Tipps Schwangerschaft planen

8 Tipps: Was Sie bereits für Ihr Baby tun können, wenn Sie eine Schwangerschaft planen

Diese Maßnahmen können bereits vor einer Schwangerschaft ergreifen, um bei Ihrem Baby für einen guten Start ins Leben zu sorgen. 

Inhaltsverzeichnis

1. Las­sen Sie Ihre Zahn­ge­sund­heit prü­fen

Einige Frauen sind während der Schwangerschaft anfällig für Karies. Lassen Sie sich frühzeitig von Ihrem Zahnarzt untersuchen, beraten und behandeln.

2. Prü­fen Sie Ih­ren Impf­sta­tus

Lassen Sie ggf. überfällige Impfungen nachholen und starten Sie bestens vorbereitet in die Schwangerschaft.

3. Sor­gen Sie für Rauch­frei­heit

Rauchen erhöht das Allergierisiko Ihres Kindes. Dies gilt sowohl dann, wenn Sie selbst rauchen, aber auch wenn Sie sich in der Schwangerschaft in Räumen, in denen regelmäßig geraucht wird, aufhalten. Es ist vorteilhaft, wenn Sie bereits vor einer Schwangerschaft für Rauchfreiheit sorgen.

Im Artikel Wie entstehen Allergien bei Kindern? Testen Sie das Allergierisiko Ihres Babys finden Sie weitere Informationen, wie Sie Allergien bei Ihrem Baby vorbeugen können.

4. Er­näh­ren Sie sich ge­sund und ab­wechs­lungs­reich

Ernähren Sie sich gesund und abwechslungsreich, ist die bedarfsgerechte Versorgung mit Nährstoffen gesichert. Das wirkt sich positiv auf die Fruchtbarkeit aus. Außerdem werden bei gesunder Ernährung auch für das Baby vorteilhafte Nährstoffe gespeichert und bei einer späteren Schwangerschaft bei Bedarf wieder abgebaut. Ernähren Sie sich vor einer Schwangerschaft ungesund, werden ggf. in der Schwangerschaft auch ungünstige, vom Körper gespeicherte Reserven angezapft.

Sie benötigen detailliertere Informationen, wie Sie sich gesund und abwechslungsreich ernähren können? Vereinbaren Sie einen kostenlosen, telefonischen 20-Minuten-Kennenlerntermin oder informieren Sie sich hier über weiterführenden Angebote.

5. Streben Sie ein nor­ma­les Ge­wicht an

Sowohl für Ihre Fruchtbarkeit als auch in einer späteren Schwangerschaft ist es vorteilhaft weder über- noch untergewichtig zu sein. Während der Schwangerschaft sollten Sie allerdings keine Diät durchführen, so dass es vorteilhaft ist, wenn Sie bereits vor der Schwangerschaft ein normales Gewicht haben.

Über- oder Untergewicht während der Schwangerschaft erhöhen das Risiko für Diabetes bei Ihrem Kind. Bei Schwangeren erhöht sich das Risiko für Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck, Geburtskomplikationen, Frühgeburten und die Notwendigkeit eines Kaiserschnitts. 

Wenn Sie genauere Informationen darüber, was ein normales Gewicht ist und wie Sie es erreichen können, benötigen, vereinbaren Sie einen kostenlosen, telefonischen 20-Minuten-Kennenlerntermin oder informieren Sie sich hier über weiterführenden Angebote.

6. Ach­­ten Sie auf eine aus­­rei­­chen­­de Ver­­sor­­gung mit Fol­­sä­u­re

Folsäure wird zur Vermeidung von Neuralrohrdefekten (Fehlbildung von Gehirn und/oder Rückenmark, offener Rücken) und von Wachstumsstörungen und Nervenschäden benötigt.

Es wird empfohlen, bereits vor einer Schwangerschaft entsprechende Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Arzt beraten. Außerdem sollten Sie gezielt Lebensmittel wählen, die Folsäure enthalten. Folsäure ist in grünem Blattgemüse (z. B. Brokkoli, Rosenkohl, Spinat, Salat), Blumenkohl, Spargel, Tomaten, Gurken, Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten (z. B. Erbsen), Obst (z. B. Zitrusfrüchten, Beeren, Apfelsine) und mit Folsäure angereichertem Salz enthalten.

7. Ach­ten Sie auf eine aus­­rei­­chen­­de Ver­­sor­­gung mit Jod

Sie benötigen Jod zur Vorbeugung von geistigen und körperlichen Entwicklungsstörungen bei Ihrem Baby und um das Risiko einer Fehlgeburt zu reduzieren.

Auch bei Jod wird empfohlen, bereits vor einer Schwangerschaft entsprechende Nahrungsergänzungsmittel einzunehmen. Lassen Sie sich hierzu von Ihrem Arzt beraten. Außerdem sollten Sie gezielt Lebensmittel wählen, die Jod enthalten. Jod ist in Milchprodukten, Meeresfisch und jodiertem Salz enthalten.

8. Be­­we­­gen Sie sich im All­­tag aus­­rei­­chend

Bewegen Sie sich ausreichend, treiben Sie Sport, um von den vorteilhaften Auswirkungen auch in der Schwangerschaft zu profitieren. 

Einige Beispiele sind: Schwangerschaftsbeschwerden (Krampfadern, Thrombose/Bildung Blutgerinnsel, Rückenschmerzen) und Schwangerschaftsdiabetes treten seltener auf. Sie können körperliche Veränderungen während der Schwangerschaft besser ausgleichen. Ihr Kind hat eine bessere Sauerstoff- und Nährstoffversorgung.

Wenn Sie Bewegung und Sport vor der Schwangerschaft noch nicht in Ihren Alltag integriert haben, wird es Ihnen in der Schwangerschaft schwerer fallen, damit zu beginnen. Also starten Sie jetzt, damit Sie bereits eine Routine entwickelt haben, die Sie in der Schwangerschaft beibehalten können!

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