Welches Gemüse ab wann für Babybrei? Was ist ungeeignet?
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Im Rahmen der Beikosteinführung stellt sich meist recht schnell die Frage, wann Babys welches Gemüse bekommen dürfen und welche Sorten sich nicht für Babys eignen. Diese Fragen beantworte ich im Artikel.
Hinweis: Dieser Blogartikel beinhaltet lediglich allgemeine Informationen und Hinweise. Er ersetzt auf keinen Fall eine individuelle Beratung durch einen Kinderarzt.
Inhaltsverzeichnis
Ab wann dürfen Babys Gemüse essen?
Grundsätzlich dürfen Babys Gemüse essen, sobald sie die Beikostreifezeichen zeigen, was normalerweise zwischen Beginn des 5. und des 7. Monats der Fall ist.
Entsprechend der in 2026 aktualisierten AWMF S3-Leitlinie zum Thema Stillen, sollten Babys bis zum Ende des 6. Monats ausschließlich gestillt werden. Nur, wenn ein erhöhtes Allergierisiko vorliegt, sollten Sie laut AWMF S3-Leitlinie zur Allergieprävention ggf. früher mit Brei beginnen.
Gemüse wird in der Regel gleich zu Beginn der Beikosteinführung mit dem Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei (Mittagsbrei) eingeführt (siehe auch Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)).
Welches Gemüse Babys ab wann essen dürfen, richtet sich nach der Entwicklung, nicht nach dem Alter.
In dieser Grafik sehen Sie welches Gemüse sich – unabhängig vom Alter – in welcher Entwicklungsstufe eignet. Mehr Beispiele zum Alter des Babys, finden Sie im Abschnitt Welches Gemüse ist ab welchem Alter für Babys geeignet?
Welches Gemüse eignet sich nicht für Babys? Nitratgehalt prüfen
Gemüse mit hohem Solanin- oder Nitratgehalt eignet sich nur unter bestimmten Voraussetzungen für Babys.
Grüne Tomaten und der Strunk/Stielansatz von Tomaten enthalten viel Solanin. Daher sollten Babys nur reife, rote Tomaten bekommen und der Strunk großzügig herausgeschnitten werden.
Nitratgehalt in Gemüsesorten
- Sorten mit hohem Nitratgehalt (1.000–4.000 mg/kg Nitrat) sind laut Bayerischem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) z. B. rote Bete, Kohlgemüse wie Grünkohl und Blattgemüse wie Salat und Spinat. Kohlrabi wird je nach Informationsquelle teilweise mit mittlerem, teilweise mit hohem Nitratgehalt angegeben.
- Sorten mit mittlerem Nitratgehalt (1.000–500 mg/kg Nitrat) sind z. B. Karotten, Sellerie, Blumenkohl, Zucchini, Lauch
- Sorten mit geringem Nitratgehalt (unter 500 mg/kg Nitrat) sind z. B. Erbsen, Gurken, grüne Bohnen, Paprika, Tomaten, Rosenkohl, Knoblauch, Zwiebeln
Der Nitratgehalt der betroffenen Gemüsesorten kann sehr stark schwanken. Bei saisonalem Bio-Gemüse aus Freilandanbau (also nicht aus dem Gewächshaus) ist der Nitratgehalt geringer.
Ich interpretiere das PDF Fragen und Antworten zu Nitrat und Nitrit des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) so, dass Babys eher keine nitratreichen Lebensmittel bekommen sollten und auch Kleinkinder nitratreiche Lebensmittel nicht zu oft und in nicht zu großen Mengen bekommen sollten.
Nitrat gelangt über den Boden ins Gemüse. Es ist natürlicherweise im Boden enthalten und wird auch als Dünger verwendet. Nitrat an sich ist nicht gefährlich, es kann aber im Körper und bei der Lagerung, Verarbeitung und Zubereitung von Lebensmitteln in Nitrit umgewandelt werden. Zuviel Nitrit kann bei Säuglingen die Sauerstoffversorgung beeinträchtigen. Aus Nitrit können außerdem wiederrum Nitrosamine gebildet werden, die sich in Tierversuchen als krebsauslösend erwiesen haben. Ob das auch beim Menschen der Fall ist, ist noch nicht geklärt. Mehr Informationen zu Nitrat im Babybrei finden Sie im Artikel der Verbraucherzentrale NRW e. V.
Was bei der Zubereitung von nitratreichem Gemüse zu beachten ist
Um den Nitratgehalt möglichst gering zu halten, sollte Gemüse mit hohem Nitratgehalt
- frisch gekocht verzehrt werden und nicht im Kühlschrank aufbewahrt oder eingefroren werden – und auch nicht wieder aufgewärmt werden.
- mit Vitamin C kombiniert werden, da es der Umwandlung von Nitrat in Nitrit entgegen wirkt.
- besonders gründlich gewaschen werden.
- in Wasser gekocht und das Wasser anschließend weggeschüttet werden.
- nur kurz und kühl gelagert werden.
Der Nitratgehalt der betroffenen Gemüsesorten kann sehr stark schwanken. Bei saisonalem Bio-Gemüse aus Freilandanbau (also nicht aus dem Gewächshaus) ist der Nitratgehalt geringer.
Auch bei Gemüsesorten, die grundsätzlich für Babys geeignet sind, gibt es unterschiedliche Dinge bei der Zubereitung zu beachten. Mehr Infos dazu finden Sie im Abschnitt Beikost-Check: Was ist bei unterschiedlichen Gemüsesorten zu beachten? 11 Beispiele
Lebensmittel-Check für kleine Kinder
Was kleine Kinder (1. bis 6. Geburtstag) noch nicht essen dürfen für 0 € als PDF herunterladen.
Welches Gemüse ist ab welchem Alter für Babys geeignet?
In diesem Abschnitt zeige ich Ihnen beispielhaft, wie unterschiedlich die Entwicklung verlaufen kann und wie unterschiedlich es daher sein kann, welche Gemüsesorten für ein Baby in einem bestimmten Alter geeignet sind.
Wie gesagt ist meine Beschreibung beispielhaft, wann genau Ihr Baby welche Gemüsesorte bekommen kann, hängt davon ab, wie schnell Sie bei der Beikosteinführung vorgehen, wie probierbereit Ihr Baby und wie empfindlich seine Verdauung ist.
Gemüse für Babys ab Beginn des 5. Monats
Wenn Ihr Baby mit Beginn des 5. Monats schon bereit für Beikost ist, also alle Beikostreifezeichen zeigt, können Sie mit Gemüsebrei aus leicht verdaulichen, süßlich schmeckenden Gemüsesorten wie Karotte, Kürbis oder Pastinake starten. Auch Blumenkohl schmeckt mild, aber nicht süßlich.
Klappt das Essen des reinen Gemüsebreis gut, werden zunächst Kartoffel und dann die restlichen Zutaten des Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Breis eingeführt. Erst, wenn der vollständige Mittagsbrei gegessen wird, kommen weitere Gemüsesorten dazu. Das Rezept für den Mittagsbrei sowie die Grundlagen und den Ablauf der Beikosteinführung finden Sie in meinem Beikost-Guide (0 Euro).
Zeigt Ihr Baby in diesem Alter noch nicht die Beikostreifezeichen, sollte es kein Gemüse, sondern weiterhin ausschließlich Mutter- oder Pre-Milch bekommen. Gleiches gilt, wenn Sie entsprechend der Empfehlung der S3-Leitlinie zum Thema Stillen bis zum Ende des 6. Monats ausschließlich stillen.
Gemüse für Babys ab Beginn des 6. Monats
Wenn Ihr Baby mit Beginn des 6. Monats schon längere Zeit Brei isst, weil es früh die Beikostreifezeichen gezeigt hat und Sie daher schon mit Beginn des 5. Monats mit der Beikosteinführung gestartet haben, kann es nun auch leicht verdauliche, herber schmeckende Gemüsesorten wie Brokkoli bekommen.
Häufig werden auch Gurke und Mais genannt. Gurke schmeckt zwar mild, ist aber nicht so leicht verdaulich und eignet sich durch den hohen Wassergehalt nicht so gut für Brei wie anderes Gemüse. Mais ist kein Gemüse, sondern eine Getreidesorte und sollte daher meiner Meinung nach nicht an Stelle von Gemüse verwendet werden.
Zeigt Ihr Baby in diesem Alter gerade erst die Beikostreifezeichen, sollten Sie mit leicht verdaulichen, süßlich schmeckenden Gemüsesorten starten, wie es bei „Gemüse für Babys ab Beginn des 5. Monats“ beschrieben ist.
Zeigt Ihr Baby in diesem Alter noch nicht die Beikostreifezeichen, sollte es kein Gemüse, sondern weiterhin ausschließlich Mutter- oder Pre-Milch bekommen. Gleiches gilt, wenn Sie entsprechend der Empfehlung der S3-Leitlinie zum Thema Stillen bis zum Ende des 6. Monats ausschließlich stillen.
Gemüse für Babys ab Beginn des 7. Monats
Wenn Ihr Baby mit Beginn des 7. Monats schon ca. zwei Monate lang Brei isst, weil es früh die Beikostreifezeichen gezeigt hat und Sie daher schon mit Beginn des 5. Monats mit der Beikosteinführung gestartet haben, kann es nun auch schwerer verdauliche Gemüsesorten wie Erbsen bekommen.
Zeigt Ihr Baby in diesem Alter gerade erst die Beikostreifezeichen oder haben Sie laut Empfehlung der S3-Leitlinie zum Thema stillen bis zum Ende des 6. Monats ausschließlich gestillt, sollten Sie mit leicht verdaulichen, süßlich schmeckenden Gemüsesorten starten, wie es bei „Gemüse für Babys ab Beginn des 5. Monats“ beschrieben ist.
Isst Ihr Baby in diesem Alter erst seit kurzem dem vollständigen Mittagsbrei, weil es die Beikostreifezeichen erst mit Beginn des 6. Monats gezeigt hat und Sie daher erst dann mit der Beikosteinführung gestartet haben, eignen sich leicht verdauliche, herber schmeckende Gemüsesorten wie Brokkoli.
Es gibt Babys, die längere Zeit ausschließlich Mutter- oder Pre-Milch akzeptieren und keine anderen Lebensmittel essen möchten. Auch bei diesen Babys starten Sie am besten mit leicht verdaulichen, süßlich schmeckenden Gemüsesorten, wenn sie schließlich Interesse zeigen.
Gemüse für Babys 8. – 12. Monat
Je länger Ihr Baby schon Brei mit Gemüse isst, desto geübter ist seine Verdauung und desto mehr und schwerer verdauliche Gemüsesorten wie Paprika, Champignons bzw. Pilze (gehören eigentlich nicht zum Gemüse) Sorten mit mehr Säure wie Tomaten (gehört eigentlich zum Obst nicht zum Gemüse) können Sie vorsichtig ausprobieren.
Isst Ihr Baby in diesem Alter erst seit kurzem den vollständigen Mittagsbrei, weil es die Beikostreifezeichen erst später gezeigt hat und Sie daher erst später mit der Beikosteinführung gestartet haben, eignen sich zunächst leicht verdauliche, herber schmeckende Gemüsesorten wie Brokkoli. Schwerer verdauliche Gemüsesorten oder Sorten mit mehr Säure, sollten Sie in diesem Fall erst einige Zeit später einführen.
Isst Ihr Baby in diesem Alter schon längere Zeit Brei mit leicht verdaulichen und auch herber schmeckenden Gemüsesorten, eignen sich auch schwerer verdauliche Sorten wie Erbsen. Sehr schwer verdauliche Gemüsesorten oder Sorten mit mehr Säure, sollten Sie in diesem Fall erst einige Zeit später einführen.
Zwischen dem Beginn des 10. und 12. Monats können und wollen viele Babys – insbesondere, wenn sie schon länger Brei essen – am Familienessen teilnehmen. Sie wollen das essen, was alle anderen auch essen und keinen Brei mehr bekommen. Sie können auch vieles – mit wenigen Ausnahmen – schon bekommen. Welche Lebensmittel Babys und kleine Kinder (1. – 6. Geburtstag) noch nicht bekommen sollten, erkläre ich in meinem Lebensmittel-Check für kleine Kinder (0 Euro), den Sie sich gern herunterladen können.
Lebensmittel-Check für kleine Kinder
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Ab wann kann man Babys Gemüse als Fingerfood geben?
Manche Babys können schon mit Beikostreife – also zwischen dem Beginn des 5. und 7. Monats – kindgerechtes Gemüse-Fingerfood essen, andere erst gegen Ende des ersten Lebensjahres. Die Entwicklung verläuft bei jedem Baby unterschiedlich, daher müssen Sie vorsichtig ausprobieren, wann Ihr Baby für Fingerfood bereit ist.
In der S3-Leitlinie zum Thema Stillen wird empfohlen bis zum Ende des 6. Monats ausschließlich zu stillen, das heißt Ihr Baby sollte auch Fingerfood erst mit Beginn des 7. Monats bekommen. Laut Leitlinie sollten Sie nur dann ggf. früher mit Beikost beginnen, wenn Ihr Baby ein erhöhtes Allergierisiko hat.
Welches Gemüse eignet sich als Fingerfood? Wie am besten schneiden?
Größere Stücke weicher, ggf. gekochter Gemüsesorten können geschält als Fingerfood angeboten werden. Kleine Gemüsestücke sind erst dann für Babys geeignet, wenn sie den Pinzettengriff (Dinge zwischen Zeigefinger und Daumen aufnehmen) beherrschen.
Kleines, rundes Gemüse wie Erbsen oder Cherrytomaten muss auch für Kinder, die den Pinzettengriff beherrschen, der Länge nach geviertelt werden, weil die Gefahr des Verschluckens ansonsten zu groß ist.
Hartes Gemüse sollte entweder geschält und gedünstet oder gerieben werden, da sich Babys und kleine Kinder daran verschlucken können (Aspirationsgefahr).
Mehr Infos dazu, was Sie bei den unterschiedlichen Gemüsesorten beachten sollten, wenn Sie sie als Fingerfood anbieten wollen, finden Sie im Abschnitt Beikost-Check: Was ist bei unterschiedlichen Gemüsesorten zu beachten? 11 Beispiele
Wenn Sie wissen möchten, welche Lebensmittel Sie als Fingerfood ausprobieren können und wie Sie die einzelnen Lebensmittel (natürlich auch Gemüse) in Bezug auf Größe, Form und Konsistenz am besten zubereiten, werfen Sie gerne einen Blick auf mein Praxis-Workbook Einfach Beikost einführen mit nur 3 Rezepten. Im Workbook finden Sie ganz konkrete Schritt-für-Schritt-Anleitungen.
Welche anderen Lebensmittel Babys und kleine Kinder (1. bis 6. Geburtstag) noch nicht essen dürfen, habe ich in meinem Lebensmittel-Check für kleine Kinder (0 Euro) für Sie zusammengestellt, den Sie sich gerne herunterladen können.
Lebensmittel-Check für kleine Kinder
Was kleine Kinder (1. bis 6. Geburtstag) noch nicht essen dürfen für 0 € als PDF herunterladen.
Wie viel Gemüse am Tag sollten Babys essen?
Babys sollten in der Beikostzeit ca. 100 g Gemüse pro Tag im Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei (Mittagsbrei) bekommen.
Gerade anfangs essen Babys aber oft nur sehr wenig Brei, so dass die Gemüsemenge viel kleiner ist. Geübte Beikostesser essen manchmal auch schon eine größere Portion und damit mehr Gemüse. Beides ist völlig in Ordnung. Nur das Verhältnis der Zutaten im Mittgsbrei sollte stimmen (siehe Rezept Regierungsnetzwerk gesund ins Leben).
Schwerer verdauliche Sorten sollten Sie anfangs nur in kleinen Mengen anbieten, also ggf. mit leichter verdaulichen Sorten mischen.
Achten Sie darauf nicht zu oft das gleiche Gemüse zu verwenden. Der Grund dafür ist, dass Babys abwechslungsreich – also viele unterschiedliche Gemüsesorten – essen sollten.
Beikost-Check: Was ist bei unterschiedlichen Gemüsesorten zu beachten? 11 Beispiele
Auch wenn Gemüse grundsätzlich mit Beikoststart eingeführt werden kann, gibt es je Gemüsesorte Besonderheiten, so dass manche Sorten sich besser für geübtere Beikostesser eignen und andere besonders für Beikost-Anfänger. Ich habe Ihnen die Besonderheiten für 11 Gemüsesorten, nach denen ich oft gefragt werde, zusammengefasst.
Was grundsätzlich zu beachten ist, wenn Sie Gemüse als Fingerfood anbieten möchten, finden Sie im Abschnitt Welches Gemüse eignet sich als Fingerfood? Wie am besten schneiden? Weitere Details finden Sie bei der jeweiligen Gemüsesorte (nachfolgende Abschnitte).
Hinweis: Dieser Blogartikel beinhaltet lediglich allgemeine Informationen und Hinweise. Er ersetzt auf keinen Fall eine individuelle Beratung durch einen Kinderarzt.
Brokkoli und Blumenkohl
Brokkoli hat einen ziemlich herben Geschmack, weshalb oft mit anderen, süßlicher schmeckenden Gemüsesorten gestartet wird. Wenn Ihr Baby bereits einige Zeit Brei isst, können Sie auch herber schmeckende Gemüsesorten wie Brokkoli ausprobieren. Blumenkohl dagegen hat einen relativ milden, aber nicht süßlichen Geschmack.
Am besten bereiten Sie Blumenkohl und Brokkoli für Babys als Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei zu. Wenn Sie dabei vor allem die Röschen und nicht den Strunk verwenden, ist Blumenkohl leichter verdaulich. Püriertes Gemüse kann ebenfalls leichter verdaut werden als Gemüse am Stück und es ist auch für Babys, die den Pinzettengriff noch nicht beherrschen, gut zu essen.
Wenn Sie TK-Brokkoli oder TK-Blumenkohl verwenden möchten, sollte dieser ungewürzt insbesondere salzfrei sein.
Weich gekochte Brokkoli- oder Blumenkohlröschen können Babys ab dem Zeitpunkt bekommen, ab dem sie den Pinzettengriff (Dinge mit Zeigefinger und Daumen aufnehmen) beherrschen. Die Entwicklung ist aber bei jedem Baby unterschiedlich, manche kommen schon sehr früh mit Fingerfood zurecht, andere erst gegen Ende des ersten Lebensjahres.
Er enthält viele B-Vitamine, Vitamin A, C und K, Folsäure sowie Eisen, Kalzium, Magnesium und viele Ballaststoffe.
Blumenkohl enthält viele B-Vitamine, Vitamin C und K sowie Kalium und viele Ballaststoffe.
Blumenkohl und Brokkoli sind – im Vergleich zu anderen Lebensmitteln mit einem hohen Ballaststoffgehalt – relativ leicht verdaulich und es wird ihm eine stuhlauflockernde Wirkung zugesprochen. Trotzdem können sie bei manchen Babys zu Bauchschmerzen und Blähungen führen. Die Wirkung ist aber nicht bei jedem Baby gleich, manche bekommen Blähungen und müssen sich erst daran gewöhnen, anderen macht Blumenkohl und Brokkoli gar nichts aus.
Erbsen
Erbsen sind aufgrund ihres hohen Ballaststoffgehalts aber auch schwerer verdaulich als viele andere Gemüsesorten, daher sollten Sie sie Ihrem Baby anfangs nicht in zu großen Mengen geben. Wenn Ihr Baby bereits einige Zeit Brei isst und Übung mit leicht verdaulichen Gemüsesorten hat, können Sie auch Erbsen ausprobieren.
Am besten bereiten Sie kleine Mengen pürierte Erbsen für Babys als Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei zu. Pürierte Erbsen sind leichter verdaulich.
Wenn Sie Konserven verwenden möchten, sollten diese salzfrei sein, was schwer zu finden ist, daher würde ich lieber TK-Erbsen verwenden.
Ganze Erbsen gehören durch ihre kleine, runde und glatte Form zu den Lebensmitteln, die für Babys gefährlich werden können, weil sie die Luftröhre verschließen können (Erstickungsgefahr), wenn sich Ihr Baby daran verschluckt. Aus diesem Grund sollten sie für Babys und auch kleine Kinder nur püriert angeboten werden. Siehe auch Regierungsnetzwerk gesund ins Leben.
Erbsen enthalten viele B-Vitamine und Folsäure sowie pflanzliches Eiweiß, Magnesium, Eisen, Kalzium, Zink und viele Ballaststoffe.
Erbsen sind Hülsenfrüchte und haben einen hohen Ballaststoffgehalt, der die Verdauung anregt, sie für Babys aber auch schwerer verdaulich machen kann. Trotzdem sind Erbsen in der Regel leichter verdaulich als andere Hülsenfrüchte. Bei manchen Babys führen Erbsen zu Bauchschmerzen und Blähungen, bei anderen haben sie keine „Nebenwirkungen“.
Gurke
Es wird empfohlen sogenannten erdnah gewachsene Lebensmittel – zu denen auch Gurken gehören – für Kinder zu schälen, um sicher zu stellen, dass wirklich sich keine Erde oder dort enthaltene Krankheitserreger auf der Gurke befinden. Siehe auch PDF des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR).
Am besten bereiten Sie Gurke geschält als länglich geschnittene, weich gekochte Gurken-Sticks für Babys zu, damit sie weich genug für Ihr Baby ist. Gekochte Gurken sind außerdem leichter verdaulich als rohe. Durch den hohen Wassergehalt eignet sich Gurke nicht so gut für die Zubereitung als Brei. Selbstverständlich nur, wenn Ihr Baby bereits in der Beikostzeit mit Fingerfood zurechtkommt.
Manche Experten empfehlen Babys gekühlte Lebensmittel wie rohe Gurke oder Karotten zum Nuckeln und Kauen zu geben, insbesondere wenn sie zahnen. Grundsätzlich ist es richtig, dass Zahnungsbeschwerden durch das Kauen auf kühlen, harten Gegenständen lindert. Ich würde dafür aber lieber einen gekühlten Beißring statt rohen Gurken oder Karotten verwenden. Der Grund dafür ist, dass es passieren kann, dass Ihr Baby es doch schafft ein Stück von der Gurke oder Karotte herunterzubekommen und sich daran verschlucken kann.
Ich würde Kindern erst dann rohe Gurke geben, wenn sie alle Backenzähne und genügend Übung im Kauen haben.
Gurke enthält viel Vitamin A, B und C (mit Schale gegessen auch Folsäure) sowie Kalium, Jod und Mangan.
Gurken wird eine stuhlauflockernde Wirkung zugesprochen, die jedoch nicht bei allen Babys eintritt. Außerdem sind Gurken (vor allem roh) ziemlich schwer verdaulich, weshalb Babys Bauchschmerzen davon bekommen können. Daher sollten Sie die Beikosteinführung besser mit leichter verdaulichen Gemüsesorten starten und erst wenn Ihr Baby einige Zeit Brei isst kleine Mengen Gurke ausprobieren.
Kohlrabi
Kohlrabi enthält Vitamin A, C und Folsäure sowie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen und viele Ballaststoffe. Er enthält aber auch größere Mengen Nitrat, das bei der Zubereitung und Verdauung von Kohlrabi in Nitrit umgewandelt werden und in zu großen Mengen bei Babys zu einer Beeinträchtigung der Sauerstoffversorgung führen kann.
Kohlrabi enthält also sowohl für Kinder gesunde Nährstoffe, birgt aber auch die Möglichkeit, dass gesundheitlich bedenkliches Nitrit bei der Zubereitung/Verdauung entsteht. Mehr Infos zu Nitrat, finden Sie im Abschnitt Welches Gemüse eignet sich nicht für Babys?
Wenn Sie trotzdem bereits in der Beikostzeit ab und zu Kohlrabi anbieten möchten, können Sie kleine Mengen pürierten Kohlrabi als Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei oder weich gekocht als Kohlrabi-Fingerfood zubereiten.
Roher Kohlrabi ist sehr hart, daher sollten Kinder ihn erst bekommen, wenn sie alle Backenzähne haben und viel Übung im Kauen (das ist ca. ab dem 6. Geburtstag der Fall).
Kohlrabi wird eine stuhlauflockernde Wirkung zugesprochen und kann auch Blähungen auslösen. Er ist aber im Vergleich zu anderen Kohlsorten eher leicht verdaulich.
Paprika
Am besten bereiten Sie kleine Mengen pürierte Paprika für Babys als Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei zu. Pürierte Paprika sind leichter verdaulich als Paprika am Stück und können auch ohne Backenzähne gut gegessen werden. Ich würde aber dazu raten erst dann Paprika zu verwenden, wenn Ihr Baby schon etwas Übung mit anderen Gemüsesorten hat.
Babys können außerdem unpürierte, geschälte und weich gedünstete Paprikasticks bekommen, wenn sie schon bereit für Fingerfood sind.
Babys sollten meiner Meinung nach erst dann rohe Paprika essen, wenn sie alle Backenzähne und viel Übung im Kauen haben.
Sie enthalten viel Vitamin A, C und E sowie Kalium, Magnesium und viele Ballaststoffe.
Paprika sind sehr schwer verdaulich. Bei manchen Babys führt Paprika zu Bauchschmerzen, Blähungen und/oder Durchfall. Andere bekommen durch den relativ hohen Säuregehalt einen wunden Po.
Pilze und Champignons
Babys und Kleinkinder sollten nur Zucht-Pilze bekommen und keine Wildpilze bzw. Waldpilze, da diese eine hohe Schwermetallbelastung aufweisen. Mehr Infos finden Sie im Artikel der Stiftung Warentest.
Es gibt Pilze, die nicht gezüchtet werden können, wie Maronen, Pfifferlinge und Steinpilze. Das heißt, bei diesen Sorten handelt es sich auch bei den im Supermarkt erhältlichen Pilzen um Wildpilze. Ungenießbare bzw. giftige Pilze dürfen Babys selbstverständlich nicht bekommen.
Am besten bereiten Sie kleine Mengen pürierte Champignons für Babys als Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei zu. Champignons sind püriert leichter verdaulich als am Stück.
Pilze bzw. Champignons sollten möglichst frisch sein und als sogenanntes „erdnah gewachsenes Lebensmittel“ für Babys gewaschen werden, was für Pilze bzw. Champignons generell aber nicht empfohlen wird, weil sie sich mit Wasser vollsaugen. Anschließend sollten sie für Babys auch geschält werden, um sicher zu gehen, dass keine Bakterien aus der Erde daran haften. Nur vorsorglich erwähne ich, dass Pilz-Sorten, die roh nicht verzehrt werden dürfen, selbstverständlich auch für Babys roh nicht geeignet sind.
Außerdem sollten Champignons und Pilze für Babys ausreichend erhitzt werden, da sie so leichter verdaulich sind und eventuell enthaltene Bakterien abgetötet werden.
Alle Pilze sind schwer zu kauen, daher sollte Sie sie erst als Fingerfood anbieten, wenn Ihr Kind schon viel Übung im Fingerfood essen, alle Backenzähne und ausreichend Übung im Kauen hat.
In Maßen sind Zucht-Pilze (keine Wildpilze bzw. Waldpilze) gesund für Babys. Sie enthalten viele B-Vitamine, Folsäure sowie Eisen, Kalium und viele Ballaststoffe.
Champignons bzw. Pilze sind aufgrund ihres hohen Ballaststoffgehalts ziemlich schwer verdaulich und können daher bei Babys – aber auch bei Erwachsenen – Blähungen und eventuell auch Durchfall auslösen. Manchmal kommen Champignons auch weitgehend unverdaut in der Windel wieder zum Vorschein. Rohe Champignons sind besonders schwer verdaulich.
Rote Bete
Rote Bete enthält Vitamin A, C und Folsäure sowie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen und ist reich an Antioxidantien und Ballaststoffen. Sie enthält aber auch viel Nitrat, das bei der Zubereitung und Verdauung in Nitrit umgewandelt werden und in zu großen Mengen bei Babys zu einer Beeinträchtigung der Sauerstoffversorgung führen kann.
Rote Bete enthält also für Kinder gesunde Nährstoffe, birgt aber auch die Möglichkeit, dass gesundheitlich bedenkliches Nitrit bei der Zubereitung/Verdauung entsteht. Mehr Infos zu Nitrat, finden Sie im Abschnitt Welches Gemüse eignet sich nicht für Babys?
Wenn Sie trotzdem bereits in der Beikostzeit ab und zu rote Bete für Ihr Baby verwenden möchten, bereiten Sie am besten kleine Mengen rote Bete als Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei zu oder geben Sie Ihrem Baby weich gekocht als Fingerfood-Stick geschnitten.
Rohe rote Bete ist sehr hart, daher sollten Kinder sie erst bekommen, wenn sie alle Backenzähne haben und viel Übung im Kauen (das ist ca. ab dem 6. Geburtstag der Fall).
Vorgekochte rote Bete wurde bereits einmal erhitzt. Nitratreiche Lebensmittel wie rote Bete sollten nicht nochmals erwärmt werden. Sie sollten rote Bete daher frisch zubereiten oder vorgekocht, gekaufte rote Bete nicht erwärmen.
Eingelegte, vorgekochte rote Bete dürfen Kinder ab 1 Jahr ab und zu in kleinen Mengen essen, da unter 1jährige noch kein zugesetztes Salz und eher keine nitratreichen Lebensmittel bekommen sollten.
Roter Bete wird eine stuhlauflockernde Wirkung zugesprochen, da sie viele Ballaststoffe enthält. Bei manchen Babys wirkt sie stuhlauflockernd, bei anderen nicht.
Tomaten
Am besten bereiten Sie kleine Mengen reife, rote Tomaten für Babys püriert als Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei zu. Pürierte Tomaten sind leichter verdaulich als Tomaten am Stück. Wenn Ihr Baby schon am Familienessen teilnimmt, kann es natürlich auch kleine Mengen – anfangs passierte oder pürierte – Tomatensoße bekommen, sofern sie ungesalzen ist. Das gilt natürlich auch für Tomatenmark, das als Zutat in vielen Rezepten enthalten ist.
Wenn Sie die Tomaten kochen und pürieren können Sie sie mit Schale verarbeiten. Wenn Sie die Tomaten als Fingerfood anbieten möchten, sollten Sie sie häuten, damit sie auch ohne Zähne gegessen werden können.
Manche Experten raten jedoch davon ab Babys Tomaten zu geben, weil sie einen relativ hohen Säuregehalt haben und bei manchen Babys zu einem wunden Po oder geröteter Haut im Mundbereich führen können. Ich empfehle reife, rote Tomaten in kleinen Mengen ausprobieren, aber erst, wenn Ihr Baby bereits einige Übung mit leicht und schwer verdaulichen Lebensmitteln hat.
Ein anderer Grund dafür Babys keine Tomaten zu geben ist, dass unreife, grüne Tomaten einen hohen Solaningehalt (Gift, das Nachtschattengewächse enthalten) haben (siehe auch Artikel von Ökotest). Daher sollten Babys keine grünen Tomaten bekommen und auch bei reifen Tomaten sollte der grüne Strunk großzügig weggeschnitten werden.
Tomaten (nur rote und reife) sollten als Fingerfood für Babys zunächst gehäutet und dann in längliche Stücke geschnitten werden. Kleine Tomaten z. B. Kirschtomaten sollten der Länge nach geviertelt werden. Kleine Tomatenstücke sind aber erst dann für Ihr Baby geeignet, wenn es den Pinzettengriff (Dinge zwischen Daumen und Zeigefinger greifen) beherrscht.
Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, wie Sie Fingerfood für Babys in Bezug auf Größe, Form und Konsistenz am besten zubereiten können, werfen Sie gerne einen Blick auf meine Angebote zur Beikosteinführung, in diesen erkläre ich sehr detailliert für alle Lebensmittelgruppen (nicht nur Obst und Gemüse), worauf Sie achten sollten.
Sollten Sie grade schon von der Beikost aufs Familienessen umstellen, finden Sie eine ganz genaue Anleitung, wie Sie Ihre bisherigen Rezepte ganz einfach anpassen können, so dass Sie auch für Ihr Baby geeignet sind, in meinem Praxis-Workbook Kleinkind isst mit, wie mach ich das?
Richtig vorbereitet sind Tomaten gesund für Babys. Sie enthalten viel Vitamin C sowie Kalium, sekundäre Pflanzenstoffe und viele Ballaststoffe.
Spargel
Am besten können Babys pürierten Spargel als Zutat im Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei essen. Da Spargel sehr fasrig sein kann, ist er püriert einfacher zu essen als am Stück.
Wenn Sie Ihrem Baby Spargel am Stück als Fingerfood geben möchten, sollten Sie vorher testen, ob er weich genug und nicht zu fasrig für Ihr Baby ist. Besonders weich sind Spargelspitzen.
Grüner Spargel enthält etwas mehr Nährstoffe als weißer. Sie können aber beide Sorten für Ihr Baby verwenden. Weißer Spargel ist nicht ganz so geschmacksintensiv wie grüner und eignet sich daher vielleicht besser für einen ersten Probierversuch.
Spargel sollte als sogenanntes „erdnah gewachsenes Gemüse“ für Babys gewaschen, geschält und nochmals gewaschen werden. Das gilt bei Babys auch für grünen Spargel, der für Erwachsene nicht geschält werden müsste.
Wenn Sie Konserven verwenden möchten, sollten diese salzfrei sein, was schwer zu finden ist.
In Maßen ist Spargel gesund für Babys. Er enthält viel Vitamin C und Folsäure (vor allem grüner Spargel) sowie Kalium und viele Ballaststoffe. Spargel hat aber auch eine entwässernde Wirkung, daher sollte er nicht zu früh, nicht zu oft und nicht in zu großen Mengen auf dem Speiseplan stehen sollte.
Spargel regt die Verdauung an. Er ist aufgrund seines hohen Ballaststoffgehalts für Babys aber relativ schwer verdaulich und kann (muss aber nicht) Blähungen auslösen.
Spinat
Spinat enthält viel Nitrat, das bei der Zubereitung und Verdauung von Spinat in Nitrit umgewandelt werden und in zu großen Mengen bei Babys zu einer Beeinträchtigung der Sauerstoffversorgung führen kann. Mehr Infos zu Nitrat, finden Sie im Abschnitt Welches Gemüse eignet sich nicht für Babys?
Wenn Sie trotzdem ab und zu in kleinen Mengen Spinat als Beikost anbieten möchten, sollten Sie Bio-Spinat verwenden, da der Nitratgehalt von Bioprodukten geringer ist.
Am besten bereiten Sie kleine Mengen pürierten Blattspinat für Babys als Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei zu.
Wenn Sie TK-Spinat verwenden möchten, sollten dieser ungewürzt– insbesondere salzfrei – sein und auch keine Sahne enthalten, da Babys Kuhmilch zunächst nur in Form von Vollmilch oder Joghurt bekommen sollten.
Spinat enthält viele B-Vitamine, Vitamin A, C und Folsäure sowie Kalium, Kalzium, Magnesium und Eisen. Ihm wird eine stuhlauflockernde Wirkung zugesprochen, die bei manchen Babys aber nicht spürbar ist.
Fazit
Grundsätzlich können Babys zwischen dem Beginn des 5. und 7. Lebensmonats – sofern die Beikostreifezeichen erfüllt sind – im Rahmen der Beikosteinführung fast alle Gemüsesorten bekommen.
Es gibt aber schwerer verdauliche Gemüsesorten, die nicht jedes Baby von Anfang an gut verträgt. Daher sollten Sie mit leicht verdaulichen Gemüsesorten starten und schwerer verdauliche in kleinen Schritten einführen, wenn Ihr Baby etwas geübter im Essen ist.
Ich interpretiere das PDF Fragen und Antworten zu Nitrat und Nitrit des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) so, dass Babys eher keine nitratreichen Lebensmittel bekommen sollten und auch Kleinkinder nitratreiche Lebensmittel nicht zu oft und in nicht zu großen Mengen bekommen sollten.
Einerseits sollte Ihr Baby viele unterschiedliche Gemüsesorten bekommen, damit es optimal mit Nährstoffen versorgt ist, andererseits soll aber natürlich seine Verdauung nicht überfordert werden. In meinem Praxis-Workbook Einfach Beikost einführen mit nur 3 Rezepten erkläre ich genau, in welcher Reihenfolge, Geschwindigkeit und Menge ich unterschiedliche Lebensmittel – auch Gemüse – einführen würde, so dass erst leichter und mit der Zeit auch schwerer verdauliche Lebensmittel schrittweise dazukommen.
Im Workbook finden Sie auch meine persönliche Liste an Lebensmitteln, die für Babys in der Beikostzeit geeignet sind. Ich erkläre außerdem, welche ich für ungeeignet halte und warum, damit Sie für sich entscheiden können, ob Sie es genauso sehen oder anders handhaben möchten.
Praxis-Workbook Einfach Beikost einführen mit nur 3 Rezepten
Die aktuellen Empfehlungen und vor allem viele Praxistipps, weil die beste Theorie nur hilft, wenn man auch weiß, wie man sie im Alltag umsetzen kann.
Häufig gestellte Fragen
Da Babys als erstes Gemüse relativ leicht verdauliche, süßlich schmeckende Sorten bekommen sollten, wird meistens Karotte, Kürbis oder Pastinake als erstes Gemüse gegeben.
Pastinake schmeckt sehr mild, so dass sie Babys, die bisher ausschließlich Mutter- oder Pre-Milch bekommen nicht durch einen intensiven oder herben Geschmack überfordert.
Brokkoli, teilweise auch Kürbis und Pastinake wird eine stuhlauflockernde Wirkung zugesprochen. Die Wirkung ist aber nicht bei jedem Baby gleich, bei manchen wirken sie stuhlauflockernd, bei anderen merkt man keinen Unterschied.
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Kommentare
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Hallo, ich bin Barbara Eder.
Ich begleite und berate seit über 10 Jahren Familien und weiß genau, welche Fragen sich Eltern beim Thema Ernährung stellen. Für meine Artikel übersetze ich viele Seiten Fachchinesisch aus AWMF-Leitlinien, Empfehlungen der Bundesministerien, der DGE und des BfR für Sie.
Mein Ziel ist es, möglichst vielen Kindern von Anfang an einen guten Start mit einer gesunden Ernährung zu verschaffen, die einfach ist und schmeckt. Besonders wichtig ist mir, dass der Ernährungsalltag in den Familien unbeschwert und stressfrei bleibt und die besten Grundlagen für das Erwachsenenalter gelegt werden.