Wie viel Milch und wie viel Wasser sollten Babys trinken?
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Wie viel Milch sollten Babys trinken? Wie erkennt man, ob sie genug getrunken haben? Ab wann dürfen oder sollten Babys Wasser bekommen, wie viel und welches? Diese und viele weitere Fragen rund um das Thema wie viel Milch und Wasser für Babys beantwortet dieser Artikel.
Inhaltsverzeichnis
Wie viel Milch sollten Babys trinken?
Die kurze Antwort ist: Ihr Baby sollte immer dann Milch bekommen, wenn es Hunger hat – egal, ob Sie stillen oder die Flasche geben.
Die Trinkmengen von Babys sind sehr unterschiedlich und können auch täglich oder phasenweise völlig anders sein. Daher ist es nicht sinnvoll sich an einer der vielen im Internet kursierenden Tabellen zu orientieren.
Bei Neugeborenen ist der Magen noch sehr klein, so dass sie keine großen Milchmengen trinken können und deshalb öfter trinken müssen, um satt zu werden. Neugeborene sollten daher innerhalb von 24 Stunden 8 – 12mal trinken, manche Babys wollen aber auch öfter trinken.
Einige wollen stündlich stillen oder gefühlt durchgehend, ganz ohne Pausen. Das ist nicht ungewöhnlich und auch sinnvoll, da das häufige Anlegen wichtig ist, damit die Milchproduktion in Schwung kommt und sich einspielt.
Es ist normal, dass Ihr Baby in den ersten Tagen an Gewicht verliert, bis es mit der neuen Nahrungsaufnahme einigermaßen klappt.
Je älter das Baby ist, desto größer können die Abstände zwischen den Mahlzeiten sein. Phasenweise trinken aber auch ältere Babys oft wieder deutlich öfter. Das ist bei Entwicklungs- oder Wachstumsschüben der Fall.
Babys, die zahnen oder kränkeln z. B. aufgrund einer Impfung, trinken phasenweise sehr oft plötzlich weniger.
Gesunde Babys haben ein sehr gutes Hunger- und Sättigungsgefühl, so dass sie die Trinkmenge selbst am besten bestimmen können. Aufgabe der Eltern ist es also nicht die Trinkmenge zu beschränken oder zu erhöhen, sondern auf die Hunger- und Sättigungssignale des Babys zu achten.
Die Kunst ist also nicht zu wissen, wie viel Milch das Baby trinken sollte, sondern herauszufinden, wann genau es Hunger hat und wann es satt ist.
Wie Sie erkennen, wann Ihr Baby Hunger hat – Hungersignale
- Das Baby wird unruhig und macht suchende Bewegungen mit dem Kopf
- Die Hände sind zu Fäusten geballt.
- Das Baby zieht an seinen Ohren, strampelt vermehrt, fuchtelt mit den Armen.
- Der Körper ist angespannt.
- Es steckt die Hände in den Mund bzw. bewegt sie in Richtung des Gesichts.
- Es schmatzt, leckt sich die Lippen macht andere Mundbewegungen.
- Es wimmert oder quietscht.
- Es schreit lauthals – das ist allerdings ein sehr spätes Hungerzeichen. Besser wäre, wenn Ihr Baby Milch bekommt, bevor es schreit.
Jedes Baby zeigt ganz individuelle Hungerzeichen und viele der genannten Signal können auch andere Gründe haben. Wenn Sie Ihr Baby intensiv beobachten, werden Sie seine Hungersignale mit der Zeit ohne Probleme erkennen können.
Wie Sie erkennen, dass Ihr Baby satt ist – Sättigungssignale
- Es lässt Brust oder Flasche los und dreht den Kopf weg.
- Es macht den Mund nicht mehr auf, wenn Brust oder Flasche angeboten werden.
- Die Lippen sind feucht von Milch und das Baby hat eine rosige Gesichtshaut.
- Die Hände sind leicht geöffnet und Arme und Beine locker.
- Das Baby schläft ein (bei sehr kleinen Babys nicht immer ein Sättigungssignal)
Sobald Ihr Babys Sättigungssignale zeigt, sollten Sie die Mahlzeit beenden, egal wie viel Milliliter es getrunken hat. Natürlich können auch die genannten Sättigungssignale andere Ursachen haben. Auch hier müssen Sie Ihr Baby genau beobachten, um seine individuellen Signale herauszufinden.
Trinkt mein Baby genug Milch?
Hinweise, dass ein Baby genug Mutter- oder Pre-Milch trinkt sind
- Ihr Baby wächst und gedeiht gut und entwickelt sich altersgerecht. Die Gewichtszunahme wird regelmäßig von Hebamme und Kinderarzt kontrolliert.
- Hörbares Schlucken beim Stillen.
- Neugeborene haben ca. 5 – 8 nasse Windeln innerhalb von 24 Stunden und in den ersten 6 Wochen 3mal Stuhlgang. Bei älteren Babys geht die Anzahl der nassen Windeln auf ca. 4 – 5 Stück zurück, dafür wird die enthaltene Urinmenge größer.
- Die Haut ist rosig und elastisch.
- Es ist lebhaft und munter.
Hinweise, dass ein Baby zu wenig Mutter- oder Pre-Milch trinkt sind
- Keine oder zu geringe Gewichtszunahme oder Entwicklung nicht altersgemäß. Die Gewichtszunahme kann von Baby zu Baby sehr unterschiedlich sein. Bitte suchen Sie daher nicht nach Gewichtstabellen, sondern sprechen Sie mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt, wenn Sie sich Sorgen machen.
- Mund und Zunge sind trocken.
- Zu wenig nasse Windeln.
- Die Haut ist blass und unelastisch.
- Baby schläft zu viel bzw. ist apathisch.
Mehr Informationen finden Sie auch im Infoblatt der La Leche Liga Deutschland e. V.
Übrigens:
- Babys können bis zur Abgewöhnung der Flasche Pre-Milch oder 1er-Milch bekommen. Ich persönlich würde bei Pre-Milch bleiben. Andere Folgemilch ist nicht empfehlenswert oder sinnvoll. Mehr Infos dazu finden Sie in meinem Artikel Babynahrung.
- Bis zum 1. Geburtstag sind Babys Säuglinge und sollten Muttermilch oder Pre-Milch bekommen. Irgendwann im zweiten Lebenshalbjahr brauchen Babys aber nachts keine Milch mehr. Mehr Infos dazu finden Sie in meinem Artikel Wie lange brauchen Babys (nachts) Milchmahlzeiten und ab wann keine mehr?
Ab wann sollten Babys Wasser trinken?
Erst mit der Einführung der 3. Breimahlzeit im Rahmen der Beikosteinführung, sollte Ihr Baby ca. 200 ml Wasser trinken. Damit das Wasser trinken mit Einführung des 3. Brei sauch klappt, sollten Sie mit Beikoststart mit dem Üben beginnen.
Es geht dabei wirklich nur ums Trinken üben, nicht darum, dass das Baby eine bestimmte Menge trinkt.
Vor der Einführung des 3. Breis brauchen Babys kein Wasser und sollten auch keines bekommen (sofern der Kinderarzt nicht in speziellen Situationen dazu rät). Die Flüssigkeit, die mit der Muttermilch oder der Pre-Milch aufgenommen wird, reicht vollkommen aus.
Auch an heißen Tagen oder wenn das Baby aus anderen Gründen schwitzt. In diesem Fall sollten Sie Ihr Baby einfach öfter stillen oder öfter Pre-Milch anbieten (nicht verdünnen!). Wenn Babys zu früh oder zu viel Wasser bekommen, kann das sogar negative Auswirkungen haben.
Der Grund dafür ist, dass die Nieren noch nicht vollständig entwickelt sind und daher größere Mengen an Wasser nicht bewältigen können. Im schlimmsten Fall droht eine sogenannte Wasservergiftung.
Achten Sie auch darauf, Pre-Milch entsprechend der Dosierung lt. Packungsangabe anzumischen. Pre-Milch darf weder verdünnt noch „angedickt“ werden.
Auch die Wassermenge von ca. 200 ml mit der Einführung des 3. Breis, sollte aus diesem Grund nicht überschritten werden.
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Wie viel Wasser sollten Babys trinken?
Wie bereits oben erwähnt, sollten Babys mit der Einführung der 3. Breimahlzeit im Rahmen der Beikosteinführung ca. 200 ml Wasser trinken. Vorher sollten Babys ausschließlich Muttermilch oder Pre-Milch bekommen (siehe vorherige Abschnitte)
Das Wasser sollte es am besten aus einem kleinen, gut gefüllten Becher geben z. B. Espressotasse oder Schnapsglas natürlich mit ausreichend dicken Rand, damit das Baby ihn auf keinen Fall zerbeißen kann.
Hinweise, dass ein Kind genug Flüssigkeit aufnimmt
- 4 – 5 nasse Windel in 24 Stunden.
- Fast farbloser Urin, der nicht stark riecht.
- Lebhaftes und aufmerksames Verhalten.
Hinweise, dass ein Kind zu wenig Flüssigkeit aufnimmt
- Urinmenge sehr gering.
- Trockene Lippen und trockener Mund
- Gelb gefärbter Urin, der intensiv riecht.
- Verstopfung kann ein Anzeichen für Flüssigkeitsmangel sein.
- Das Kind wirkt müde und antriebslos..
Im Zweifel sollten Sie immer mit Ihrer Hebamme oder Ihrem Kinderarzt sprechen.
Welches Wasser dürfen Babys trinken?
Grundsätzlich dürfen Babys in Deutschland Leitungswasser trinken, aber erst ab Einführung der 3. Beiksotmahlzeit wie in den vorherigen Abschnitten erläutert.
Nur bei Kupferrohren oder, wenn Sie in einem Haus mit alten Leitungen wohnen, sollten Sie abklären, ob das Wasser aus diesen Leitungen für Babys geeignet ist. Die Wasserqualität kann bei den Wasserwerken oder der Gemeinde erfragt werden, wie es mit den Leitungen im Haus aussieht beim Besitzer/Vermieter.
Lassen Sie das Leitungswasser laufen, bis es kalt ist, damit Sie Ihrem Baby frisches und kein abgestandenes Wasser geben. Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung sollte das Wasser abgekocht werden. Als Getränk neben der Beikost muss es normalerweise nicht abgekocht werden, wenn Sie sich sicherer fühlen, wenn Sie es abkochen, ist das aber auch kein Problem :-).
Sobald Ihr Baby viel Zeit auf dem Boden verbringt, ist es aber auf keinen Fall mehr notwendig in Deutschland Leitungswasser abzukochen. Es kommt auf dem Boden mit deutlich mehr Bakterien und Keimen in Kontakt, als im Wasser enthalten sind.
Verwenden Sie keine Wasserfilter, in diesen können sich Keime sehr schnell vermehren, daher damit gefiltertes Wasser für Babys nicht geeignet.
Ist Ihr Leitungswasser nicht geeignet oder auch im Ausland, sollten Sie abgepacktes, stilles Wasser kaufen. Abgepacktes Wasser muss mit „zur Zubereitung für Säuglingsnahrung“ geeignet gekennzeichnet sein. Fehlt diese Kennzeichnung, ist es nicht für Babys geeignet.
Lagern Sie geöffnete Flaschen abgepackten Wassers im Kühlschrank, verwenden Sie geöffnete Flaschen nur kurze Zeit und kochen Sie das Wasser aus angebrochenen Flaschen ab. Die Verdauung Ihres Babys reagiert noch deutlich empfindlicher auf Bakterien und Keime reagiert, als die eines Erwachsenen.
Pures Wasser ist für Babys am besten geeignet, weil sie sich dann nicht daran gewöhnen, dass Getränke „Geschmack“ haben müssen. Tee kann laut Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gesundheitlich bedenkliche Stoffe und auch für Babys nicht geeignete ätherische Öle enthalten. Insbesondere Fencheltee sollten Kinder unter 4 Jahren nicht bekommen. Mehr Infos dazu finden Sie im Artikel zu Fencheltee der Kinderärzte im Netz.
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Fazit
In den ersten Monaten sollte Ihr Baby so oft und so viel Muttermilch oder Pre-Milch trinken trinken, wie es möchte und noch kein Wasser bekommen (sofern nicht in speziellen Fällen vom Kinderarzt empfohlen).
Der Grund dafür ist, dass die Nieren noch nicht vollständig entwickelt sind und daher größere Mengen an Wasser nicht bewältigen können. Im schlimmsten Fall droht eine sogenannte Wasservergiftung.
Frühestens mit Beginn des 5. Monats können Sie mit der Beikosteinführung beginnen, wenn Ihr Baby die Beikostreifezeichen zu diesem Zeitpunkt schon erfüllt. Ab dem Beikoststart können Sie das Wasser trinken üben, aber erst mit der Einführung des 3. Breis sollte Ihr Baby ca. 200 ml Wasser pro Tag trinken. Neben den Breimahlzeiten sollte Ihr Baby bis zum 1. Geburtstag Muttermilch oder Pre-Milch nach Bedarf bekommen.
Ab dem 1. Geburtstag sollte die Flasche entsprechend den Empfehlungen von Zahnärzten und Logopäden abgewöhnt werden. Stillen können Sie solange Sie und Ihr Baby es möchten. Mehr Infos finden Sie in meinem Artikel Wie lange brauchen Babys (nachts) Milchmahlzeiten und ab wann keine mehr?
Häufig gestellte Fragen
Babys sollten genau so viel Muttermilch oder Pre-Milch bekommen wie sie möchten – also ganz nach Bedarf. Die Trinkmengen und der Bedarf sind sehr unterschiedlich – je nach Baby und auch phasenweise. Daher ist es nicht sinnvoll sich nach einer der vielen im Internet kursierenden Tabellen mit Mahlzeitenanzahl und Milliliterangaben zu richten.
Ihr Baby sollte pro Mahlzeit so viel Mutter- oder Pre-Milch trinken, wie es möchte – also ganz nach Bedarf. Die Trinkmengen und der Bedarf sind sehr unterschiedlich – je nach Baby und auch phasenweise. Daher ist es nicht sinnvoll sich nach einer der vielen im Internet kursierenden Tabellen mit Mahlzeitenanzahl und Milliliterangaben zu richten.
Babys sollten pro Tag so viel Mutter- oder Pre-Milch bekommen, wie sie trinken möchten – also ganz nach Bedarf. Die Trinkmenge kann sich von Tag zu Tag gravierend unterscheiden. Wenn das Baby gerade einen Entwicklungs- oder Wachstumsschub hat, kann die Trinkmenge plötzlich deutlich höher sein. Zahnt das Baby oder kränkelt es etwas z. B. aufgrund einer Impfung kann die Trinkmenge vorübergehend weniger werden.
Ihr Baby sollten pro Tag so viel Muttermilch bekommen, wie es möchte – also ganz nach Bedarf. Die Trinkmenge kann sich von Tag zu Tag gravierend unterscheiden. Wenn das Baby gerade einen Entwicklungs- oder Wachstumsschub hat, kann die Trinkmenge plötzlich deutlich höher sein. Zahnt das Baby oder kränkelt es etwas z. B. aufgrund einer Impfung kann die Trinkmenge vorübergehend weniger werden.
Babys dürfen – wie auch beim Stillen – so viel Pre-Nahrung trinken wie sie möchten, also ganz nach Bedarf. Wichtig ist dabei, dass die Pre-Nahrung immer mit der auf der Packung angegebenen Dosierung angemischt wird. Sie darf weder verdünnt noch „angedickt“ werden.
Neugeborene sollten Pre-Milch nach Bedarf bekommen, also immer, wenn sie danach verlangen. Der Magen von Neugeborenen noch sehr klein, daher kann er nicht so große Mengen Milch aufnehmen und die Kleinen müssen daher öfter trinken, um satt zu sein. Neugeborene können – wie auch beim Stillen – daher innerhalb von 24 Stunden 8 – 12mal trinken, manche Babys wollen aber auch öfter trinken.
Neugeborene sollten Pre-Milch nach Bedarf bekommen, also immer, wenn sie danach verlangen. Die genaue Menge in Gramm bzw. Milliliter ist nicht relevant. Wichtig ist nur, dass Sie die Nahrung mit der auf der Packung angegebenen Dosierung anmischen. Sie sollte weder verdünnt noch „angedickt“ werden.
Ihr Baby sollte auch dann, wenn Sie mit der Beikost beginnen, weiterhin so viele Flaschen Pre-Milch bekommen, wie es möchte – also ganz nach Bedarf. Anfangs ist die Breimenge, die gegessen wird so klein, dass Ihr Baby deswegen nicht weniger Pre-Milch trinken wird. Später, wenn die Breimenge größer wird, kann es sein, dass Ihr Baby die ein oder andere Flaschenmahlzeit ausfallen lässt.
Neugeborene sollten häufig Muttermilch bekommen, also immer, wenn sie danach verlangen. Einerseits, weil der Magen von Neugeborenen noch sehr klein ist und daher noch nicht so große Mengen Milch aufnehmen kann. Die Kleinen müssen daher öfter trinken, um satt zu sein. Andererseits ist das häufige Anlegen auch wichtig, damit die Milchproduktion in Schwung kommt und sich einspielen kann. Neugeborene sollten daher innerhalb von 24 Stunden 8 – 12mal trinken, manche Babys wollen aber auch öfter trinken.
Wenn ein Baby dauerhaft zu wenig Mutter- oder Pre-Milch trinkt, wird es Gewicht verlieren. Spätestens dann, sollten Sie sich an Ihre Hebamme oder Ihren Kinderarzt wenden.
Nein, gesunde Babys kann man nicht überfüttern, wenn man ihnen die Muttermilch oder Säuglingsmilch nicht regelrecht aufdrängt bzw. einflößt (z. B. indem die Flasche zur oder mit Ablenkung oder zum Spielen gegeben wird.) Gesunde Babys haben ein sehr gutes Sättigungsgefühl. Wenn Sie dieses beim Stillen und Flasche geben (später natürlich auch bei der Beikost) beachten, können Sie Ihr Baby nicht überfüttern.
Mit der Einführung des dritten Breis, sollte Ihr Baby ca. 200 ml Wasser pro Tag trinken. Damit das klappt, sollten Sie mit Beginn der Beikosteinführung das Wasser trinken üben. Beim Üben geht es nicht darum, dass ein große Menge getrunken wird, sondern wirklich nur darum, das Wasser trinken – am besten aus einen Becher – zu lernen.
Mit der Einführung des dritten Breis, sollte Ihr Baby ca. 200 ml Wasser pro Tag trinken. Mit 6 Monaten essen die meisten Babys noch keine 3 Breimahlzeiten und brauchen daher noch kein zusätzliches Wasser. Damit das Wasser trinken bis zur Einführung des 3. Breis klappt, sollten Sie mit Beginn der Beikosteinführung mit dem Üben beginnen. Beim Üben geht es nicht darum, dass ein große Menge getrunken wird, sondern wirklich nur darum, das Wasser trinken – am besten aus einen Becher – zu lernen.
Babys sollten erst mit der Einführung des 3. Breis ca. 200 ml Wasser bekommen. Damit das bis zur Einführung des 3. Breis klappt, sollten Sie mit dem Üben mit Beikoststart beginnen. Vor dem 3. Brei sollten Babys noch kein Wasser bekommen und auch mit der Einführung des 3. Breis nur ca. 200 ml. Der Grund dafür ist, dass die Nieren noch nicht vollständig entwickelt sind und daher größere Mengen an Wasser nicht bewältigen können. Im schlimmsten Fall droht eine sogenannte Wasservergiftung.
Ja, in manchen Fällen kann es schlimm sein, wenn ein Baby zu viel Wasser trinkt. Vor der Einführung des 3. Breis im Rahmen der Beikosteinführung sollten Babys noch gar kein Wasser bekommen (sofern nicht in speziellen Fällen vom Kinderarzt empfohlen) und auch danach keine zu großen Mengen. Der Grund dafür ist, dass die Nieren noch nicht vollständig entwickelt sind und daher größere Mengen an Wasser nicht bewältigen können. Im schlimmsten Fall droht eine Wasservergiftung.
Sobald Ihr Baby viel auf den Boden unterwegs ist, brauchen Sie das Wasser nicht mehr abzukochen. Da es am Boden mit deutlich mehr Bakterien und Keimen in Berührung kommt, als im Wasser enthalten sind.
Leitungswasser ist in Deutschland für Babys grundsätzlich geeignet. Die Ausnahme: Wenn Sie in einem Haus mit alten Rohren wohnen, sollten Sie prüfen, ob das Wasser aus diesen Leitungen ebenfalls für Ihr Baby geeignet ist.
In Deutschland ist Leitungswasser für Babys grundsätzlich geeignet. Die Ausnahme: Wenn Sie in einem Haus mit alten Rohren wohnen, sollten Sie prüfen, ob das Wasser aus diesen Leitungen ebenfalls für Ihr Baby geeignet ist.
Abgepacktes Wasser ist dann für Ihr Baby geeignet, wenn sich auf der Packung der Hinweis „zur Zubereitung von Säuglingsnahrung geeignet“ befindet.
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Kommentare
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Hallo, ich bin Barbara Eder.
Als Ernährungsberaterin bin ich auf Schwangere und Kinder spezialisiert. Mein umfangreiches Expertenwissen und meine Erfahrung aus der ehrenamtlichen Unterstützung von Familien mit Neugeborenen im ersten Lebensjahr - seit 2014 - teile ich in meinen Blogartikeln, in meinem Newsletter und natürlich in meinen Produkten.
Mein Ziel ist es, möglichst vielen Kindern gleich von Anfang an einen guten Start mit einer gesunden Ernährung zu verschaffen, die einfach ist und schmeckt. Wichtig ist mir dabei, dass der Ernährungsalltag in den Familien unbeschwert und stressfrei bleibt und die besten Grundlagen für das Erwachsenenalter gelegt werden.