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Familienessen, Familie

Was essen Babys mit 7 und 8 Monaten?

Nach dem Beikoststart fragen sich viele Eltern, wie es jetzt mit der Ernährung Ihres Babys weiter geht. Was bekommt ein Baby zu essen, wenn es älter wird? Wann kommt der 4. Brei? Wann das Frühstück? Im Artikel erfahren Sie wie es weiter geht und warum das Alter des Babys nicht das richtige Kriterium für seine weitere Ernährung ist.

Inhaltsverzeichnis

Was Babys mit 7 oder 8 Mo­na­ten es­sen kön­nen, hängt nicht vom Al­ter ab

Leider werden Ernährungsempfehlungen noch immer häufig an Altersangaben gekoppelt. Das ist aber nicht sinnvoll, weil sich Kinder sehr unterschiedlich entwickeln.

Sicher wissen Sie, dass es Babys gibt, die mit 9 Monaten laufen können und andere, die das erst mit über einem Jahr beherrschen.

Bei der Ernährung ist es genauso. Was ein Baby mit 7 Monaten bereits essen kann, ist für ein anderes mit 8 Monaten noch lange nicht geeignet. Sie sollten sich daher nicht am Alter, sondern daran, wann Sie mit der Beikost gestartet haben orientieren.

Der Beikost beginnt normalerweise frühestens mit Beginn des 5. und spätestens mit Beginn des 7. Monats, wenn das Baby die Beikostreifezeichen zeigt. Wird der erste Brei mit 4 Monaten (4. Monat vollendet) eingeführt, kommt der zweite Brei frühestens mit 5 Monaten dazu. Wird der erste Brei  erst mit 5 Monaten eingeführt, kommt der zweite erst mit 6 Monaten dazu.

Außerdem brauchen Babys für die Beikosteinführung unterschiedlich lange. Bei manchen Babys kann der ersten Brei innerhalb von 4 Wochen eingeführt werden, andere brauchen 8 Wochen dafür. Ein Baby, bei dem mit Beginn des 5. Monats mit der Beikost begonnen wird und die Einführung sehr gut klappt, kann daher mit 7 Monaten schon 3 Breimahlzeiten bekommen.

Ein anderes Baby, bei dem ebenfalls mit Beginn des 5. Monats mit der Beikost begonnen wird, die Einführung aber länger dauert, isst daher mit 7 Monaten vielleicht erst 2 Breimahlzeiten.

Bei einem unterschiedlicher Start kombiniert mit einer unterschiedlicher Geschwindigkeit ergeben sich noch mehr unterschiedliche Varianten. Ein paar Beispiele finden Sie in der nachfolgenden Grafik.

Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Was Babys mit 7 Mo­na­ten es­sen kön­nen

Im ersten Absatz habe ich bereits erklärt, warum es sehr unterschiedlich sein kann, was Baby mit 7 Monaten essen können.

Babys, die früh mit der Beikost gestartet haben und bei denen die Einführung gut geklappt hat, essen mit 7 Monaten die folgenden 3 Breimahlzeiten, manche Babys auch in Form von Fingerfood oder kombiniert mit Fingerfood:

  • Mittagsbrei = Kartoffel-Gemüse-Fleisch-Brei
  • Nachmittagsbrei = Getreide-Obst-Brei
  • Abendbrei = Milch-Getreide-Brei

Morgens, zwischendurch und teilweise auch nachts bekommen Babys mit 7 Monaten weiterhin Muttermilch oder Säuglingsmilch. Das bleibt auch bis zum 1. Geburtstag so, da Babys bis zu diesem Zeitpunkt Säuglinge sind.

Babys, die später mit der Beikost gestartet haben und/oder bei denen die Einführung länger gedauert hat, essen mit 7 Monaten oft nur 2 Breimahlzeiten oder das entsprechende Fingerfood:

  • Mittagsbrei
  • Nachmittagsbrei ODER Abendbrei

Manche Kinder essen auch nur den Mittagsbrei oder möchten nur Mutter- oder Säuglingsmilch.

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Was Babys mit 8 Mo­na­ten es­sen kön­nen

Auch hier hängt es, wie im ersten Absatz erklärt, davon ab, wann mit der Beikost begonnen wurde.

Bei Babys, bei denen mit der Beikost spätestens mit Beginn des 7. Monats begonnen wurde und bei denen die Einführung gut geklappt hat, essen mit 8 Monaten die folgenden 3 Breimahlzeiten, manche Babys auch in Form von Fingerfood oder kombiniert mit Fingerfood:

  • Mittagsbrei = Kartoffel-Gemüse-Fleisch-Brei
  • Nachmittagsbrei = Getreide-Obst-Brei
  • Abendbrei = Milch-Getreide-Brei

Babys, bei denen die Beikosteinführung länger gedauert hat, essen mit 8 Monaten meistens 2 Breimahlzeiten oder das entsprechende Fingerfood:

  • Mittagsbrei = Kartoffel-Gemüse-Fleisch-Brei
  • Nachmittagsbrei ODER Abendbrei

Einige Kinder essen auch nur den Mittagsbrei oder möchten ausschließlich gestillt werden oder die Flasche bekommen. Auch diese Varianten sind völlig in Ordnung – Babys sind bis zum 1. Geburtstag Säuglinge und sollten Milch ganz nach ihrem Bedarf bekommen. Es gibt viele Babys – insbesondere gestillte – die lange ausschließlich Milchmahlzeiten möchten, manche sogar noch nach dem 1. Geburtstag.

Beikost-Guide

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Wann kommt der 4. Brei? Wann das Früh­stück?

Wann kommt eeeendlich der Frühstücksbrei bzw. der 4. Brei dazu? Diese Frage wird mir öfter gestellt. Irgendwie ist für viele Eltern das Frühstück gaaaanz besonders wichtig :-). Meine Antwort: Welcher 4. Brei? In der Beikostzeit werden nur die folgenden 3 Milchmahlzeiten durch Beikost ergänzt:

  • Mittagessen = Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei
  • Nachmittagsmahlzeit = Getreide-Obst-Brei
  • Abendessen = Milch-Getreide-Brei

Zum Frühstück und als Snack für zwischendurch wird Ihr Baby gestillt oder bekommt Flaschenmilch.

Die meisten Babys essen morgens noch nicht so gerne Brei, weshalb nur mittags, nachmittags und abends Brei empfohlen wird. Es spricht aber nichts dagegen, eine der Breimahlzeiten als Morgenmahlzeit zu füttern, wenn Ihr Baby lieber morgens Brei essen möchte.

Sowohl der Nachmittagsbrei als auch der Abendbrei eignen sich auch als Frühstücksbrei. Insgesamt sollten es in der Beikostzeit aber nur 3 Breimahlzeiten pro Tag sein.

Wenn Sie nicht mehr stillen möchten oder können, sollte Sie bis zum Ende des ersten Lebensjahres zusätzlich zur festen Nahrung Säuglingsmilch aus der Flasche füttern.

Fazit

Was Babys mit 7 oder 8 Monaten essen können, hängt nicht vom Alter ab, sondern davon wann mit der Beikost gestartet wurde und wie lange die Einführung dauert.

Babys sind bis zum 1. Geburtstag Säuglinge und können Milch ganz nach ihrem Bedarf und zusätzlich bis zu 3 Beikostmahlzeiten bekommen. Einen 4. Brei bzw. Frühstücksbrei gibt es nicht, da muss ich Sie leider enttäuschen :-).

Es gibt einige Babys, die lange kein Interesse an fester Nahrung zeigen und nur Muttermilch oder Säuglingsmilch trinken möchten. Beikost sollte in diesem Fall weiterhin immer wieder angeboten werden, aber ohne Druck auszuüben.

Wenn Sie nicht mehr Stillen können oder möchten, sollten Sie bis zum Ende des ersten Lebensjahres zusätzlich zur festen Nahrung Säuglingsmilch aus der Flasche füttern. Welche die richtige Babynahrung ist, erfahren Sie in meinem separaten Artikel zu diesem Thema.

Mehr Informationen zum Ablauf der Beikosteinführung finden Sie in meinem Beikost-Guide, den Sie sich für 0 € als PDF herunterladen können.

Zwischen dem Beginn des 10. und 12. Monats können Sie mit der Umstellung auf das Familienessen beginnen. Babys dürfen ab diesem Alter mit wenigen Ausnahmen schon viel von dem essen, was auch der Rest der Familie isst – auch, wenn sie noch keine oder wenig Zähne haben. Mehr dazu erfahren Sie in diesen Artikeln:

Häu­fig gestellte Fra­gen

Ein 7 oder 8 Monate altes Baby ernähren Sie richtig, indem Sie ihm neben der Mutter- oder Säuglingsmilch Beikost in Form von Brei und/oder Fingerfood geben. Manche Babys essen in diesem Alter bereits 3 andere nur 2 und wieder andere noch überhaupt keine Beikostmahlzeiten.

Mit 7 oder 8 Monaten darf Ihr Baby Breimahlzeiten oder Fingerfood oder eine Kombination aus beidem zusätzlich zur Mutter- oder Säuglingsmilch essen. Manche Babys essen bereits 3 Breimahlzeiten andere nur 2. Manche Babys möchten auch weiterhin ausschließlich gestillt werden oder Flaschenmilch trinken.

Mit 7 oder 8 Monaten kann Ihr Baby Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei, Milch-Getreide-Brei und Getreide-Obst-Brei bekommen. Die Voraussetzung dafür ist aber, dass es spätestens mit Beginn des 6. Monats die Beikostreifezeichen zeigt und die Einführung der ersten beiden Breie gut klappt. Klappt das Brei essen anfangs noch nicht so gut, kommt der zweite und auch der dritte Brei erst später dazu.

Mehr Informationen zum Ablauf der Beikosteinführung finden Sie in meinem Beikost-Guide, den Sie sich für 0 € als PDF herunterladen können.

7 oder 8 Monate alte Babys dürfen bereits unterschiedliche Gemüsesorten wie Karotte, Kürbis, Zucchini, Kartoffeln oder Pastinake bekommen.

Babys dürfen grundsätzlich mit 7 oder 8 Monaten statt Brei auch gegartes Gemüse oder Obst als Fingerfood bekommen. Gut geeignet sind gegarte/r Karotten, Kürbis, Pastinake, Zucchini, Kartoffel oder Apfel, Birne, Pfirsich. Voraussetzung dafür ist aber, dass es spätestens mit Beginn des 6. Monats die Beikostreifezeichen erfüllt. Zeigt es die Reifezeichen erst später, kommen Gemüse und Obst erste später auf den Speiseplan.

Mit 7 oder 8 Monaten kann Ihr Baby Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei mit unterschiedlichen Gemüse- und Fleischsorten, Milch-Getreide-Brei und Getreide-Obst-Brei neben den Milchmahlzeiten essen. Auch Fingerfood ist bei manchen Babys bereits möglich. Die Voraussetzung dafür ist aber, dass es spätestens mit Beginn des 6. Monats die Beikostreifezeichen zeigt und die Einführung der ersten beiden Breie gut klappt. Klappt das Brei essen anfangs noch nicht so gut, kommen die unterschiedlichen Gemüse- und Fleischsorten und auch der zweite und dritte Brei erst später dazu.

Bis zum 1. Geburtstag sollten Babys zusätzlich Muttermilch oder Säuglingsmilch nach Bedarf bekommen. Ab dem 1. Geburtstag sollte die Flasche zur Vermeidung von Karies und Zahnfehlstellungen abgewöhnt werden. Wenn Sie stillen, können Sie weiter stillen solange Sie und das Kind es möchten.

Mehr Informationen dazu, wie lange Babys Milch brauchen, finden Sie in meinem separaten Artikel.

Mit 7 oder 8 Monaten sollten Babys nicht mehr als 3 Beikostmahlzeiten pro Tag, nicht mehr als 200 ml Kuhmilch pro Tag und noch kein Salz bekommen. Die Breie können in diesem Alter bereits unterschiedliche Gemüse-, Fleisch- und Obstsorten und auch Fisch enthalten. Zusätzlich Fingerfood ist ebenfalls möglich. Voraussetzung dafür ist aber, dass Ihr Baby spätestens mit Beginn des 6. Monats die Beikostreifezeichen erfüllt und die Einführung des ersten Breis gut klappt. Erfüllt es die Reifezeichen erst später oder dauert die Einführung des ersten Breis länger, kommt der zweite Brei erst später dazu.

Die einzigen 3 Rezepte, die Sie für die Beikosteinführung brauchen… ja genau es sind nur 3 … finden Sie in meinem Beikost-Guide, den Sie sich für 0 € als PDF herunterladen können.

Mit 7 oder 8 Monaten kann Ihr Baby maximal 3 Breimahlzeiten pro Tag bekommen. Außerdem bekommt es so viele Milchmahlzeiten wie es möchte. Voraussetzung dafür ist aber, dass es spätestens mit Beginn des 6. Monats die Beikostreifezeichen erfüllt und die Einführung der ersten beiden Breie gut klappt. Erfüllt es die Reifezeichen erst später oder dauert die Einführung des ersten Breis länger, kommt der zweite und auch der dritte Brei erst später dazu.

Mehr Informationen zum Ablauf der Beikosteinführung finden Sie in meinem Beikost-Guide, den Sie sich für 0 € als PDF herunterladen können.

Ein 7 oder 8 Monate altes Baby bekommt zum Frühstück immer noch Muttermilch oder Säuglingsmilch. Es werden in diesem Alter nur max. 3 Milchmahlzeiten durch Brei ersetzt. Meistens mittags, nachmittags und abends. Sie können eine der Breimahlzeiten aber auch als Frühstück füttern. Wichtig ist nur, dass es max. 3 Breimahlzeiten pro Tag sein sollten.

Mehr Informationen zum Ablauf der Beikosteinführung finden Sie in meinem Beikost-Guide, den Sie sich für 0 € als PDF herunterladen können.

Mit 7 oder 8 Monaten kann Ihr Baby nachmittags Getreide-Obst-Brei bekommen. Ansonsten bekommt es als Zwischenmahlzeit ausschließlich Muttermilch oder Säuglingsmilch. In diesem Alter bekommen Säuglinge max. 3 Breimahlzeiten pro Tag und ansonsten Milchmahlzeiten. Voraussetzung dafür ist aber, dass es spätestens mit Beginn des 7. Monats die Beikostreifezeichen erfüllt und die Einführung der Breie gut klappt. Erfüllt es die Reifezeichen erst später oder dauert die Einführung des Breis länger, kommt der zweite und auch der dritte Brei erst später dazu.

Mehr Informationen zum Ablauf der Beikosteinführung finden Sie in meinem Beikost-Guide, den Sie sich für 0 € als PDF herunterladen können.

Sind Gläschen mit Babynahrung mit „ab dem 8. Monat“ gekennzeichnet, heißt dass das Gläschen für Babys, die den 7. Lebensmonat vollendet haben, geeignet ist. Voraussetzung ist aber natürlich, dass Ihr Baby mit Beginn des 5. Monats die Beikostreifezeichen zeigt und die Beikosteinführung gut klappt. Zeigt es die Reifezeichen erst später oder klappt das Brei essen nicht gleich so gut, sind auch die Gläschen erst später geeignet.

Mehr Informationen zum Ablauf der Beikosteinführung finden Sie in meinem Beikost-Guide, den Sie sich für 0 € als PDF herunterladen können.

Sind Gläschen mit Babynahrung mit „ab dem 9. Monat“ gekennzeichnet, heißt dass das Gläschen für Babys, die den 8. Lebensmonat vollendet haben, geeignet ist. Voraussetzung ist aber natürlich, dass Ihr Baby mit Beginn des 5. Monats die Beikostreifezeichen zeigt und die Beikosteinführung gut klappt. Zeigt es die Reifezeichen erst später oder klappt das Brei essen nicht gleich so gut, sind auch die Gläschen erst später geeignet.

Mehr Informationen zum Ablauf der Beikosteinführung finden Sie in meinem Beikost-Guide, den Sie sich für 0 € als PDF herunterladen können.

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