Welche Zwischenmahlzeiten + Snacks WIRKLICH gesund für Babys + Kleinkinder sind
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Viele Snack-Produkte und Rezeptideen enthalten viel zu viel Zucker – selbst, wenn sie als „zuckerfrei“ gekennzeichnet sind – sie sind nur pseudo-gesund.
Was eignet sich wirklich als Snack für Babys und Kleinkinder? Hier muss ich immer erstmal zurückfragen: Was verstehen Sie unter Snack? Für mich ist ein Snack ein schnelles Fastfood für nebenbei, das meistens eher nicht gesund ist.
Generell ist „nebenbei“ essen aus meiner Sicht nicht empfehlenswert. Oft wird aber der Begriff Snack auch im Sinne von „Zwischenmahlzeit“ verwendet.
Zwischenmahlzeiten kann es vormittags und nachmittags zwischen Frühstück und Mittagessen oder Mittagessen und Abendessen für Babys und Kleinkinder geben, die bei den Hauptmahlzeiten noch nicht so große Portionen essen und deshalb zwischen diesen Hauptmahlzeiten eine kleinere Mahlzeit brauchen.
Um solche Zwischenmahlzeiten geht es Ihnen? Dann ist dieser Artikel das Richtige für Sie. Sie werden erfahren, welche Zwischenmahlzeiten WIRKLICH gesund für Babys und Kleinkinder sind.
Inhaltsverzeichnis
Warum brauchen Kinder Zwischenmahlzeiten?
Babys und Kleinkinder können noch nicht so große Portionen essen. Deshalb halten sie noch nicht solange am Stück ohne Essen aus. Der Abstand zwischen Frühstück und Mittagessen bzw. Mittagessen und Abendessen ist noch zu lang für sie.
Sie brauchen daher eine Zwischenmahlzeit am Vormittag und eine am Nachmittag. Zwischen zwei Mahlzeiten sollten übrigens immer 2 – 3 Stunden liegen. Ständiges Essen ist aus Ernährungssicht nicht sinnvoll, da das natürliche Hunger- und Sättigungsgefühl dadurch viel schwerer wahrgenommen wird und auf Dauer normalerweise zu viel gegessen wird.
Auch bei schlechten Essern ist es besser, wenn ausreichend Zeit zwischen den Mahlzeiten liegt, weil es gerade bei diesen Kinder wichtig ist, dass sie ein Hungergefühl verspüren, damit sie mehr essen. Wenn sie immer nur eine Kleinigkeit essen, so dass sie kein Hungergefühl spüren, wird die Essmenge noch kleiner.
Die Abstände zwischen den Mahlzeiten sind auch für die Zahngesundheit wichtig. Wenn ständig gegessen wird, kann der Speichel seine kariesvorbeugende Wirkung nicht entfalten.
Ab wann brauchen Babys und Kleinkinder Zwischenmahlzeiten?
Kinder brauchen, ab dem Zeitpunkt, ab dem sie keine Muttermilch oder Pre-Milch mehr bekommen, sondern am Familienessen teilnehmen, Zwischenmahlzeiten. Bis zum Ende des ersten Lebensjahres können Babys als Zwischenmahlzeit weiterhin auch Muttermilch oder Pre-Milch trinken.
Wenn Sie und Ihr Baby möchten, können Sie auch nach dem 1. Geburtstag weiter stillen. Die Flasche sollte entsprechend der Empfehlung von Zahnärzten und Logopäden aber ab dem 1. Geburtstag abgewöhnt werden. Mehr Infos dazu finden Sie in meinem Artikel Wie lange brauchen Babys (nachts) Milchmahlzeiten und ab wann keine mehr?
Wie lange brauchen Kleinkinder Zwischenmahlzeiten?
Kleinkinder brauchen Zwischenmahlzeiten, bis sie bei den Hauptmahlzeiten so große Portionen essen können, dass sie zwischen den Hauptmahlzeiten keinen Hunger mehr haben. Manche Kinder sind bereits mit 3 Jahren soweit, andere erst im Schulalter.
Es gibt aber auch viele Erwachsene, die lieber drei Haupt- und zwei Zwischenmahlzeit essen, als nur drei Mahlzeiten am Tag.
Letztendlich können Sie es einfach mal ausprobieren. Ein gesundes Kind meldet sich schon bei Ihnen, wenn es Hunger hat.
Lebensmittel-Check für kleine Kinder
Was kleine Kinder (1. bis 6. Geburtstag) noch nicht essen dürfen für 0 € als PDF herunterladen.
Was Babys und Kleinkinder ab 1 Jahr noch nicht essen dürfen
Kleine Kinder (1. bis 6. Geburtstag) dürfen schon viel, aber noch nicht alles essen. Die hier beschriebenen Empfehlungen gelten daher länger, als den meisten Eltern bewusst ist.
Folgende Lebensmittel sind für kleine Kinder z. B. noch nicht geeignet. Der Grund dafür ist, dass sie noch deutlich empfindlicher auf Krankheitserreger und manche Inhaltsstoffe reagieren. Außerdem verschlucken sich Kleinkinder leichter, als ältere Kinder und Erwachsene.
- rohe tierische Lebensmittel
- andere rohe Lebensmittel, die Krankheitserreger enthalten könnten
- Lebensmittel, bei denen die Gefahr des Verschluckens bzw. die Aspirationsgefahr zu groß ist z. B. kleine, harte Lebensmittel
- Lebensmittel mit für kleine Kinder ungünstigen oder sogar gesundheitsschädlichen Stoffen z. B. zu viel von bestimmten Gewürzen, Lebensmittel mit zu hohem Solanin-Gehalt, zu viel Gemüse mit hohem Nitratgehalt (Nitratempfindlichkeit nimmt ab 1 Jahr ab)
- Lebensmittel mit erhöhtem Schadstoffgehalt
- unsachgemäß gelagerte oder zubereitete Lebensmittel
- stark verarbeitete Lebensmittel
Beispiele und Details finden Sie in meinem Lebensmittel-Check für kleine Kinder, den Sie sich für 0 € als PDF herunterladen können.
Außerdem sollten Babys unter 1 Jahr z. B. noch keinen Honig, kein zugesetztes Salz, keinen Zucker und nur max. 200 ml Kuhmilch pro Tag bekommen. Dieses Kuhmilchmenge ist normalerweise bereits im Milch-Getreide-Brei, der meistens als Abendbrei gefüttert wird, enthalten. Zwischenmahlzeiten, Mittagessen und Frühstück sollte in diesem Fall kuhmilchfrei sein.
Grund für diese Einschränkungen ist, dass die im Honig enthaltenen Bakterien den noch empfindlichen Darm Ihres Kindes besiedeln können. Im Fall von Salz und Eiweiß wird der Bedarf von Babys schnell überschritten wird, wenn sie mehr als 200 ml Kuhmilch pro Tag oder zugesetztes Salz bekommen. Die Nieren müssten das überschüssige Eiweiß oder Salz wieder ausscheiden, was sie belasten würde.
Welche Snacks und Zwischenmahlzeiten sind WIRKLICH gesund für Babys und Kleinkinder?
Eine gesunde Zwischenmahlzeit besteht – übrigens auch für Erwachsene – aus
- Vollkorngetreideprodukten
- Obst und/oder Gemüse
- Optional: Milchprodukten
- Getränken
Vollkorngetreideprodukte können sowohl als Brot, als auch als Getreideflocken im Abendessen vorkommen. Vollkornprodukte enthalten das ungeschälte Getreidekorn, das mehr Nährstoffe enthält als Weißmehlprodukte aus geschältem Getreide. Außerdem sind mehr Ballaststoffe enthalten, so dass Vollkornprodukte nicht so schnell verdauet werden können und deshalb länger satt machen.
Milchprodukte können pure Milch, Quark, Joghurt oder Käse sein. Sie liefern vor allem Kalzium und Eiweiß, das auch länger satt macht. Optimal sind 3 Portionen Milchprodukte pro Tag. Sollten diese bereits in den Hauptmahlzeiten enthalten sein, sollte es keine weiteren Milchprodukte zu den Zwischenmahlzeiten geben. Achtung: Unter 1jährige sollten max. 200 ml Kuhmilch pro Tag bekommen.
Obst und Gemüse können roh (geraspelt oder am Stück soweit für die Kleinen schon geeignet), gegart oder als Mus auf den Tisch kommen. Es enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Je abwechslungsreicher die Sorten gewählt werden, desto besser, da die enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe sich je Sorte unterscheiden.
Getränke sollten immer ungesüßt sein.
Die Zwischenmahlzeiten sollten außerdem nicht zu üppig oder fett sein, weil es sonst passieren kann, dass Ihr Baby oder Kleinkind zu den Hauptmahlzeiten keinen Hunger hat. Außerdem sollten sie nicht sehr süß sein. Das gilt vor allem auch für Getränke.
Natürlich können Sie jetzt gesunde Muffins, Brötchen oder Brot backen, wie es auf den vielen Rezeptseiten, die man im Internet findet, vorgeschlagen wird. Mir persönlich wäre das aber zu aufwändig und es ist gar nicht nötig, es geht viel einfacher.
Welche Snacks und Zwischenmahlzeiten sind nur pseudo-gesund?
Jede Art von Snack – egal, ob selbst zubereitet oder gekauft – der sehr süß ist oder viel Salz enthält ist nur pseudo-gesund, auch wenn er als „zuckerfrei“ gekennzeichnet ist.
Natürlich heißt das nicht, dass Ihr Kind niemals einen solchen Snack essen darf, aber für die täglichen Zwischenmahlzeiten sind diese Produkte und Rezepte nicht geeignet.
Mich ärgert es immer, wenn ich sehe, welche Produkte und Rezepte als „gesund“ und „zuckerfrei“ beworben werden. Sie vermitteln den Eltern den Eindruck, dass kein Zucker enthalten ist. Richtig ist, dass diese Produkte und Rezepte keinen zugesetzten Haushaltszucker enthalten.
Viele enthalten aber jede Menge Fruchtzucker in Form von Honig, Ahornsirup, Trockenobst oder besonders süßen Obstsorten z. B. Bananen und Mangos.
Selbstverständlich ist dieser Zucker „natürlich“, aber gerade die sowieso vorhandene Vorliebe für Süßes bei Babys und Kleinkinder wird durch solche Snacks und Zwischenmahlzeiten noch verstärkt.
Außerdem ist natürlicher Fruchtzucker in großen Mengen genauso ungesund wie Haushaltszucker.
Der natürliche Fruchtzucker in frischem Obst ist völlig in Ordnung, solange nicht ausschließlich sehr süßes Obst wie Banane oder Mango gegessen wird. Ist Ihnen auch schon aufgefallen, dass bald jedes zweite Rezept für Babys und Kleinkinder Bananen enthält?
Fruchtriegel, Müsliriegel und alles andere was durch Trockenobst sehr süß ist, ist jedenfalls nicht als Zwischenmahlzeit für Babys und Kleinkinder geeignet.
Generell sollten Kinder nicht ständig Kuchen, Kekse, Waffeln und Muffins als Zwischenmahlzeit bekommen, egal, ob mit oder ohne zugesetzten Zucker. Durch solche Snacks gewöhnt sich Ihr Kind daran eben diese Backwaren auch im Erwachsenenalter als Zwischenmahlzeiten zu bevorzugen. Sobald Kinder selbst über (Taschen-)Geld verfügen, kaufen sie genau diese Snacks, aber natürlich nicht mehr in der zuckerfreien Variante.
Daher ist es sehr ungünstig Kinder an solche Lebensmittel für zwischendurch zu gewöhnen. Solche Snacks gehören zu den Süßigkeiten und sollten nur in kleinen Mengen und nicht zu oft auf den Tisch kommen. Das gilt übrigens auch für gekaufte Fruchtjoghurts.
Und was ist mit Smoothies oder Quetschies?
Babys und Kinder trinken in Saft- oder Quetschie-Form sehr viel mehr Obst und Gemüse, als sie essen könnten, wenn es am Stück oder zumindest als Mus zum Löffeln angeboten werden würde. Bei Obstsmoothies ist die Menge an Fruchtzucker, die enthalten ist, sehr viel größer als bei der Menge Obst, die ein Kind am Stück essen oder als Mus löffeln würde.
Gleiches gilt auch für pure Säfte. Außerdem hält püriertes Obst und Gemüse nicht so lange satt, weil es schneller verdaut werden kann als in stückiger Form.
Daher sind Smoothies und Quetschies nicht empfehlenswert. Sobald Kinder Obst und Gemüse am Stück als Fingerfood essen können, sollte sie es auch so bekommen. Ab und zu mal eine Ausnahme ist aber natürlich jederzeit drin.
Oft werden statt süßer Snacks auch Salzstangen, Brezeln und Cracker empfohlen. Aber auch sie sind – obwohl völlig zuckerfrei – nicht gesund. Sie enthalten viel zu viel Salz (auch für Erwachsene) und auch sonst keine besonders empfehlenswerten Inhaltsstoffe. Sie gehören in die Kategorie „Chips“.
Und bitte: Keinen Schmelz- oder Scheiblettenkäse für Kinder! Dieser Käse enthält Phosphate, die generell ungesund sind und Kinder daher lieber nicht bekommen sollten, auch wenn sie gerade diesen Käse sehr gerne essen. Mehr Infos finden Sie in diesem Stern-Artikel. Wählen Sie lieber Frischkäse, Kräuterquark, einen milden Schnittkäse oder Mozzarella.
Welche Zwischenmahlzeiten für Babys?
Die allereinfachste Zwischenmahlzeit für Babys ist Muttermilch oder Pre-Milch. Bis zum 1. Geburtstag können Babys beide jederzeit nach Bedarf bekommen.
Alternativ können Babys ab dem Beginn des 10. Monats auch Getreideprodukte, Obst und/oder Gemüse bekommen. Sie sollten aber noch nicht vollständig abgestillt werden bzw. die Flasche sollte noch nicht vollständig abgewöhnt werden, da Babys bis zum Ende des ersten Lebensjahres Säuglinge sind, die Milchmahlzeiten bekommen sollten.
Wenn Ihr Baby ab und zu andere Lebensmittel als Zwischenmahlzeit bekommen soll, sollten Sie darauf achten, dass keine der weiter oben genannten Lebensmittel enthalten sind.
Ich habe eine paar Ideen für Zwischenmahlzeiten für Sie zusammen gestellt, die auch für Babys schon geeignet sind.
Wichtiger Hinweis: Die Essfertigkeiten von Babys sind sehr unterschiedlich. Sie müssen daher selbst prüfen, welche Vorschläge für Ihr Kind bereits geeignet sind und welche noch nicht. Bei den Mengen müssen Sie ebenfalls ein bisschen probieren. Babys essen sehr unterschiedlich viel und es kann auch von Tag zu Tag wechseln. Das ist völlig normal, macht die Zubereitung aber etwas schwieriger.
Brot mit Obst oder Gemüse als Zwischenmahlzeit für Babys
- Selbst gebackenes Brot ohne Salz
- Zuckerfreies Obstmus als Aufstrich
- Selbst gemachter, salzfreier Gemüseaufstrich
- Gemüsebrei(-Reste) als Aufstrich
- Nussmus als Aufstrich
- weiches, geschnittenes Obst als Fingerfood
- weiches, gegartes Gemüse als Fingerfood
In meinem Praxis-Workbook Kleinkind isst mit, wie mach ich das? finden Sie ein super-einfaches Rezept für salzfreies Brot (einfacher als Rührkuchen und ohne Hefe) und viele alltagstaugliche Ideen für den Belag.
Eine Alternative wäre ein kuhmilchfreies Müsli oder ein Porridge als Zwischenmahlzeit. Beides ist schnell gemacht und eignet sich auch für Babys, die noch nicht so gut mit stückigen Lebensmitteln zurechtkommen.
Hier finden Sie ein paar Beispiel-Rezepte.
Porridge und Baby-Müsli als Zwischenmahlzeit für Babys
Sie können Porridge auch mit Muttermilch oder Säuglingsmilch zubereiten. Das Rezept dafür entspricht dem des Abendbreis:
Noch mehr Ideen für Zwischenmahlzeiten, aber auch Frühstück und Abendessen für unter 1jährige und jede Menge Praxistipps zur Umstellung von der Beikost aufs Familienessen finden Sie in meinem Workbook:
Praxis-Workbook Kleinkind isst mit, was gibt es jetzt?
Alles rund um Frühstück, Zwischenmahlzeiten und Abendessen | kalte Mahlzeiten. Ab Beginn des 10. Monats.
Welche Zwischenmahlzeiten für Kleinkinder (ab 1 Jahr)?
Welcher Brotbelag ist für Kleinkinder geeignet?
Ich habe eine paar Ideen für wirklich gesunde Zwischenmahlzeiten für Sie zusammen gestellt, die auch für Kleinkinder schon geeignet sind.
Wichtiger Hinweis: Die Essfertigkeiten von Kleinkinder sind sehr unterschiedlich. Sie müssen daher selbst prüfen, welche Vorschläge für Ihr Kind bereits geeignet sind und welche noch nicht. Bei den Mengen müssen Sie ebenfalls ein bisschen probieren. Kleinkinder essen sehr unterschiedlich viel und es kann auch von Tag zu Tag wechseln. Das ist völlig normal, macht die Zubereitung aber etwas schwieriger.
Brot als Zwischenmahlzeit für Kleinkinder
Generell sollten Sie beim Brot immer darauf achten, dass es sich um Vollkornbrot handelt, alternativ auch Vollkorntoast oder Vollkornbrötchen. Da Kleinkinder noch keine ganzen Getreidekörner bekommen sollten, sollten Sie Vollkornbrot, -brötchen oder -toast aus feinvermahlenem Mehl kaufen, das keine ganzen Körner (auch nicht oben auf den Rinde) enthält. Statt Brot eignen sich auch Vollkornwraps, die mit dem gleichen Belag wie Brot bestrichen und belegt werden können z. B. Erdbeer-Wraps.
- Brot mit Frischkäse und weichem/gedünsteten Obst oder Gemüse – beim Kauf Frischkäse mit wenig Salz wählen
- Brot mit Hüttenkäse, auch körniger Frischkäse genannt, mit weichem/gedünstetem Obst/Gemüse, Obstmus – beim Kauf Hüttenkäse mit wenig Salz wählen
- Brot mit Quark – als Kräuterquark (am besten selbst gemacht) oder mit weichem/gedünstetem Obst/Gemüse
- Brot mit ungesüßtes Nussmus mit weichem/gedünstetem Obst oder Obstmus
- Brot mit Gemüseaufstrich – beim Kauf Aufstrich mit wenig Salz wählen
- Brot mit Butter mit weichem/gedünstetem Obst/Gemüse, Obstmus
- Brot mit Mozzarella mit Tomaten (ggf. gehäutet) – kein Rohmilchkäse für Kleinkinder
- Brot mit mildem Scheibenkäse mit weichem/gedünstetem Obst/Gemüse – Käse enthält jedoch viel Salz, daher in kleinen Mengen, kein Rohmilchkäse für Kleinkinder
- Brot Wurst mit weichen/gedünsteten Gemüsesticks – Wurstwaren enthalten seeeehr viel Salz, daher in sehr kleinen Mengen, keine rohen Wurstsorten für Kleinkinder
Porridge als Zwischenmahlzeit für Kleinkinder
Sie können feine Haferflocken einfach mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher übergießen und eine Weile ziehen lassen, dann müssen Sie den Porridge nicht kochen.
Hier finden Sie mein Porridge-Grundrezept (ohne kochen).
Haferbrei (kalt) als Zwischenmahlzeit für Kleinkinder
Haferbrei kann man auch kalt anrühren. Einfach feine Haferflocken mit Milch in einer Schüssel verrühren, so dass ein dickflüssiger Brei entsteht. Kurz quellen lassen. Anschließend mit weichem/gedünstetem/geraspelten Obst oder Obstmus mischen.
Müsli als Zwischenmahlzeit für Kleinkinder
„Normales“ Müsli ist für Kleinkinder noch nicht geeignet, da es viele Lebensmittel enthält, an denen sich Kleinkinder leicht verschlucken können. Es gibt aber auch „Müsli-Varianten“, die auch für Kleinkinder schon geeignet sind.
- Müsli mit Haferflocken und gemahlenen Nüssen
- Kindgerechtes Bircher-Müsli
- Kindgerechter Couscous-Obst-Salat
Overnight-Oats als Zwischenmahlzeit für Kleinkinder
Hier mein Grundrezept:
- 100 g geriebenes, zerdrücktes oder püriertes Obst nach Wahl wie Birne, Apfel, Banane
- 40 g zarte Haferflocken
- 1 TL gemahlene Nüsse oder Nussmus nach Belieben
- Milch nach Belieben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Statt Milch können Sie auch Joghurt oder Quark verwenden und diesen mit Wasser unterrühren, bis die Konsistenz passt.
Checkliste stressfreies Essen mit Kindern
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Weitere Ideen für Zwischenmahlzeiten für Kleinkinder
Noch mehr Ideen und Rezepte für alltagstaugliche Zwischenmahlzeiten, aber auch fürs Frühstück und Abendessen ab 1 Jahr und jede Menge Praxistipps zur Umstellung von der Beikost aufs Familienessen finden Sie in meinem Workbook:
Praxis-Workbook Kleinkind isst mit, was gibt es jetzt?
Alles rund um Frühstück, Zwischenmahlzeiten und Abendessen | kalte Mahlzeiten. Ab Beginn des 10. Monats.
Fazit
Babys können im ersten Lebensjahr noch Muttermilch oder Pre-Milch als Zwischenmahlzeit bekommen. Wenn sie lieber andere Lebensmittel essen möchten, können sie ab Beginn des 10. Monats Getreideprodukte und Obst und/oder Gemüse essen. Die Zwischenmahlzeiten sollten kuhmilch-, salz- und zuckerfrei sein. Auch Honig sollten Kinder unter einem Jahr noch nicht bekommen.
Bei einer Brotmahlzeit müssen Sie daher selbst backen und ggf. auch Brotaufstriche selbst machen.
Baby-Müsli, Baby-Porridge oder Milch-Getreide-Brei mit Muttermilch oder Säuglingsmilch sind als Zwischenmahlzeit für Babys schnell zubereitet.
Kleinkinder (ab dem 1. Geburtstag) können neben Getreideprodukten und Obst und/oder Gemüse auch Milchprodukte als Zwischenmahlzeit bekommen. Außerdem kann auch etwas zugesetztes Salz enthalten sein, es sollten aber weiterhin keine zu großen Mengen sein.
Babys und kleine Kinder (1. bis 6. Geburtstag) sollten z. B. noch keine der folgenden Lebensmittel essen
- rohe tierische Lebensmittel
- andere rohe Lebensmittel, die Krankheitserreger enthalten könnten
- Lebensmittel, bei denen die Gefahr des Verschluckens bzw. die Aspirationsgefahr zu groß ist z. B. kleine, harte Lebensmittel
- Lebensmittel mit für kleine Kinder ungünstigen oder sogar gesundheitsschädlichen Stoffen z. B. zu viel von bestimmten Gewürzen, Lebensmittel mit zu hohem Solanin-Gehalt, zu viel Gemüse mit hohem Nitratgehalt (Nitratempfindlichkeit nimmt ab 1 Jahr ab)
- Lebensmittel mit erhöhtem Schadstoffgehalt
- unsachgemäß gelagerte oder zubereitete Lebensmittel
- stark verarbeitete Lebensmittel
Beispiele und Details finden Sie in meinem Lebensmittel-Check für kleine Kinder, den Sie sich für 0 € als PDF herunterladen können.
Häufig gestellte Fragen
Babys können im ersten Lebensjahr noch Muttermilch oder Pre-Milch als Snack bekommen. Wenn sie lieber andere Lebensmittel essen möchten, können sie ab Beginn des 10. Monats Getreideprodukte und Obst und/oder Gemüse essen. Snacks für Babys sollten kuhmilch-, salz- und zuckerfrei sein. Auch Honig sollten Kinder unter einem Jahr noch nicht bekommen.
Bei einer Brotmahlzeit müssen Sie daher selbst backen und ggf. auch Brotaufstriche selbst machen.
Babys und kleine Kinder (1. bis 6. Geburtstag) sollten z. B. noch keine der folgenden Lebensmittel essen
- rohe tierische Lebensmittel
- andere rohe Lebensmittel, die Krankheitserreger enthalten könnten
- Lebensmittel, bei denen die Gefahr des Verschluckens bzw. die Aspirationsgefahr zu groß ist z. B. kleine, harte Lebensmittel
- Lebensmittel mit für kleine Kinder ungünstigen oder sogar gesundheitsschädlichen Stoffen z. B. zu viel von bestimmten Gewürzen, Lebensmittel mit zu hohem Solanin-Gehalt, zu viel Gemüse mit hohem Nitratgehalt (Nitratempfindlichkeit nimmt ab 1 Jahr ab)
- Lebensmittel mit erhöhtem Schadstoffgehalt
- unsachgemäß gelagerte oder zubereitete Lebensmittel
- stark verarbeitete Lebensmittel
Beispiele und Details finden Sie in meinem Lebensmittel-Check für kleine Kinder, den Sie sich für 0 € als PDF herunterladen können.
Baby-Müsli, Baby-Porridge oder Milch-Getreide-Brei mit Muttermilch oder Säuglingsmilch sind als Snack für Babys schnell zubereitet. Passende Rezepte finden Sie im Artikel.
Babys können im ersten Lebensjahr noch Muttermilch oder Pre-Milch als Nachmittagssnack bekommen. Wenn sie lieber andere Lebensmittel essen möchten, können sie ab Beginn des 10. Monats Getreideprodukte und Obst und/oder Gemüse essen. Der Nachmittagssnack sollte kuhmilch-, salz- und zuckerfrei sein. Auch Honig sollten Kinder unter einem Jahr noch nicht bekommen.
Bei einer Brotmahlzeit müssen Sie daher selbst backen und ggf. auch Brotaufstriche selbst machen.
Babys und kleine Kinder (1. bis 6. Geburtstag) sollten z. B. noch keine der folgenden Lebensmittel essen
- rohe tierische Lebensmittel
- andere rohe Lebensmittel, die Krankheitserreger enthalten könnten
- Lebensmittel, bei denen die Gefahr des Verschluckens bzw. die Aspirationsgefahr zu groß ist z. B. kleine, harte Lebensmittel
- Lebensmittel mit für kleine Kinder ungünstigen oder sogar gesundheitsschädlichen Stoffen z. B. zu viel von bestimmten Gewürzen, Lebensmittel mit zu hohem Solanin-Gehalt, zu viel Gemüse mit hohem Nitratgehalt (Nitratempfindlichkeit nimmt ab 1 Jahr ab)
- Lebensmittel mit erhöhtem Schadstoffgehalt
- unsachgemäß gelagerte oder zubereitete Lebensmittel
- stark verarbeitete Lebensmittel
Beispiele und Details finden Sie in meinem Lebensmittel-Check für kleine Kinder, den Sie sich für 0 € als PDF herunterladen können.
Baby-Müsli, Baby-Porridge oder Milch-Getreide-Brei mit Muttermilch oder Säuglingsmilch sind als Nachmittagssnack für Babys schnell zubereitet. Passende Rezepte finden Sie im Artikel.
Babys können im ersten Lebensjahr noch Muttermilch oder Pre-Milch als Zwischenmahlzeit bekommen. Wenn sie lieber andere Lebensmittel essen möchten, können sie ab Beginn des 10. Monats Getreideprodukte und Obst und/oder Gemüse essen. Die Zwischenmahlzeiten sollten kuhmilch-, salz- und zuckerfrei sein. Auch Honig sollten Kinder unter einem Jahr noch nicht bekommen.
Bei einer Brotmahlzeit müssen Sie daher selbst backen und ggf. auch Brotaufstriche selbst machen.
Babys und kleine Kinder (1. bis 6. Geburtstag) sollten z. B. noch keine der folgenden Lebensmittel essen
- rohe tierische Lebensmittel
- andere rohe Lebensmittel, die Krankheitserreger enthalten könnten
- Lebensmittel, bei denen die Gefahr des Verschluckens bzw. die Aspirationsgefahr zu groß ist z. B. kleine, harte Lebensmittel
- Lebensmittel mit für kleine Kinder ungünstigen oder sogar gesundheitsschädlichen Stoffen z. B. zu viel von bestimmten Gewürzen, Lebensmittel mit zu hohem Solanin-Gehalt, zu viel Gemüse mit hohem Nitratgehalt (Nitratempfindlichkeit nimmt ab 1 Jahr ab)
- Lebensmittel mit erhöhtem Schadstoffgehalt
- unsachgemäß gelagerte oder zubereitete Lebensmittel
- stark verarbeitete Lebensmittel
Beispiele und Details finden Sie in meinem Lebensmittel-Check für kleine Kinder, den Sie sich für 0 € als PDF herunterladen können.
Baby-Müsli, Baby-Porridge oder Milch-Getreide-Brei mit Muttermilch oder Säuglingsmilch sind als Zwischenmahlzeit für Babys schnell zubereitet. Passende Rezepte finden Sie im Artikel.
Für Babys ab Beginn des 10. Monats sind Snacks mit Getreideprodukten und Obst und/oder Gemüse gesund. Sie sollten nicht süß sein, kein Salz, keinen Honig und keinen Zucker enthalten.
Babys und kleine Kinder (1. bis 6. Geburtstag) sollten z. B. noch keine der folgenden Lebensmittel essen
- rohe tierische Lebensmittel
- andere rohe Lebensmittel, die Krankheitserreger enthalten könnten
- Lebensmittel, bei denen die Gefahr des Verschluckens bzw. die Aspirationsgefahr zu groß ist z. B. kleine, harte Lebensmittel
- Lebensmittel mit für kleine Kinder ungünstigen oder sogar gesundheitsschädlichen Stoffen z. B. zu viel von bestimmten Gewürzen, Lebensmittel mit zu hohem Solanin-Gehalt, zu viel Gemüse mit hohem Nitratgehalt (Nitratempfindlichkeit nimmt ab 1 Jahr ab)
- Lebensmittel mit erhöhtem Schadstoffgehalt
- unsachgemäß gelagerte oder zubereitete Lebensmittel
- stark verarbeitete Lebensmittel
Beispiele und Details finden Sie in meinem Lebensmittel-Check für kleine Kinder, den Sie sich für 0 € als PDF herunterladen können.
Babys können im ersten Lebensjahr aber auch noch Muttermilch oder Pre-Milch als Zwischenmahlzeit bekommen.
Kleinkinder (ab dem 1. Geburtstag) können zwischendurch kleinere Mahlzeiten mit Getreideprodukten, Obst und/oder Gemüse und optional Milchprodukten bekommen. Außerdem kann auch etwas zugesetztes Salz enthalten sein, es sollten aber weiterhin keine zu großen Mengen sein.
Kleine Kinder (1. bis 6. Geburtstag) sollten z. B. noch keine der folgenden Lebensmittel essen
- rohe tierische Lebensmittel
- andere rohe Lebensmittel, die Krankheitserreger enthalten könnten
- Lebensmittel, bei denen die Gefahr des Verschluckens bzw. die Aspirationsgefahr zu groß ist z. B. kleine, harte Lebensmittel
- Lebensmittel mit für kleine Kinder ungünstigen oder sogar gesundheitsschädlichen Stoffen z. B. zu viel von bestimmten Gewürzen, Lebensmittel mit zu hohem Solanin-Gehalt, zu viel Gemüse mit hohem Nitratgehalt (Nitratempfindlichkeit nimmt ab 1 Jahr ab)
- Lebensmittel mit erhöhtem Schadstoffgehalt
- unsachgemäß gelagerte oder zubereitete Lebensmittel
- stark verarbeitete Lebensmittel
Beispiele und Details finden Sie in meinem Lebensmittel-Check für kleine Kinder, den Sie sich für 0 € als PDF herunterladen können.
Kleinkinder (ab dem 1. Geburtstag) können nachmittags eine Zwischenmahlzeit mit Getreideprodukten, Obst und/oder Gemüse und optional Milchprodukten bekommen. Außerdem kann auch etwas zugesetztes Salz enthalten sein, es sollten aber weiterhin keine zu großen Mengen sein.
Kleine Kinder (1. bis 6. Geburtstag) sollten z. B. noch keine der folgenden Lebensmittel essen
- rohe tierische Lebensmittel
- andere rohe Lebensmittel, die Krankheitserreger enthalten könnten
- Lebensmittel, bei denen die Gefahr des Verschluckens bzw. die Aspirationsgefahr zu groß ist z. B. kleine, harte Lebensmittel
- Lebensmittel mit für kleine Kinder ungünstigen oder sogar gesundheitsschädlichen Stoffen z. B. zu viel von bestimmten Gewürzen, Lebensmittel mit zu hohem Solanin-Gehalt, zu viel Gemüse mit hohem Nitratgehalt (Nitratempfindlichkeit nimmt ab 1 Jahr ab)
- Lebensmittel mit erhöhtem Schadstoffgehalt
- unsachgemäß gelagerte oder zubereitete Lebensmittel
- stark verarbeitete Lebensmittel
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Kommentare
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Als Ernährungsberaterin bin ich auf Schwangere und Kinder spezialisiert. Mein umfangreiches Expertenwissen und meine Erfahrung aus der ehrenamtlichen Unterstützung von Familien mit Neugeborenen im ersten Lebensjahr - seit 2014 - teile ich in meinen Blogartikeln, in meinem Newsletter und natürlich in meinen Produkten.
Mein Ziel ist es, möglichst vielen Kindern gleich von Anfang an einen guten Start mit einer gesunden Ernährung zu verschaffen, die einfach ist und schmeckt. Wichtig ist mir dabei, dass der Ernährungsalltag in den Familien unbeschwert und stressfrei bleibt und die besten Grundlagen für das Erwachsenenalter gelegt werden.