Beikost ab dem 4. Monat? Was essen Babys mit 4, 5 und 6 Monaten?
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Wichtiger Hinweis vorab
Im Februar 2026 wurde die aktualisierte S3-Leitlinie Stilldauer und Interventionen zur Stillförderung veröffentlicht. In dieser Leitlinie wird empfohlen, erst mit Beginn des 7. Monats mit der Beikost zu beginnen (auch, wenn das Baby schon früher die Beikostreifezeichen zeigt). Nur wenn ein erhöhtes Allergierisiko vorliegt, sollte entsprechend der bisherigen Empfehlung zwischen dem Beginn des 5. und 7. Monats, wenn das Baby die Beikostreifezeichen zeigt, mit Beikost begonnen werden.
Ich habe diesen Artikel aus folgenden Gründen nicht vollständig umgeschrieben:
– Viele Eltern suchen nach wie vor nach „was kann mein Kind mit 5 Monaten essen“ und Ähnlichem. Ein aktualisierter Artikel würde daher nicht von diesen Eltern gefunden werden.
– Bei erhöhtem Allergierisiko entsprechen die Beispiele weiterhin den Empfehlungen.
Ich erkläre im Artikel aber ebenfalls, wie Sie nach den neuen Empfehlungen vorgehen sollten.
Mit welchem Alter geht die Beikosteinführung los? Was gibt man einem 4 Monate alten Baby zum Beikoststart zu essen? Und wie geht es dann mit 5 und 6 Monaten mit der Ernährung des Babys weiter? In welchem Monat kommen welche Lebensmittel dazu? Die Antworten auf diese Fragen finden Sie im Artikel.
Inhaltsverzeichnis
Was Babys mit 4, 5 und 6 Monaten essen können, hängt nicht vom Alter ab
Leider werden Ernährungsempfehlungen noch immer häufig an Altersangaben gekoppelt. Das ist aber nicht sinnvoll, weil sich Kinder sehr unterschiedlich entwickeln.
Sicher wissen Sie, dass es Babys gibt, die sich bereits mit 3 Monaten vom Bauch auf den Rücken drehen können, und andere, die das erst mit 7 Monaten schaffen.
Bei der Ernährung ist es genauso. Was ein Baby mit 4 Monaten bereits essen kann, ist für ein anderes mit 5 Monaten noch lange nicht geeignet. Sie sollten sich daher nicht am Alter, sondern an den Beikostreifezeichen orientieren.
Diese Reifezeichen zeigt Ihr Baby, wenn es bereit für die Beikost ist. Normalerweise ist das frühestens mit Beginn des 5. und spätestens mit Beginn des 7. Monats der Fall. Vor Vollendung des 4. Monats ist die Verdauung Ihres Babys noch nicht so weit entwickelt, dass sie Beikost verarbeiten kann.
Zeigt Ihr Baby die Reifezeichen mit 4 Monaten (4. Monat vollendet), können Sie die ersten Löffel Gemüsebrei zufüttern. Klappt das Essen dieses ersten Breis gut, können Sie weitere Zutaten hinzufügen, bis aus dem Gemüsebrei der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei geworden. Dieser Brei wird auch Mittagsbrei genannt.
Klappt die Einführung des Mittagsbreis gut, können Sie mit 5 Monaten den zweiten Brei einführen. Das ist meistens der Milch-Getreide-Brei, der auch Abendbrei genannt wird. Wird der zweite Brei ebenfalls gut akzeptiert, kommt mit 6 Monaten der dritte Brei dazu. Das ist der Getreide-Obst-Brei oder auch Nachmittagsbrei genannt.
Welche Gemüsesorten sich für den Beikoststart eignen, erkläre ich in meinem Artikel Welches Gemüse ab wann für Babybrei? Was ist ungeeignet?
Erfüllt Ihr Baby die Reifezeichen erst später, verschiebt sich natürlich der Beikoststart und auch die Einführung des zweiten und dritten Breis nach hinten. Gleiches gilt, wenn Sie entsprechend der neuen Empfehlung der S3-Leitlinie zum Stillen erst mit 6 Monaten (6. Monat vollendet) mit der Beikost beginnen.
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Zeigt Ihr Baby beispielsweise erst mit 6 Monaten die Reifezeichen oder starten Sie entsprechend der neuen S3-Leitlinie zum Stillen erst mit dem vollendeten 6. Monat mit Beikost, beginnen Sie erst mit 6 Monaten mit dem Zufüttern und führen den zweiten Brei frühestens mit 7 Monaten ein. Der dritte Brei kommt dann erst mit 8 Monaten dazu.
Die drei einzigen Breirezepte, die Sie für die Beikosteinführung brauchen, finden Sie in meinem Beikost-Guide, den Sie sich für 0 € als PDF herunterladen können. Breikochbücher sind überflüssig :-). Babybrei selber machen ist viiiiel weniger Aufwand, als die meisten Eltern denken.
Wie Sie sehen, kann bei gleichaltrigen Babys die Ernährung also sehr unterschiedlich aussehen.
Hinzu kommt, dass Babys für die Beikosteinführung unterschiedlich lange brauchen können. Bei manchen Babys kann der ersten Brei innerhalb von 4 Wochen eingeführt werden, andere brauchen 8 Wochen dafür.
Ein Baby, bei dem mit 4 Monaten mit der Beikost begonnen wird und die Einführung sehr gut klappt, kann daher mit 6 Monaten schon 3 Breimahlzeiten bekommen.
Ein anderes Baby, bei dem ebenfalls mit 4 Monaten mit der Beikost begonnen wird, die Einführung aber länger dauert, isst daher mit 6 Monaten vielleicht erst 2 Breimahlzeiten.
Bei einem unterschiedlicher Beikoststart kombiniert mit einer unterschiedlicher Geschwindigkeit ergeben sich noch mehr unterschiedliche Varianten. Ein paar Beispiele finden Sie in der nachfolgenden Grafik.
Insgesamt werden in der Beikostzeit nur 3 Mahlzeiten durch Brei ergänzt. Zu allen anderen Mahlzeiten, zwischendurch und nachts bekommt Ihr Baby weiter Mutter- oder Säuglingsmilch ganz nach seinem Bedarf. Das bleibt auch bis zum 1. Geburtstag so, da Babys bis zu diesem Zeitpunkt Säuglinge sind.
Sollten Sie nicht so lange Stillen wollen oder können, müssen Sie in dieser Zeit auf Säuglingsmilchnahrung umstellen. Welche Babynahrung die Richtige ist, erfahren Sie in meinem separaten Artikel.
Weitere feste Mahlzeiten kommen erst mit der Umstellung auf das Familienessen dazu, mit der zwischen dem Beginn des 10. und 12. Monats begonnen werden kann. Wann genau hängt auch wieder von der individuellen Entwicklung Ihres Babys ab.
Übrigens: Nicht nur der Beikoststart und die Dauer der Beikosteinführung ist sehr unterschiedlich, sondern auch die Breimenge pro Mahlzeit, die Babys essen. Orientieren Sie sich nicht an Grammangaben, sondern geben Sie Ihrem Baby genau so viel Brei, wie es essen möchte… nicht mehr und nicht weniger.
Wenn Ihr Baby schon (bald) bereit für Beikost ist und Sie sich ganz konkrete und alltagstaugliche Praxistipps für die Einführung des neuen Essens wünschen, sollten Sie einen Blick auf dieses Workbook werfen:
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Was Babys mit 4 Monaten essen können
Im ersten Absatz habe ich bereits erklärt, warum es sehr unterschiedlich sein kann, was Babys mit 4 Monaten (vollendet) essen können.
Babys, die früh mit der Beikost gestartet haben (z. B. wegen eines erhöhten Allergierisikos) und bei denen die Einführung gut geklappt hat, essen mit 4 Monaten Folgendes:
- Mittagsbrei = Kartoffel-Gemüse-Fleisch-Brei
- Milchmahlzeiten
Ein Baby, bei dem die Beikosteinführung länger dauert, isst aber vielleicht auch erste wenige Löffel Gemüsebrei z. B. aus Karotte, Kürbis oder Pastinake und trinkt noch mehr Milch.
Viele Babys zeigen mit 4 Monaten auch noch gar keine Beikostreifezeichen und bekommen daher ausschließlich Mutter- oder Säuglingsmilch.
Wenn Sie entsprechend der neuen Empfehlungen der S3-Leitlinie zum Stillen erst mit 6 Monaten mit der Beikost starten, bekommt Ihr Baby mit 4 Monaten ebenfalls ausschließlich Mutter- oder Säuglingsmilch.
Die Beikosteinführung mit Gemüsebrei zu starten entspricht der Empfehlung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG). Allerdings waren deren Fachartikel zum Zeitpunkt, an dem ich meinen Artikel aktualisiert habe, noch nicht an die neue S3-Empfehlung angepasst.
Als Babybrei ab 4 Monaten eignen sich folgende Breirezepte
Das Rezept für den Mittagsbrei – auch die vegetarische Variante – finden Sie in meinem Beikost-Guide:
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Was Babys mit 5 Monaten essen können
Auch hier hängt es, wie im ersten Absatz erklärt, davon ab, wann Ihr Baby die Reifezeichen zeigt.
Babys, bei denen mit der Beikost mit 4 Monaten (vollendet) begonnen wurde und bei denen die Einführung gut geklappt hat, essen mit 5 Monaten (vollendet) die folgenden Mahlzeiten, manche Babys auch in Form von Fingerfood oder kombiniert mit Fingerfood.
- Mittagsbrei = Kartoffel-Gemüse-Fleisch-Brei
- Abendbrei = Milch-Getreide-Brei
- Milchmahlzeiten
Babys, bei denen die Beikosteinführung später begonnen oder länger gedauert hat, essen mit 5 Monaten vielleicht auch erst wenige Löffel Gemüsebrei und trinken noch mehr Milch.
Nicht jedes Baby hat mit 5 Monaten bereits die Beikostreife erreicht. Ist es noch nicht so weit, gibt es weiterhin ausschließlich Mutter- oder Säuglingsmilch.
Wenn Sie entsprechend der neuen Empfehlungen der S3-Leitlinie zum Stillen erst mit 6 Monaten mit der Beikost starten, bekommt Ihr Baby mit 5 Monaten ebenfalls ausschließlich Mutter- oder Säuglingsmilch.
Die zweite Breimahlzeit sollte entsprechend der Empfehlung des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) mit Abstand von ungefähr einem Monat eingeführt werden. Allerdings waren deren Fachartikel zum Zeitpunkt, an dem ich meinen Artikel aktualisiert habe, noch nicht an die neue S3-Empfehlung angepasst.
Das Rezept für den vollständigen Mittagsbrei inklusive Kartoffel, Fleisch/Fisch und auch die vegetarische Variante finden Sie in meinem Beikost-Guide, den sie sich für 0 € als PDF herunterladen können.
Hier finden Sie passende Rezepte für den Milch-Getreide-Brei als Babybrei ab dem 5. Monat
Außerdem könnten die folgenden Artikel zum Beikoststart interessant für Sie sein.
Was Babys mit 6 Monaten essen können
In Abhängigkeit davon, wann Ihr Baby die Beikostreifezeichen zeigt und wie gut die Beikosteinführung klappt, kann Ihr Baby mit 6 Monaten (vollendet) im „besten“ Fall neben der Mutter- oder Säuglingsmilch 3 Breimahlzeiten und vielleicht auch schon etwas Fingerfood essen.
- Mittagsbrei = Kartoffel-Gemüse-Fleisch-Brei
- Nachmittagsbrei = Getreide-Obst-Brei
- Abendbrei = Milch-Getreide-Brei
Im „schlechtesten“ Fall zeigt Ihr Baby auch gerade erst die Beikostreifezeichen und probiert die ersten Löffel Gemüsebrei.
Wenn Sie entsprechend der neuen Empfehlungen der S3-Leitlinie zum Stillen erst mit 6 Monaten (6. Monat vollendet) mit der Beikost starten, bekommt Ihr Baby ebenfalls die ersten Löffel Gemüsebrei.
Einige Kinder möchten auch weiterhin ausschließlich gestillt werden oder die Flasche bekommen. Auch diese Variante ist völlig in Ordnung – Babys sind bis zum 1. Geburtstag Säuglinge und sollten Milch ganz nach ihrem Bedarf bekommen. Es gibt viele Babys – insbesondere gestillte – die lange ausschließlich Milchmahlzeiten möchten.
Hier finden Sie die passenden Babybrei-Rezepte ab dem 6. Monat
Wie viel Brei sollten Babys mit 4, 5 oder 6 Monaten essen?
Babys sollten frühestens mit dem vollendeten 4. Monat die ersten Löffel Brei bekommen, wenn Sie die Beikostreifezeichen schon zeigen. Bis zum Ende des 5. Monat sollten sie maximal eine Breimahlzeit pro Tag bekommen. Bis zum Ende des 6. Monat können Babys maximal zwei Breimahlzeiten pro Tag bekommen, wenn das essen des Mittagsbreis schon einige Wochen gut klappt.
Entsprechend der neuen Empfehlungen der S3-Leitlinie zum Stillen sollte Ihr Baby erst mit 6 Monaten (6. Monat vollendet) mit der Beikost starten.
Pro Mahlzeit sollten Babys in jedem Alter so viel Brei essen, wie sie möchten. Babys haben ein gutes Hunger- und Sättigungsgefühl und sollte ganz nach Bedarf gefüttert werden, egal ob mit Brei oder mit Mutter- oder Pre-Milch. Manche Babys essen mit 5 oder 6 Monaten gerne Brei, andere nicht. Manche wollen bis zum Ende des ersten Lebensjahres nur Mutter- oder Pre-Milch. Das ist alles ganz normal, wie in allen Bereichen verläuft die Entwicklung von Babys unterschiedlich schnell.
Nicht nur der Beikoststart und die Dauer der Beikosteinführung ist sehr unterschiedlich, sondern auch die Breimenge pro Mahlzeit, die Babys essen. Orientieren Sie sich nicht an Grammangaben, sondern geben Sie Ihrem Baby genau so viel Babybrei, wie es essen möchte… nicht mehr und nicht weniger.
Ich mache seit über 10 Jahren eine Ernährungssprechstunde in einem Mütterzentrum und weiß daher, dass sich Eltern schnell sorgen machen, ob ihr Baby genug isst. Bein gesunden Babys ist das aber überhaupt nicht nötig. Die Kleinen haben ein sehr gutes Hunger- und Sättigungsgefühl und essen normalerweise genau so viel, wie sie brauchen.
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Fazit
Was bzw. welchen Babybrei Ihr Baby mit 4, 5 und 6 Monaten isst, hängt davon ab, wann es die Beikostreifezeichen zeigt und ob Sie z. B. wegen eines erhöhten Allergierisikos früh starten oder auf Basis der Empfehlung der neuen S3-Leitlinie erst mit Beginn des 7. Monats. Normalerweise zeigen Babys frühestens mit Beginn des 5. und spätestens mit Beginn des 7. Monats die Beikostreifezeichen. Erst, wenn es die Reifezeichen zeigt, können Sie mit dem ersten Brei beginnen.
Wann der zweite Brei dazu kommt, hängt davon ab, wie gut die Einführung des ersten Breis klappt. Und wann der dritte eingeführt werden kann, hängt wiederrum davon ab, wie schnell der zweite Brei akzeptiert wird.
Die 3 Breie sollten immer mit mindestens 4 Wochen Abstand eingeführt werden, damit Ihr Baby und seine Verdauung Zeit hat, sich an die neuen Lebensmittel zu gewöhnen. Die „schnellste“ Beikosteinführung dauert daher mindestens 3 Monate. Manche Baby brauchen aber auch 6 Monate dafür. Und auch alles dazwischen ist völlig normal.
Einige Babys verschmähen sowohl Beikost als auch Familienessen bis zum 1. Geburtstag und wollen ausschließlich gestillt werden oder die Flasche gekommen.
Den Ablauf der Beikosteinführung im Überblick und die Breirezepte finden Sie in meinem Beikost-Guide, den Sie sich für 0 € herunterladen können.
Wenn Sie sich ganz konkrete und alltagstaugliche Praxistipps für die Beikosteinführung wünschen, finden Sie jede Menge in meinem Praxis-Workbook Einfach Beikost einführen mit nur 3 Rezepten.
Häufig gestellte Fragen
„Nach dem 4. Monat“ oder „ab dem 5. Monat“ bedeutet, dass das Gläschen für Babys, die den 4. Lebensmonat vollendet haben – also ab Beginn des 5. Monats – geeignet sind. Da laut der neuesten S3-Leitlinie zum Stillen empfohlen wird, erst mit Beginn des 7. Monats mit der Beikost zu beginnen, sind diese Gläschen nach den aktuellen Empfehlungen für Babys, die den 6. Monat vollendet haben gedacht. Ausnahme: Bei erhöhtem Allergierisiko sollte ggf. früher mit Beikost begonnen werden, wenn die Beikostreifezeichen bereits gezeigt werden (mehr Infos im Artikel).
Ja, manchen Babys kann man mit 4 Monaten – also mit Beginn des 5. Monats – schon Brei geben. Voraussetzung dafür ist, das Ihr Baby bereits die Beikostreifezeichen zeigt. Entsprechend der neuen S3-Leitlinie zum Stillen, sollten Sie Ihr bis zum Ende des 6. Monats ausschließlich stillen. Ausnahme: Bei erhöhtem Allergierisiko sollte ggf. früher mit Beikost begonnen werden, wenn die Beikostreifezeichen bereits gezeigt werden (mehr Infos im Artikel).
Den Ablauf der Beikosteinführung im Überblick und die Breirezepte finden Sie in meinem Beikost-Guide, den Sie sich für 0 € herunterladen können.
Für den Beikoststart eignet sich besonders gut Brei aus Karotte, Kürbis oder Pastinake, weil sie leicht süßlich schmecken. Später können Sie auch andere Gemüsesorten, die etwas herber schmecken wie Zucchini verwenden.
Obst kommt in Form des Getreide-Obst-Breis erst dazu, wenn der Gemüse-Kartoffel-Fleisch-Brei eingeführt wurde. Besonders gut eignen sich Apfel, Birne oder Nektarine als erstes Obst.
Wenn Sie gerade erst mit Beikost starten, sollte Ihr Baby nur eine Breimahlzeit pro Tag bekommen. Zu allen anderen Mahlzeiten und nachts gibt es weiterhin Muttermilch oder Säuglingsmilch.
Isst Ihr Baby bereits eine Weile einen Breimahlzeit pro Tag, kommt eine zweite Breimahlzeit hinzu (ca. 1 Monat nach Einführung der ersten Breimahlzeit). Ihr Baby isst dann zwei Breimahlzeiten pro Tag und bekommen ansonsten tagsüber und nachts Mutter- oder Säuglingsmilch.
Isst Ihr Baby bereit eine Weile zwei Breimahlzeiten pro Tag, kommt die dritte Breimahlzeit hinzu (ca. 1 Monat nach Einführung der zweiten Breimahlzeit). Ihr Baby isst dann drei Breimahlzeiten pro Tag und bekommen ansonsten tagsüber und nachts Mutter- oder Säuglingsmilch.
Anschließend kommt eine weitere (vierte) Breimahlzeit dazu, sondern Sie können mit 9 – 12 Monaten auf das Familienessen umstellen. Es besteht aus 5 Mahlzeiten pro Tag ergänzt durch Mutter- oder Säuglingsmilch. Ab dem ersten Geburtstag können Mutter- oder Säuglingsmilch wegfallen und durch Kuhmilchprodukte ersetzt werden (sofern keine zu großen Mengen getrunken werden).
Wie viel Gramm Brei Ihr Kind pro Mahlzeit isst, kann es selbst entscheiden. Gesunde Babys haben ein sehr gutes Hunger- und Sättigungsgefühl, so dass sie selbst entscheiden können, wie viel sie essen möchten.
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Kommentare
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Hallo, ich bin Barbara Eder.
Ich begleite und berate seit über 10 Jahren Familien und weiß genau, welche Fragen sich Eltern beim Thema Ernährung stellen. Für meine Artikel übersetze ich viele Seiten Fachchinesisch aus AWMF-Leitlinien, Empfehlungen der Bundesministerien, der DGE und des BfR für Sie.
Mein Ziel ist es, möglichst vielen Kindern von Anfang an einen guten Start mit einer gesunden Ernährung zu verschaffen, die einfach ist und schmeckt. Besonders wichtig ist mir, dass der Ernährungsalltag in den Familien unbeschwert und stressfrei bleibt und die besten Grundlagen für das Erwachsenenalter gelegt werden.