Familienessen, Familie

Baby-Apfelmus/-brei: Ab wann? Wie viel? + Rezept OHNE Zucker

Apfelmus können Sie als Nachspeise zum Mittagsbrei oder als Zutat für den Getreide-Obst-Brei verwenden. 

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Inhaltsverzeichnis

Ab wann dür­fen Ba­bys Apfel oder Apfel­mus es­sen?

Apfel oder Apfelmus ohne zugesetzten Zucker kann in kleinen Mengen (ca. 20 g) frühestens ab Beginn des 5. Monats – sofern die Beikostreifezeichen schon erfüllt werden – als „Nachspeise“ zum Mittagsbrei (Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei) gefüttert werden, wenn im Mittagsbrei kein Obst bzw. Obstsaft enthalten ist. Das im Obst enthaltene Vitamin C verbessert die Eisenaufnahme aus dem im Mittagsbrei enthaltenen Fleisch.

Ansonsten kommt Apfel- oder anderes Obstmus erst mit dem Getreide-Obst-Brei oder dem Milch-Getreide-Brei dazu. Diese beiden Breie können als zweiter Brei frühestens ab Beginn des 6. Monats eingeführt werden, wenn der Mittagsbrei zu diesem Zeitpunkt schon gut gegessen wird. Siehe auch Regierungsnetzwerk gesund ins Leben.

Die aktuelle AWMF S3-Leitlinie zum Thema Stillen empfiehlt bis zum Ende des 6. Monats ausschließlich zu stillen und nur dann ggf. früher mit der Beikost zu beginnen, wenn ein erhöhtes Allergierisiko vorliegt. Wenn Sie mit Beginn des 7. Monats mit dem Gemüse-Kartoffel-Brei starten, könnten Sie Getreidebrei mit Apfelmus mit Beginn des 8. Monats einführen.

Wa­rum Apfel­mus für Baby­brei? Sind Äpfel ge­sund für Babys?

Äpfel enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe und sofern die Schale für ältere Babys mit verarbeitet wird, wertvolle Ballaststoffe. Daher sind Äpfel sehr gesund für Babys und gut für die Einführung des Getreide-Obst-Breis im Rahmen Beikosteinführung geeignet.

Wel­chen Apfel für Baby­brei?

Für Babybrei verwenden Sie anfangs am besten Apfelsorten wie Gala, Pink Lady, Golden Delicious, Idared oder Jonagold , die wenig Säure enthalten. Später können Sie auch andere Apfelsorten verwenden.

Beikost-Guide

Überblick über den Ablauf der Beikosteinführung inklusive Breirezepte für 0 € als PDF herunterladen.

Wie dünste ich ei­nen Apfel für mein Baby?

Sie waschen und schälen den Apfel, schneiden ihn in kleine Stücke und dünsten ihn einige Minuten mit wenig Wasser bei geschlossenem Deckel in einem Topf, damit die Vitamine bestmöglich erhalten bleiben. Die genau Anleitung finden Sie im Apfelbrei-Rezept.

Wie lan­ge muss Obst für Ba­bys ge­kocht wer­den?

Obst muss für Babys nicht gekocht werden, sie dürfen es auch roh bekommen.

Wa­rum die Äpfel für Babys ko­chen?

Gekochter Apfel ist etwas milder und leichter verträglich als roher Apfel. Wenn Sie sehr vorsichtig sein möchten, können sie Apfel für die ersten Probierversuche Ihres Babys kochen.

Nähr­stof­fe: Hat selbst ge­mach­tes Apfelmus für Babys noch Vi­ta­mi­ne?

Apfelmus – egal, ob selbst gemacht oder gekauft – verliert beim Kochen Vitamine. Daher ist es besser Babys rohen, geriebenen Apfel zu geben und den Apfel nicht zu kochen. Selbstverständlich sind aber auch im selbst gemachten Apfelmus noch Vitamine enthalten – wenn auch nicht mehr so viele. Kochen Sie die Äpfel bei geschlossenem Deckel, so bleiben mehr Vitamine im Apfelmus.

Kann man Apfel­mus ein­frie­ren? Wie auf­bewah­ren?

Sie können selbst gemachtes Apfelmus lt. kindergesundheit-info.de (Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit)

  • bei -18 C bis zu 2 Monate lang eingefroren
  • im Fach über dem Gemüsefach (kälteste Stelle) 24 Stunden

aufbewahren.

Wie viel Apfel für Babys mit 6 Mo­na­ten?

Babys mit 6 Monaten bekommen durchschnittlich 100 g Apfel als Zutat des Getreide-Obst-Brei. Selbstverständlich kann es aber sein, dass Ihr Baby eine kleinere oder auch größere Portion Brei isst.

Wie viel Gramm Apfel­mus für Babys?

Als Nachspeise zum Mittagsbrei (Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei) können Babys ca. 20 g Apfelmus bekommen, wenn im Brei kein Obst oder Obstsaft enthalten ist.

Rezeptbild Apfelbrei für Babys Beikost

Apfelbrei bzw. Apfelmus für Babys OHNE Zucker (Rezept ab Beginn des 6. Monats)

Apfelmus können Sie als Nachspeise zum Mittagsbrei oder als Zutat für den Getreide-Obst-Brei verwenden. Hier finden Sie das Rezept.
Das Rezept ist für Babys frühestens ab Beginn des 6. Monats geeignet.
Portionen - 1
Zubereitungszeit - 10 Minuten
Rezept drucken Pinnen

Zutaten  

  • 100 g Apfel
  • etwas Wasser

Zubereitung 

  • Apfel waschen und anfangs schälen, für geübtere Breiesser kann die Schale auch dran bleiben, sofern sie nicht gewachst ist.
  • Apfel vierteln, das Kerngehäuse entfernen und dann in kleine Stücke schneiden.
  • Geben Sie die Apfelstücke mit wenig Wasser in einen Topf. Der Topfboden sollte ca. einen halben Zentimeter mit Wasser bedeckt sein. Sollte das Wasser zu schnell verkochen, geben Sie lieber später noch etwas Wasser dazu.
  • Erhitzen Sie die Äpfel bei starker Hitze, bis das Wasser kocht und lassen Sie die Äpfel dann bei geringer Hitze köcheln, bis sie komplett weich geworden sind. Die Kochzeit kann sich je Sorte und Größe der Stücke unterscheiden. Der Topf sollte dabei immer mit einem Deckel verschlossen werden, damit nicht zu viele Vitamine mit dem Dampf entweichen können.
  • Pürieren Sie die Äpfel möglichst mit dem im Topf enthaltenen Wasser, da viele Nährstoffe ins Wasser übergehen.
  • Wenn Sie möchten, können Sie das Apfelmus auch einfrieren.
Gericht - Apfelbrei, Apfelmus, Babybrei, Beikost
Schlagwort - Apfelmus ohne Zucker, Babybrei mit Apfel

Wichtige Hinweise

Babys sollten Äpfel auch schon im Rahmen der Beikosteinführung besser roh bekommen, weil beim Kochen viele Vitamine verloren gehen.

Eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Einführung der für Ihr Baby geeigneten Lebensmittel, finden Sie in meinem Praxis-Workbook Einfach Beikost einführen mit nur 3 Rezepten.

Mehr Infos zur Einführung der einzelnen Breie und die Grundrezepte finden Sie in meinem Beikost-Guide, den Sie sich für 0 € herunterladen können.

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Hallo, ich bin Barbara Eder.

Ich begleite und berate seit über 10 Jahren Familien und weiß genau, welche Fragen sich Eltern beim Thema Ernährung stellen. Für meine Artikel übersetze ich viele Seiten Fachchinesisch aus AWMF-Leitlinien, Empfehlungen der Bundesministerien, der DGE und des BfR für Sie.

Mein Ziel ist es, möglichst vielen Kindern von Anfang an einen guten Start mit einer gesunden Ernährung zu verschaffen, die einfach ist und schmeckt. Besonders wichtig ist mir, dass der Ernährungsalltag in den Familien unbeschwert und stressfrei bleibt und die besten Grundlagen für das Erwachsenenalter gelegt werden.

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