an den anderen 350 Tagen tun.

Sie müssen auch nicht mittags warm essen, wenn Sie lieber abends kochen. Es wird zwar immer vom „warmen Mittagessen“ gesprochen, aber das kann es problemlos auch abends geben.

Das Hauptziel ist es, die Kinder an die Ernährung der Eltern heranzuführen. Es ist nicht das Ziel, dass sich die ganze Familie anders bzw. von „speziellem Kinderessen“ ernährt.

Sie sollten also das Kochen, was Ihnen schmeckt und was Sie möchten, was auch Ihr Kind isst. 

Der Grund: Bis zum Alter von ca. 10 Jahren kann man die Ernährungsgewohnheiten von Kindern beeinflussen, danach, also in der Pubertät, hat man wenig bis keinen Einfluss mehr. In den ersten 10 Lebensjahren sollten Kinder daher an die Ernährung, die sie für den Rest ihres Lebens beibehalten können, gewöhnt werden.

Spezielle Baby- oder Kinderrezepte sind nicht notwendig und auch nicht sinnvoll.

Kleinkinder sollten am besten beim Kochen mithelfen, statt bespaßt zu werden. So sind sie beschäftigt und lernen etwas sinnvolles. Die meisten wollen auch mitmachen.

Anfangs können sie nur kleine Aufgaben übernehmen, wie Sachen holen oder zurückbringen, sind aber stolz wie Oskar darauf 😊. Kinder wollen von Anfang an unbedingt nützlich sein und wichtige (!) Dinge tun! Später können sie größere Aufgaben wie Gemüse waschen oder auch schneiden übernehmen.

Ab wann Kinder welche Aufgaben übernehmen können ist unterschiedlich, weil sich jedes Kind unterschiedlich schnell entwickelt und es stark davon abhängt wie viel Übung die Kleinen beim Helfen haben und nicht so sehr vom Alter. 3jährige mit viel Übung können manchmal Sachen besser als 5jährige mit wenig Übung.

Außerdem wird die Entwicklung Ihres Kindes durch die Aufgaben beim Kochen optimal gefördert.

Natürlich muss mehr Zeit eingeplant werden, aber für Kleinkinder ist auch gemeinsames Kochen gemeinsame Spielzeit, daher ist die Zeit wirklich sinnvoll investiert. In vielen Fällen können und wollen sie auch nur kurze Zeit helfen und sind anschließend oft sogar eine Weile bereit alleine zu spielen, so dass sie in Ruhe weiter kochen können.

Weitere Vorteil: Wenn sie mal ausziehen, können sie sich was gesundes kochen und müssen nicht von Fastfood leben… ja ich weiß, dass das noch ein bisschen dauern wird, aber man muss langfristig denken 😊

In meinem Workbook Was koch ich heute? finden sie viele Tipps, wobei die Kleinen schon mithelfen können und eine Weile (natürlich unter Aufsicht) beschäftigt sind.

Das Gebiss von Kindern ist erst mit im Alter von 2 – 3 Jahren vollständig. Richtig harte Lebensmittel wie ganze Nüsse oder rohe Karotten am Stück können Kinder erst dann richtig kauen, wenn ihr Gebiss vollständig ist und sie genügend Übung im richtig kauen haben. Teilweise wird geraten bis zum 6. Geburtstag damit zu warten. Trotzdem müssen Kinder keinen Brei bekommen bis es so weit ist.

Die Entwicklung ist – wie in allen Bereichen – auch bei den Essfertigkeiten sehr unterschiedlich, daher kann ich Ihnen nicht sagen, was Ihr Kind schon essen kann und was noch nicht, dafür sind Sie selbst der beste Experte. Falls ein Rezept noch zu schwer zu essen sein sollte, können Sie das Gericht aber in der Regel abwandeln, klein schneiden oder pürieren.

Ja, wenn Sie wissen, durch welche Lebensmittel Sie Fleisch, Fisch und Eier ersetzen können und auf was Sie sonst noch achten sollten, können Sie Ihr Kind problemlos vegetarisch ernähren. Natürlich können Sie auch nur Fisch oder nur Fleisch oder nur Ei weglassen.

Eine vegane Ernährung wird für Kinder nicht empfohlen, da die Gefahr eines Nährstoffmangels zu groß ist. Sie können Ihr trotzdem vegan ernähren, sollten sich in diesem Fall aber von einem Arzt oder einer speziellen Fachkraft beraten lassen.

Helfen Ihnen meine Antworten weiter?

Wenn ja, in meinen Praxis-Workbooks finden Sie noch viiiiiel mehr Infos, Tipps und Tricks.

Kundin: S. Brede, Bäckermeisterin aus Kastellaun

Was mich am meisten ver­un­sichert hat ist, dass man immer „ab 1 Jahr" sagt. ... Das nor­ma­le Fa­mi­lien­es­sen ist ja nicht au­to­ma­tisch für die Ess­fertig­keit­en mei­nes Kindes ge­eig­net, vor allem, weil mein Kind lie­ber stückig und nicht mehr alles pü­riert es­sen wollte...

Als bei uns die Umstellung aufs Familienessen anstand, hatte ich schon einen guten Überblick über die Theorie. Trotzdem wusste ich nicht so recht wie ich vorgehen sollte, mir hat da irgendwie der Übergang gefehlt.

Was mich am meisten verunsichert hat ist, dass man immer „ab 1 Jahr“ sagt. Für das Kind ist es ein Tag später und auf einmal ist irgendwie alles okay. Man muss plötzlich nicht mehr darauf achten, nur alle 3 Tage ein neues Lebensmittel einzuführen, Salz darf auch von jetzt auf gleich gegessen werden und das Kind kann von einem Tag auf den anderen beim Familienessen mitessen. Das hat mich verwirrt und überfordert. Das normale Familienessen ist ja nicht automatisch für die Essfertigkeiten meines Kindes geeignet, vor allem, weil mein Kind lieber stückig und nicht mehr alles püriert essen wollte.

Aus diesem Grund finde ich es klasse, dass im Workbook bei allen Rezepten Alternativen aufgeführt sind, wie das Gericht gelöffelt oder als Fingerfood gegessen werden kann. So ist es möglich, auf die ganz individuellen Essfertigkeiten meines Kindes Rücksicht zu nehmen.

Zudem habe ich eine super Übersicht darüber bekommen, wie ich den Nährstoffbedarf decken kann und weiß genau, wie viel mein Kind von welchen Lebensmitteln braucht.

Ich fühle mich nicht nur umfangreich informiert, sondern habe mit dem Workbook auch eine Grundausstattung an geeigneten Rezepten, die super wandlungsfähig sind, bekommen. Momentan gibt es fast nur Essen aus dem Workbook bei uns, schon allein aus Zeitgründen, aber auch weil ich es wirklich schwierig finde, so gesunde und einfache Rezepte zu finden. Die Rezepte sind außerdem besonders anpassungsfähig, man bekommt so einfach Abwechslung hin, ohne großen Aufwand und viel nachdenken. Auch die Idee und Möglichkeit Gemüse schon beim Frühstück zu integrieren, finde ich klasse.

Obwohl keinerlei überflüssige Informationen enthalten sind, ist das Workbook ziemlich lang. Daher finde sich es gut, das wichtige Informationen öfter wiederholt werden, so dass es kein Problem ist, wenn man das Workbook nicht am Stück liest oder einzelne Abschnitte isoliert (nach-)liest.

Insbesondere der Audioteil hat mir sehr gut gefallen. Ich höre Frau Eder wirklich gerne zu, sie hat eine sehr angenehme und authentische Art das Wissen zu vermitteln. Als Mama finde ich hören so viel einfacher als lesen und hätte mir sogar noch mehr Audioinhalte gewünscht. Da ich lieber scrolle als blättere, habe ich bevorzugt in der PDF-Version gelesen.

Der Preis erscheint vergleichsweise hoch, aber wenn man erst mal sieht, wie viel Infos einem an die Hand gegeben werden, wie umfangreich das alles ist und wie viel Erfahrung drin steckt, sollte das auch angemessen honoriert werden. Außerdem liegt der Nutzen in meinen Augen über dem Preis.

Mein Kleiner ist jetzt knapp 13 Monate. Ich habe für die „Übergangszeit“ entschieden, dass sich die Erwachsenen bei uns sehr nach dem Kind richten, weil der Kleine einfach immer unbedingt das vom Teller der Großen haben möchte. Mit Salz bin ich noch sehr vorsichtig, aber wir essen alle das Gleiche, ich muss nicht mehr doppelt kochen und weiß jetzt, wie ich mich so langsam an unsere zukünftige Ernährung herantasten werde.

Ich kann das Workbook sehr empfehlen. Es beinhaltet eine extrem umfangreiche Menge an Wissen. Die Tipps und Tricks sind absolut hilfreich für den Alltag. Frau Eder teilt Ihre persönliche Meinung und Erfahrung, die mir das Leben erleichtern. Ich habe unglaublich viel Wissen und Sicherheit mit auf den Weg bekommen, lauter liebe Ratschläge und Erfahrungswerte und die Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte auf wenigen Seiten. Frau Eder hat wirklich an ALLES gedacht :).

Bewertet mit 5 von 5

So sieht ei­ne aus­ge­wo­ge­ne und ab­wechs­lungs­rei­che Er­näh­rung für Kin­der ab 1 Jahr aus...

… entsprechend den von der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) unterstützen Empfehlungen.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Wenn Sie denken: Genau das ist das Problem! Wie bekommt man das so abwechslungsreich hin?

Dann sind meine Workbooks genau das Richtige für Sie, darin erkläre ich das ganz genau und stelle die passenden Rezepte zur Verfügung.

Kundin: S. Brede, Bäckermeisterin aus Kastellaun

Die Re­zep­te (im Work­book) sind be­son­ders an­passungs­fähig, man be­kommt so einfach Abwechslung hin, ohne großen Auf­wand und viel nach­den­ken...

Als bei uns die Umstellung aufs Familienessen anstand, hatte ich schon einen guten Überblick über die Theorie. Trotzdem wusste ich nicht so recht wie ich vorgehen sollte, mir hat da irgendwie der Übergang gefehlt.

Was mich am meisten verunsichert hat ist, dass man immer „ab 1 Jahr“ sagt. Für das Kind ist es ein Tag später und auf einmal ist irgendwie alles okay. Man muss plötzlich nicht mehr darauf achten, nur alle 3 Tage ein neues Lebensmittel einzuführen, Salz darf auch von jetzt auf gleich gegessen werden und das Kind kann von einem Tag auf den anderen beim Familienessen mitessen. Das hat mich verwirrt und überfordert. Das normale Familienessen ist ja nicht automatisch für die Essfertigkeiten meines Kindes geeignet, vor allem, weil mein Kind lieber stückig und nicht mehr alles püriert essen wollte.

Aus diesem Grund finde ich es klasse, dass im Workbook bei allen Rezepten Alternativen aufgeführt sind, wie das Gericht gelöffelt oder als Fingerfood gegessen werden kann. So ist es möglich, auf die ganz individuellen Essfertigkeiten meines Kindes Rücksicht zu nehmen.

Zudem habe ich eine super Übersicht darüber bekommen, wie ich den Nährstoffbedarf decken kann und weiß genau, wie viel mein Kind von welchen Lebensmitteln braucht.

Ich fühle mich nicht nur umfangreich informiert, sondern habe mit dem Workbook auch eine Grundausstattung an geeigneten Rezepten, die super wandlungsfähig sind, bekommen. Momentan gibt es fast nur Essen aus dem Workbook bei uns, schon allein aus Zeitgründen, aber auch weil ich es wirklich schwierig finde, so gesunde und einfache Rezepte zu finden. Die Rezepte sind außerdem besonders anpassungsfähig, man bekommt so einfach Abwechslung hin, ohne großen Aufwand und viel nachdenken. Auch die Idee und Möglichkeit Gemüse schon beim Frühstück zu integrieren, finde ich klasse.

Obwohl keinerlei überflüssige Informationen enthalten sind, ist das Workbook ziemlich lang. Daher finde sich es gut, das wichtige Informationen öfter wiederholt werden, so dass es kein Problem ist, wenn man das Workbook nicht am Stück liest oder einzelne Abschnitte isoliert (nach-)liest.

Insbesondere der Audioteil hat mir sehr gut gefallen. Ich höre Frau Eder wirklich gerne zu, sie hat eine sehr angenehme und authentische Art das Wissen zu vermitteln. Als Mama finde ich hören so viel einfacher als lesen und hätte mir sogar noch mehr Audioinhalte gewünscht. Da ich lieber scrolle als blättere, habe ich bevorzugt in der PDF-Version gelesen.

Der Preis erscheint vergleichsweise hoch, aber wenn man erst mal sieht, wie viel Infos einem an die Hand gegeben werden, wie umfangreich das alles ist und wie viel Erfahrung drin steckt, sollte das auch angemessen honoriert werden. Außerdem liegt der Nutzen in meinen Augen über dem Preis.

Mein Kleiner ist jetzt knapp 13 Monate. Ich habe für die „Übergangszeit“ entschieden, dass sich die Erwachsenen bei uns sehr nach dem Kind richten, weil der Kleine einfach immer unbedingt das vom Teller der Großen haben möchte. Mit Salz bin ich noch sehr vorsichtig, aber wir essen alle das Gleiche, ich muss nicht mehr doppelt kochen und weiß jetzt, wie ich mich so langsam an unsere zukünftige Ernährung herantasten werde.

Ich kann das Workbook sehr empfehlen. Es beinhaltet eine extrem umfangreiche Menge an Wissen. Die Tipps und Tricks sind absolut hilfreich für den Alltag. Frau Eder teilt Ihre persönliche Meinung und Erfahrung, die mir das Leben erleichtern. Ich habe unglaublich viel Wissen und Sicherheit mit auf den Weg bekommen, lauter liebe Ratschläge und Erfahrungswerte und die Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte auf wenigen Seiten. Frau Eder hat wirklich an ALLES gedacht :).

Bewertet mit 5 von 5

Was vie­len El­tern fehlt, sind Pra­xi­stipps...

Im Rahmen einer Umfrage in meinem Newsletter habe ich herausgefunden, dass viele Eltern alltagstaugliche Rezepte und Tipps wünschen, die den täglichen Mahlzeitenstress rausnehmen.

Deshalb habe ich für alle Mahlzeiten Praxis-Workbooks erstellt.

Barbara Eder

Sie enthalten Antworten auf alle Fragen rund ums Frühstück, die Zwischenmahlzeiten, das Mittag- und das Abendessen und natürlich jede Menge wirklich (!) einfache Rezepte.

Alles auf Basis meiner Umfrage, bei der viele Mütter angegeben haben, was ihnen helfen würde.

So se­hen die Lebens­mittel, die Kin­der täg­lich es­sen sollten, für einen Tag in Form von Re­zep­ten aus...

Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

Morgens

Vormittags-Snack

Mittags

Nachmittags-Snack

Abends

Randnotiz: Alle Bilder in den Workbooks sind ungestylt und realistisch, da ich es nur fair finde, wenn Sie sehen, wie die Gerichte in Ihrem Alltag aussehen werden und nicht wie sie aussehen, wenn ein Fotograf, drei Foodstyling-Profis und ein Fotobearbeitungsspezialist damit fertig sind :-). Gleichzeitig enthalten sie kleine Figürchen mit großen Augen, damit die Rezepte auch für Ihr Kind interessant sind.

Essen muss meiner Meinung nach appetitlich aussehen, aber keinen Fotowettbewerb gewinnen. Das soll aber nicht heißen, dass ich mir mit den Fotos keine Mühe gegeben habe… ich habe insgesamt mehr als 30.000 Fotos für diese Workbooks gemacht, damit auch ein paar hübsche dabei sind.

Kundin: S. Brede, Bäckermeisterin aus Kastellaun

Ich fin­de es klas­se, dass im Work­book bei allen Re­zep­ten Alter­na­ti­ven au­fge­führt sind, wie das Ge­richt ge­löf­felt oder als Finger­food ge­ges­sen wer­den kann...

Als bei uns die Umstellung aufs Familienessen anstand, hatte ich schon einen guten Überblick über die Theorie. Trotzdem wusste ich nicht so recht wie ich vorgehen sollte, mir hat da irgendwie der Übergang gefehlt.

Was mich am meisten verunsichert hat ist, dass man immer „ab 1 Jahr“ sagt. Für das Kind ist es ein Tag später und auf einmal ist irgendwie alles okay. Man muss plötzlich nicht mehr darauf achten, nur alle 3 Tage ein neues Lebensmittel einzuführen, Salz darf auch von jetzt auf gleich gegessen werden und das Kind kann von einem Tag auf den anderen beim Familienessen mitessen. Das hat mich verwirrt und überfordert. Das normale Familienessen ist ja nicht automatisch für die Essfertigkeiten meines Kindes geeignet, vor allem, weil mein Kind lieber stückig und nicht mehr alles püriert essen wollte.

Aus diesem Grund finde ich es klasse, dass im Workbook bei allen Rezepten Alternativen aufgeführt sind, wie das Gericht gelöffelt oder als Fingerfood gegessen werden kann. So ist es möglich, auf die ganz individuellen Essfertigkeiten meines Kindes Rücksicht zu nehmen.

Zudem habe ich eine super Übersicht darüber bekommen, wie ich den Nährstoffbedarf decken kann und weiß genau, wie viel mein Kind von welchen Lebensmitteln braucht.

Ich fühle mich nicht nur umfangreich informiert, sondern habe mit dem Workbook auch eine Grundausstattung an geeigneten Rezepten, die super wandlungsfähig sind, bekommen. Momentan gibt es fast nur Essen aus dem Workbook bei uns, schon allein aus Zeitgründen, aber auch weil ich es wirklich schwierig finde, so gesunde und einfache Rezepte zu finden. Die Rezepte sind außerdem besonders anpassungsfähig, man bekommt so einfach Abwechslung hin, ohne großen Aufwand und viel nachdenken. Auch die Idee und Möglichkeit Gemüse schon beim Frühstück zu integrieren, finde ich klasse.

Obwohl keinerlei überflüssige Informationen enthalten sind, ist das Workbook ziemlich lang. Daher finde sich es gut, das wichtige Informationen öfter wiederholt werden, so dass es kein Problem ist, wenn man das Workbook nicht am Stück liest oder einzelne Abschnitte isoliert (nach-)liest.

Insbesondere der Audioteil hat mir sehr gut gefallen. Ich höre Frau Eder wirklich gerne zu, sie hat eine sehr angenehme und authentische Art das Wissen zu vermitteln. Als Mama finde ich hören so viel einfacher als lesen und hätte mir sogar noch mehr Audioinhalte gewünscht. Da ich lieber scrolle als blättere, habe ich bevorzugt in der PDF-Version gelesen.

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Die­se und vie­le wei­te­re Re­zep­te fin­den Sie in mei­nen eBooks...

  • eBook Einfach entspannter frühstücken
     50 einfache Overnight-Müslis für weniger morgendlichen Stress im Alltag -> mehr Details
  • Praxis-Workbook Nie wieder überlegen, was in die Brotbox kommt
    Mit 10 mega-variablen Rezepten immer dasselbe, aber jedes Mal anders anbieten -> mehr Details
  • eBook Schwuppdiwupp Brotaufstriche
    50 einfache und schnelle Brotaufstriche mit wenig Zutaten -> mehr Details
  • eBook 1-2-3-Fertig Brot-Backbuch
    10 super-einfache Vollkorn-Rezepte, um Kinder an Vollkorn-Gebäck zu gewöhnen -> mehr Details
  • Noch nicht verfügbar, wird aktuell erstellt: Praxis-Workbook Was koch ich heute? Für alle, die sich wirklich (!) einfache und schnelle Alltags-Rezepte zur Inspiration wünschen -> mehr Details
  • Noch nicht verfügbar, wird aktuell erstellt: Praxis-Workbook Immer wissen, was es gibt Für alle, die nicht nur Inspiration suchen, sondern das Thema Mahlzeitenplanung und Rezeptsuche endgültig abhaken möchten. -> mehr Details

Das ist drin - Blick ins Buch und Details…

eBook

Ein­fach ent­spannter früh­stücken

50 einfache Overnight-Müslis für weniger morgendlichen Stress im Alltag.

Blick ins Buch...

Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

Sie können durch die Bilder swipen oder auf die Pfeile klicken, um sie anzusehen.

Details...

statt 29,90 €
nur 19,90 €



zum Sonderpreis nur noch

Bei Kauf zum Sonderpreis oder mit Gutschein-Code wird der reduzierte Preis nach Klick auf diesen Button am unteren Ende des Bestellformulars angezeigt. Den Download-Link finden Sie in der Rechnung, die Sie zusammen mit der Kaufbestätigungsmail erhalten.

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Mockup Nie wieder überlegen was in die Brotbox kommt

Praxis-Workbook

Nie wieder über­le­gen, was in die Brot­box kommt

Mit 10 mega-variablen Rezepten immer dasselbe, aber jedes Mal anders anbieten.

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1-2-3-Fertig Brot-Backbuch

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Voll­­ver­­sion Praxis-Workbook

Klein­kind isst mit, wie mach ich das?

All­tags­tau­glich von Bei­kost aufs Fa­mi­li­en­es­sen umstellen

Blick ins Buch...

Das Workbook wird als Flipbook und zum Download als PDF zur Verfügung gestellt. Ich habe Ihnen ein Beispiel-Flipbook mit Auszügen aus dem Workbook eingefügt, damit Sie wissen, wie Sie sich das vorstellen müssen und ausprobieren können, wie es funktioniert. Klicken Sie auf die kleine Grafik über dem Flipbook, wenn Sie eine kleine Bedienungsanleitung brauchen.

Beispiel-Flipbook

Details...

statt 109,95 €
nur 79,50 €



zum Sonderpreis nur noch 

Kein Risiko durch 14-Tage-Geld-zurück-Garantie (Nur für die Vollversion, Details siehe FAQ)

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Der Preis er­scheint ver­gleichs­wei­se hoch... aber der Nu­tzen liegt in mei­nen Au­gen über dem Preis.

Als bei uns die Umstellung aufs Familienessen anstand, hatte ich schon einen guten Überblick über die Theorie. Trotzdem wusste ich nicht so recht wie ich vorgehen sollte, mir hat da irgendwie der Übergang gefehlt.

Was mich am meisten verunsichert hat ist, dass man immer „ab 1 Jahr“ sagt. Für das Kind ist es ein Tag später und auf einmal ist irgendwie alles okay. Man muss plötzlich nicht mehr darauf achten, nur alle 3 Tage ein neues Lebensmittel einzuführen, Salz darf auch von jetzt auf gleich gegessen werden und das Kind kann von einem Tag auf den anderen beim Familienessen mitessen. Das hat mich verwirrt und überfordert. Das normale Familienessen ist ja nicht automatisch für die Essfertigkeiten meines Kindes geeignet, vor allem, weil mein Kind lieber stückig und nicht mehr alles püriert essen wollte.

Aus diesem Grund finde ich es klasse, dass im Workbook bei allen Rezepten Alternativen aufgeführt sind, wie das Gericht gelöffelt oder als Fingerfood gegessen werden kann. So ist es möglich, auf die ganz individuellen Essfertigkeiten meines Kindes Rücksicht zu nehmen.

Zudem habe ich eine super Übersicht darüber bekommen, wie ich den Nährstoffbedarf decken kann und weiß genau, wie viel mein Kind von welchen Lebensmitteln braucht.

Ich fühle mich nicht nur umfangreich informiert, sondern habe mit dem Workbook auch eine Grundausstattung an geeigneten Rezepten, die super wandlungsfähig sind, bekommen. Momentan gibt es fast nur Essen aus dem Workbook bei uns, schon allein aus Zeitgründen, aber auch weil ich es wirklich schwierig finde, so gesunde und einfache Rezepte zu finden. Die Rezepte sind außerdem besonders anpassungsfähig, man bekommt so einfach Abwechslung hin, ohne großen Aufwand und viel nachdenken. Auch die Idee und Möglichkeit Gemüse schon beim Frühstück zu integrieren, finde ich klasse.

Obwohl keinerlei überflüssige Informationen enthalten sind, ist das Workbook ziemlich lang. Daher finde sich es gut, das wichtige Informationen öfter wiederholt werden, so dass es kein Problem ist, wenn man das Workbook nicht am Stück liest oder einzelne Abschnitte isoliert (nach-)liest.

Insbesondere der Audioteil hat mir sehr gut gefallen. Ich höre Frau Eder wirklich gerne zu, sie hat eine sehr angenehme und authentische Art das Wissen zu vermitteln. Als Mama finde ich hören so viel einfacher als lesen und hätte mir sogar noch mehr Audioinhalte gewünscht. Da ich lieber scrolle als blättere, habe ich bevorzugt in der PDF-Version gelesen.

Der Preis erscheint vergleichsweise hoch, aber wenn man erst mal sieht, wie viel Infos einem an die Hand gegeben werden, wie umfangreich das alles ist und wie viel Erfahrung drin steckt, sollte das auch angemessen honoriert werden. Außerdem liegt der Nutzen in meinen Augen über dem Preis.

Mein Kleiner ist jetzt knapp 13 Monate. Ich habe für die „Übergangszeit“ entschieden, dass sich die Erwachsenen bei uns sehr nach dem Kind richten, weil der Kleine einfach immer unbedingt das vom Teller der Großen haben möchte. Mit Salz bin ich noch sehr vorsichtig, aber wir essen alle das Gleiche, ich muss nicht mehr doppelt kochen und weiß jetzt, wie ich mich so langsam an unsere zukünftige Ernährung herantasten werde.

Ich kann das Workbook sehr empfehlen. Es beinhaltet eine extrem umfangreiche Menge an Wissen. Die Tipps und Tricks sind absolut hilfreich für den Alltag. Frau Eder teilt Ihre persönliche Meinung und Erfahrung, die mir das Leben erleichtern. Ich habe unglaublich viel Wissen und Sicherheit mit auf den Weg bekommen, lauter liebe Ratschläge und Erfahrungswerte und die Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte auf wenigen Seiten. Frau Eder hat wirklich an ALLES gedacht :).

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KEIN Koch­buch - Work­book vs. Koch­buch, das ist der Un­ter­schied

Alle meine eBooks sind keine „normalen“ Kochbücher. Sie enthalten nicht nur irgendwelche Rezepte, sondern alle Rezepte sind so gestaltet, dass Sie ganz automatisch alle Ernährungsempfehlungen für die jeweilige Mahlzeit umsetzen… ohne überlegen zu müssen.

Außerdem enthalten alle ebooks jede Menge Tipps, wie Sie Ihrem Kind die Speisen (und das Gemüse) schmackhaft machen können… auch, wenn es natürlich keine Erfolgsgarantie gibt. Auch die kleinen Figürchen mit großen Augen, mit denen ich die Rezepte verziert habe, sollen dafür sorgen, dass kleine Kinder Gefallen an den Bildern finden und das Interesse geweckt wird. Gleiches gilt für die Kinder-Spezialnamen, Kinder-Spezialargumente und Kinder-Storys, die in den verschiedenen eBooks enthalten sind. Interesse und Neugier hilft dabei, dass die Kleinen eher bereit sind Neues zu probieren.

Die beiden Praxis-Workbooks (Warme Mahlzeiten und Brotbox-Rezepte) auf dieser Seite enthalten zusätzlich meine Strategie, wie Sie die Ernährungsempfehlungen mit möglichst wenig Rezepten und damit wenig Aufwand und gleichzeitig mit viel Abwechslung umsetzen können. Sie sind eine Art Crashkurs im kreativen Kochen und Backen.

Außerdem enthalten diese Praxis-Workbooks auch fertige Essenspläne mit einer genauen Erklärung, wie ich bei der Erstellung vorgegangen bin, so dass Sie die Pläne für sich anpassen oder Ihre eigenen Pläne erstellten können. Auch das finden Sie in keinem Kochbuch.

Ein weiterer Unterschied: Kochbücher enthalten tolle, von Fotografen gemachte und von Foodstylisten und mit Fotoshop aufgemotzte Bilder. Haben Sie es schon mal geschafft, dass etwas, was sie nachgekocht haben, so ausgesehen hat? Mein Workbook enthält ungestylte und realistische Bilder der Gerichte, wie sie auch auf Ihrem Teller aussehen werden – realistisch und appetitlich, statt aufgemotzt und unerreichbar.

Barbara Eder

Ihre Beraterin

Hallo,

ich bin Barbara Eder und ich habe mich auf die Beratung von Familien spezialisiert.

Mein Ziel ist es, möglichst viele Mütter und Väter, die nur das Beste für Ihr Kind wollen, mit dem benötigten Wissen und vor allem Praxistipps zu versorgen.

Unsicherheit durch eine Vielzahl unterschiedlicher, zum Teil widersprüchlicher Informationen aus dem Internet oder in Form von gut gemeinten Ratschlägen, möchte ich beseitigen. Deshalb gebe ich mein Wissen und meine Erfahrung aus der ehrenamtlichen Unterstützung von Familien mit Neugeborenen (seit 2014) im Rahmen meiner Angebote weiter. Die Freude auf das bzw. über das Kind sollte meiner Meinung nach nicht von Sorgen um sein Wohlergehen überschattet sein.

Wenn sich Eltern sicher fühlen, sind sie auch im Alltag entspannter... und ich bin fest davon überzeugt, dass ein entspannter Familienalltag die beste Voraussetzung für eine schöne Kindheit ist. Und die wünsche ich mir für so viele Kinder wie möglich.

Kundin: S. Brede, Bäckermeisterin aus Kastellaun

Ins­be­son­dere der Audio­teil hat mir sehr gut ge­fallen. Ich höre Frau Eder wirk­lich gerne zu, sie hat eine sehr an­ge­neh­me und authen­tische Art das Wis­sen zu ver­mit­teln.

Als bei uns die Umstellung aufs Familienessen anstand, hatte ich schon einen guten Überblick über die Theorie. Trotzdem wusste ich nicht so recht wie ich vorgehen sollte, mir hat da irgendwie der Übergang gefehlt.

Was mich am meisten verunsichert hat ist, dass man immer „ab 1 Jahr“ sagt. Für das Kind ist es ein Tag später und auf einmal ist irgendwie alles okay. Man muss plötzlich nicht mehr darauf achten, nur alle 3 Tage ein neues Lebensmittel einzuführen, Salz darf auch von jetzt auf gleich gegessen werden und das Kind kann von einem Tag auf den anderen beim Familienessen mitessen. Das hat mich verwirrt und überfordert. Das normale Familienessen ist ja nicht automatisch für die Essfertigkeiten meines Kindes geeignet, vor allem, weil mein Kind lieber stückig und nicht mehr alles püriert essen wollte.

Aus diesem Grund finde ich es klasse, dass im Workbook bei allen Rezepten Alternativen aufgeführt sind, wie das Gericht gelöffelt oder als Fingerfood gegessen werden kann. So ist es möglich, auf die ganz individuellen Essfertigkeiten meines Kindes Rücksicht zu nehmen.

Zudem habe ich eine super Übersicht darüber bekommen, wie ich den Nährstoffbedarf decken kann und weiß genau, wie viel mein Kind von welchen Lebensmitteln braucht.

Ich fühle mich nicht nur umfangreich informiert, sondern habe mit dem Workbook auch eine Grundausstattung an geeigneten Rezepten, die super wandlungsfähig sind, bekommen. Momentan gibt es fast nur Essen aus dem Workbook bei uns, schon allein aus Zeitgründen, aber auch weil ich es wirklich schwierig finde, so gesunde und einfache Rezepte zu finden. Die Rezepte sind außerdem besonders anpassungsfähig, man bekommt so einfach Abwechslung hin, ohne großen Aufwand und viel nachdenken. Auch die Idee und Möglichkeit Gemüse schon beim Frühstück zu integrieren, finde ich klasse.

Obwohl keinerlei überflüssige Informationen enthalten sind, ist das Workbook ziemlich lang. Daher finde sich es gut, das wichtige Informationen öfter wiederholt werden, so dass es kein Problem ist, wenn man das Workbook nicht am Stück liest oder einzelne Abschnitte isoliert (nach-)liest.

Insbesondere der Audioteil hat mir sehr gut gefallen. Ich höre Frau Eder wirklich gerne zu, sie hat eine sehr angenehme und authentische Art das Wissen zu vermitteln. Als Mama finde ich hören so viel einfacher als lesen und hätte mir sogar noch mehr Audioinhalte gewünscht. Da ich lieber scrolle als blättere, habe ich bevorzugt in der PDF-Version gelesen.

Der Preis erscheint vergleichsweise hoch, aber wenn man erst mal sieht, wie viel Infos einem an die Hand gegeben werden, wie umfangreich das alles ist und wie viel Erfahrung drin steckt, sollte das auch angemessen honoriert werden. Außerdem liegt der Nutzen in meinen Augen über dem Preis.

Mein Kleiner ist jetzt knapp 13 Monate. Ich habe für die „Übergangszeit“ entschieden, dass sich die Erwachsenen bei uns sehr nach dem Kind richten, weil der Kleine einfach immer unbedingt das vom Teller der Großen haben möchte. Mit Salz bin ich noch sehr vorsichtig, aber wir essen alle das Gleiche, ich muss nicht mehr doppelt kochen und weiß jetzt, wie ich mich so langsam an unsere zukünftige Ernährung herantasten werde.

Ich kann das Workbook sehr empfehlen. Es beinhaltet eine extrem umfangreiche Menge an Wissen. Die Tipps und Tricks sind absolut hilfreich für den Alltag. Frau Eder teilt Ihre persönliche Meinung und Erfahrung, die mir das Leben erleichtern. Ich habe unglaublich viel Wissen und Sicherheit mit auf den Weg bekommen, lauter liebe Ratschläge und Erfahrungswerte und die Zusammenfassung der wichtigsten Inhalte auf wenigen Seiten. Frau Eder hat wirklich an ALLES gedacht :).

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FAQ | Häu­fig ge­stellte Fra­gen

Nein, mit Ausnahme eines Pürierstabes, den ich nicht als spezielles Küchengerät bezeichnen würde. Ansonsten brauchen Sie nur die übliche Ausstattung wie Topf, Pfanne, Auflaufform, Kochlöffel, Waage, Messbecher usw. und natürlich einen Herd und einen Backofen.

Ich bin ehrlich zu Ihnen: Nein, Ihrem Kind wird das Essen nicht immer schmecken. Ich werde erklären warum.

Wenn Kinder mobiler werden, entfernen sie sich immer weiter von ihren Bezugspersonen. Das heißt sie stehen nicht mehr so sehr unter Beobachtung wie zu der Zeit, als sie noch die meiste Zeit auf dem Arm getragen wurden oder auf einem sicheren Platz am Boden gelegen haben.

Die Natur hat für dieses Alter eine Schutzfunktion eingebaut: Kleinkinder probieren nicht gern Neues und bevorzugen Süßes.

Diese Schutzfunktion kommt noch aus einer Zeit, als Mutter und Kind im Freien unterwegs waren. Sie beschützt das Kind davor, versehentlich in einem unbeobachteten Moment giftige Sachen zu essen, denn: Bekannte Lebensmittel sind erwiesenermaßen nicht schädlich und die Wahrscheinlichkeit, dass süße Lebensmittel giftig sind, ist sehr gering.

Außerdem bevorzugen Kleinkinder salzige Lebensmittel. Diese Verhalten kommt ebenfalls aus dieser Zeit, in der Nahrung und Salz eher Mangelware waren. Man musste also zuschlagen, wenn Salz verfügbar war, weil man ja nicht wusste, wann es wieder etwas geben würde.

In der Zeit, aus der dieses natürliche Verhalten kommt, war das sinnvoll und auch kein Problem, weil es nur süßes Obst und Lebensmittel mit wenig Salz gab. Nahrung war auch nicht im Überfluss vorhanden. Heute sieht ganz anders auch, was auch gut so ist, aber das natürliche Verhalten von Kleinkindern ist heutzutage eher kontraproduktiv.

Wenn ich Ihnen also versprechen würde, dass Ihrem Kind alles was ich im Workbook vorschlage, gerne essen wird, würde ich lügen oder müsste besonders süße oder salzige Rezepte, die immer möglichst ähnlich sind, einfügen.

Viele Kochbücher und auch die Hersteller von Kinderlebensmitteln machen übrigens genau das. Sie kommen den Vorlieben der Kinder nach, damit sie die Gerichte und Produkte gerne essen, worüber sich die Eltern freuen und die Produkte weiter kaufen und empfehlen.

Gleichzeitig wird über die Werbung kommuniziert, wie gesund dieses Essen doch ist (was die Wahrheit ziemlich schön redet), weil Eltern natürlich eine Ernährung, die gesund ist UND schmeckt für Ihre Kinder wollen. Extreme Beispiele sind „Kinderschokolade mit der Extra-Portion Milch“ oder „Nimm zwei – Vitamine und naschen“.

Auf diese Beispiele wären Sie vermutlich nicht hereingefallen, aber bei vielen Lebensmitteln wird das viel subtiler gemacht. Da werden bestimmte Farben, Bilder und Formulierungen mit psychologischer Wirkung genutzt, so dass Sie gar nicht merken, was passiert, wenn Sie sich nicht intensiv mit der Zutatenliste und dem Basiswissen zu gesunder Ernährung beschäftigen.

Mir ist durchaus bewusst, dass ich deutlich mehr Kunden hätte, wenn ich es genauso machen würde. Ich möchte Ihnen aber keine pseudogesunden Gerichte empfehlen, die besonders süß oder salzig und einseitig sind, damit sie Ihr Kind gerne isst und Sie sich gut fühlen.

Mein Ziel ist es nicht die größtmögliche Zahl an Kunden zu gewinnen, egal wie, sondern mir ist wichtig Ihnen zu zeigen, wie Sie Ihr Kind gesund und abwechslungsreich ernähren können, auch wenn es ihm nicht immer schmecken wird.

Ich hoffe, Sie wissen diese Einstellung zu schätzen.

Eine Schwierigkeit dabei ein Kleinkind gesund, ausgewogen und abwechslungsreich zu ernähren ist, dass die Kleinen mit 1 – 2 Jahren in den allermeisten Fällen lieber einseitig essen :-).

Das ist leider ganz normal. Es ist sogar eine Schutzfunktion der Natur: Was das Kleinkind schon kennt, kann es bedenkenlos essen, weil es bisher auch gut vertragen wurde. Neues wird lieber nicht probiert, weil könnte ja giftig sein.

Dieses Verhalten kommt noch aus einer Zeit, als Mutter und Kind den ganzen Tag im Freien unterwegs waren. Da war es wichtig, dass Kleinkinder nicht alles, was sie finden konnten, gegessen haben.

Heute ist das natürlich nicht mehr relevant, aber das verhindert leider nicht, dass Kleinkinder sich immer noch so verhalten.

Viele Eltern kommen durch dieses Verhalten zu dem Trugschluss, dass sie andere bzw. neue Rezepte brauchen, weil ihr Kleinkind vieles nicht essen mag. Das funktioniert aber nicht, weil andere und neue Rezepte neue Lebensmittel und Geschmäcker bedeuten und gerade das ist Kleinkindern suspekt.

Besser ist es daher einfach die Rezepte zu verwenden, die Sie selbst gerne essen und kochen möchten und diese immer wieder anzubieten – mit viiiiiieeeeel Geduld – damit Ihr Kleinkind sich an den Geschmack gewöhnen kann und sie irgendwann nicht mehr neu, sondern bekannt sind.

Sie müssen übrigens keine Angst haben, dass Ihr Kleinkind Nährstoffmangel bekommt, weil es zu einseitig isst. Auch hierfür gibt es nämlich eine Schutzfunktion der Natur. Wenn die Gefahr eines Nährstoffmangels auftreten könnte, sorgt der Körper Ihres Kleinkindes dafür, dass seine Vorlieben wechseln.

Vielleicht haben Sie das schon beobachtet? Von einem Tag auf den anderen isst Ihr Kleinkind ein bestimmtes Lebensmittel, das es vorher gerne mochte, ganz plötzlich nicht mehr. Wenn Sie genau aufpassen, werden Sie beobachten, dass es dafür ein anderes essen wird. Zumindest, wenn Sie nicht aufgehört haben, andere Lebensmittel anzubieten, damit Ihr Kind eine Auswahlmöglichkeit hat, wenn seine Vorlieben wechseln.

Viele Eltern bieten jedoch nur noch Lebensmittel an, die ihr Kleinkind gerade gerne isst. Das führt dazu, dass die Kleinen keine Auswahl haben, wenn sich ihre Vorlieben ändern und nichts Neues probieren können. Die Lebensmittel, die Kleinkinder akzeptieren, werden immer weniger, wenn nur das angeboten wird, was sie aktuell mögen.

Sie sollten daher anbieten und kochen, was Sie selbst essen und auch wollen, dass Ihr Kleinkind isst. Mit viel Geduld und immer wieder, selbst wenn Ihr Kleinkind nicht alles davon isst. Auch deshalb, weil auch die Ernährung der anderen Familienmitglieder sehr schnell einseitig wird, wenn das Kind am liebsten jeden Tag Nudeln isst und Sie sich zu sehr danach richten.

Auch die Geschmäcker von Erwachsenen sind unterschiedlich, daher kann ich nicht versprechen, dass Ihnen alle Rezepte schmecken werden. Ich kann aber versprechen, das Sie bei jedem Rezepte zwischen unterschiedlichen Gemüsesorten, Beilagen, Gewürzen und teilweise auch Fleisch- und Fischsorten auswählen können, wodurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass eine Variante dabei ist, die Ihnen schmeckt.

Aber selbst, wenn Ihnen die Hälfte der Rezepte nicht schmecken sollte (was ich wirklich nicht hoffe), sind die restlichen Rezepte durch die vielen austauschbaren Zutaten immer noch so abwechslungsreich, dass sie sie immer wieder wiederholen können ohne weitere Rezepte suchen zu müssen und ohne dass es langweilig wird.

Ja, auf jeden Fall! Die Rezepte im Workbook sind besonders für ungeübte Köche geeignet, weil sie so einfach wie möglich sind. Einerseits, damit niemand überfordert wird und andererseits, um Ihnen Zeit und Arbeit zu sparen.

Sie sollten allerdings schon wissen, wie man mit Lebensmitteln (hygienisch) umgeht und einfache Rezepte nach Anleitung zubereiten können.

Sie sollten also wissen, wie man

  • Obst und Gemüse wäscht, putzt und ggf. schält.
  • Fleisch und Fisch ggf. auftaut und schneidet und wann es/er gar ist.
  • Reis, Nudeln und Kartoffeln kocht.

Wenn Sie dieses Basiswissen nicht haben, also überhaupt noch nicht kochen können, sollten Sie zusätzlich einen Grund-Kochkurs machen.

Es sind pfiffige und alltagstaugliche Lösungen für typische Probleme bei der Umstellung aufs Familienessen enthalten.

Wenn Sie aber auf der Suche nach einem reinen Kochbuch, Gourmet-Rezepten oder sehr kreativen Rezepten sind, weil Sie viel, gerne und sehr professionell kochen, ist dieses Workbook nichts für Sie… Sie wären damit unterfordert und sehr wahrscheinlich nicht zufrieden :-).

Die Rezepte im Workbook sind nicht für ambitionierte, hochmotivierte Hobbyköche, sondern eher für müde und gestresste Mütter gedacht.

In diesem eBook sind KEINE speziellen Kinder-Rezepte enthalten, sondern ganz „normale“ Rezepte, wie sie auch Menschen ohne Kinder essen :-).

Der Grund: Bis zum Alter von ca. 10 Jahren kann man die Ernährungsgewohnheiten von Kindern beeinflussen, danach, also in der Pubertät, hat man wenig bis keinen Einfluss mehr. In den ersten 10 Lebensjahren sollten Kinder daher an die Ernährung, die sie für den Rest ihres Lebens beibehalten können, gewöhnt werden.

Spezielle Baby- oder Kinderrezepte sind nicht notwendig und auch nicht sinnvoll. Das Ziel ist nicht, die Ernährung aller Familienmitglieder an die des Kindes anzupassen, sondern das Kind an die Ernährung der übrigen Familienmitglieder zu gewöhnen.

Das Gebiss von Kindern ist erst mit im Alter von 2 – 3 Jahren vollständig. Richtig harte Lebensmittel wie ganze Nüsse oder rohe Karotten am Stück können Kinder erst dann richtig kauen, wenn ihr Gebiss vollständig ist und sie genügend Übung im richtig kauen haben. Teilweise wird geraten bis zum 6. Geburtstag damit zu warten. Trotzdem müssen Kinder keinen Brei bekommen bis es so weit ist.

Die Entwicklung ist – wie in allen Bereichen – auch bei den Essfertigkeiten sehr unterschiedlich, daher kann ich Ihnen nicht sagen, was Ihr Kind schon essen kann und was noch nicht, dafür sind Sie selbst der beste Experte. Falls ein Rezept noch zu schwer zu essen sein sollte, können Sie das Gericht aber in der Regel abwandeln, klein schneiden oder pürieren.

Die Rezepte ist auch dann für Sie geeignet, wenn Sie Ihr Kind vegetarisch ernähren möchten. In der Beschreibung des jeweiligen eBook sehen Sie wie viele Rezepte vegetarisch sind oder auch vegetarisch zubereitet werden können. Es gibt nur sehr wenig Rezepte, die nicht vegetarisch zubereitet werden können. Die warmen Gerichte können alle vegetarisch zubereitet werden.

Eine vegane Ernährung wird für Kinder nicht empfohlen, da die Gefahr eines Nährstoffmangels zu groß ist. Daher enthält die eBooks keine Empfehlungen dazu, wie Sie Ihr Kind vegan ernähren können. Selbstverständlich können Sie es trotzdem nutzen und eventuell enthaltene Milchprodukte durch vegane Alternativen ersetzen. Sie müssen sich aber zusätzlich darüber informieren, welche Nährstoffe in der Ernährung Ihres Kindes fehlen und ob und welche Nahrungsergänzungsmittel ggf. notwendig sind. Bitte lassen Sie sich außerdem vom Arzt beraten und die Nährstoffversorgung Ihres Kindes regelmäßig überprüfen.

Bei einer Milchzuckerunverträglichkeit können Sie eventuell enthaltene Milchprodukte durch laktosefrei Varianten ersetzen. Bei einer Milcheiweißallergie reicht das nicht aus. Insbesondere die Müsli-Rezepte und Brotaufstrichen enthalten Milchprodukte, die Sie bei einer Milcheiweißallergeie durch vegane Alternativen oder spezielle Pre-Milch ersetzen können. Hier sollten Sie sich aber gut auskennen oder zusätzlich beraten lassen, damit Ihr Kind trotzdem alle benötigten Nährstoffe bekommt.

Alle enthaltenen Ernährungsempfehlungen basieren auf den Empfehlungen der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung bzw. des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Das Flipbook (nur bei der Vollversion enthalten) steht Ihnen 12 Monate zur Verfügung. Sie können in dieser Zeit sämtliche Inhalte (PDF, Audio) herunterladen und haben so dauerhaft Zugriff.

Die PDFs der anderen beiden Versionen stehen Ihnen ebenfalls dauerhaft zur Verfügung.

Ja, sowohl Sie können alle Workbooks/eBooks sowohl am PC als auch am Tablet oder Smartphone angesehen.

Sie sollten Interesse an den Inhalten haben und einfache Rezepte nach Anleitung zubereiten können. Sie benötigen außer Ihrem PC, Tablet oder Smartphone keinerlei besondere Technik.

Sie haben weitere Fragen? Senden Sie mir diese gerne per Mail.

Alles geklärt?

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